Studienreise durch Georgien, Armenien & Aserbeidschan

ab Batumi/bis Baku, Zentralasien, Studienreisen

Auf dieser Studienreise reisen Sie von Batumi am Schwarzen Meer (in Georgien) bis nach Baku (in Aserbeidschan) am Kaspischen Meer: Eine Zeitreise durch 2000 Jahre – vom frühen Christentum bis in die Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion und der Bildung  der 3 unabhängigen Länder.

Eindrückliche Landschaften, Kirchen, Klöster, antike Felszeichnungen, drei UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten – und ein Blick in den Abglanz des Erdgas- und Erdöl-Reichtums in Aserbaidschan. Alles ergänzt durch Hintergrund-Informationen über die komplexe politische Situation im Kaukasus.

Einige Höhepunkte

  • Batumi, die weisse Perle Georgiens

  • die grossartige Kathedrale von Mtskheta, ein UNESCO–Weltkulturerbe

  • der hellenistische Tempel von Garni bei Jerewan

  • die Weinregion um Tsinandali

  • Sheki, die schönste Stadt von Aserbaidschan

 

Preise

Preis pro Person

CHF

bei 2 Personen

ab 7980.–

Zuschlag Einzelzimmer

ab 1260.–


Inbegriffen

  • Linienflug Economy inkl. Taxen

  • Unterkunft in guten Mittelklassehotels

  • Vollpension

  • Ausflüge, Eintritte und Transfers gemäss Programm

  • Experten-Reisebegleitung und Betreuung durch Erich Gysling

  • Zusätzliche örtliche Reiseleitung

  • Grosse Trinkgelder (für Reiseleiter und Fahrer)

  • Gutschein für ein Bahnbillett der 1. Klasse, vom Wohnort (Grenzort Schweiz) zum Flughafen Zürich–Kloten und zurück.


Nicht Inbegriffen

  • Versicherungen (wir beraten Sie gerne)

  • alle Getränke, weitere Mahlzeiten

  • Kleinere Trinkgelder

  • persönliche Auslagen


Vorgesehenes Reiseprogramm

1. Tag / So, 6. September 2020: Anreise

Flug via Istanbul nach Batumi. Subtropische Stadt am Schwarzen Meer mit schöner Jugendstil-Architektur plus modernistische Gebäude. 

2. Tag: Batumi 

Spaziergang in Batumi, später Fahrt zum Botanischen Garten mit anschliessender kleiner Wanderung. Rest des Tages frei.

3. Tag: Batumi – Tiflis 

Fahrt mit dem Zug nach Tiflis. Fahrzeit etwa sechs Stunden. Nach dem von Investitionen strotzenden Batumi ein Eintauchen in die andere Realität Georgiens: schöne Landschaft, arme Dörfer, welche wir vom Zug aus sehen. 

4. Tag: Tiflis 

Besuch der wichtigsten Kirchen und des Nationalmuseums. Die Seilbahn bringt uns zur Festung Narikala, wo wir eine kleine Wanderung unternehmen und die Aussicht auf die Stadt geniessen. In der attraktiven Altstadt von Tiflis haben wir noch etwas freie Zeit.

5. Tag: Tiflis – Mtskheta – Gori – Tiflis  

Mtskheta und Umgebung. Die Geschichte der grossartigen Kathedrale von Mtskheta reicht ins 11. Jahrhundert zurück und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Besuch: ein fast mystisches Erlebnis. In Gori, der Geburtsstadt Stalins, besuchen wir das Josef Stalin Museum. Rückfahrt nach Tiflis.

6. Tag: Tiflis – Dilijan 

Fahrt nach Armenien zum Kloster Haghbat (UNESCO-Weltkulturerbe). Die Entstehung der Kirchen und Klöster in Georgien und Armenien führt bis ins 8. Jahrhundert zurück. Weiterfahrt nach Dilijan. 

7. Tag: Dilijan – Jerewan 

Fahrt nach Jerewan. Zuerst Besuch der Klöster Goschavank und Haghartsin, beide Klöster aus dem 12. Jahrhundert. Dann am nördlichen Zipfel des Sevan-Sees entlang bis zur Hauptstadt von Armenien. 

8. Tag: Jerewan – Garni – Jerewan 

Fahrt zum hellenistischen Tempel von Garni. Bevor wir nach Jerewan zurückkehren besichtigen wir das Kloster Geghard in der Gebirgslandschaft von Armenien. In Jerewan Besuch der Bibliothek mit der weltberühmten Handschriften-Sammlung aus mehreren Jahrhunderten. 

9. Tag: Jerewan – Chor Virap – Jerewan

Am Morgen Fahrt zum Kloster Chor Virap gegenüber des Bergs Ararat. Weiterfahrt zur Kathedrale Echmiadzin, Sitz des armenischen Katholikos. 

10. Tag: Jerewan – Tsinandali 

Fahrt Richtung Georgien, unterwegs Besichtigung des Klosters Sanahin. Anschliessend Mittagessen in Alaverdi. Weiterfahrt zur Grenze und danach weiter bis Tsinandali mit seiner Weinkultur im östlichen Georgien.

11. Tag: Telavi – Sheki 

Fahrt über die Grenze nach Aserbaidschan, bis Sheki. Sheki gilt als die schönste Stadt Aserbaidschans, erbaut teilweise im 18. Jahrhundert.

12. Tag: Sheki – Baku 

Am Morgen Besichtigung des Palasts und der "albanischen" Kirche in Sheki. Anschliessend Fahrt nach Baku mit seiner modernen Architektur. 

13. Tag: Baku 

Spaziergang durch die Altstadt, Fahrt zum Heydar Aliyev-Museum (ein Werk der Architektin Zaha Hadid). 

14. Tag: Baku – Chobustan – Baku 

Ausfahrt nach Chobustan (antike Felszeichnungen). Zurück nach Baku und restliche Zeit zur freien Verfügung. Am Abend gemeinsames Abendessen.

15. Tag / So, 20. September 2020: Rückreise

Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Schweiz.

Gut zu wissen

Expertenbegleitung

Er begründete, zusammen mit Ruedi Bless, "Background Tours" im Jahr 1996. Erich Gysling ist als Journalist spezialisiert auf die Regionen Mittelost und Afrika. Er studierte Kulturgeschichte und später Arabisch, lernte Farsi (Persisch) und kommuniziert auch in Russisch und Kisuaheli. Erich Gysling, geboren 1936, besuchte die Schulen in Zürich und studierte in Wien. Nach Volontariaten in Düsseldorf und Berlin kam er 1961 zur "Tagesschau" des Schweizer Fernsehens. 1968 wurde er Mitbegründer der Sendung "Rundschau". Von 1972 bis 1982 Chef des Ausland-Ressorts der Wochenzeitung "Weltwoche", ab 1982 wieder beim Fernsehen und zwischen 1985 und 1990 Chefredaktor. Dann wollte er sich wieder an die "journalistische Front" begeben: Wieder bei der "Rundschau", dann Sonderkorrespondent und weiterhin Kommentator für TV, Radio und Zeitungen vor allem über den Nahen und den Mittleren Osten. Referent in Hochschulen, Autor von mehreren Büchern (u.a. "Krisenherd Nahost", Verlag Neue Zürcher Zeitung). 

Erich Gysling zu dieser Studienreise: "Diese Region ist erfüllt von unglaublichen Gegensätzen: geht man durch Batumi, Tiflis, Jerewan oder Baku drängt sich zunächst der Eindruck auf, da sei die Moderne wie ein Tsunami eingekehrt. Aber fährt man durch das Land, wirkt alles total anders: die Dörfer in Teilen Georgiens und Armeniens (nicht in Aserbaidschan) scheinen (und sind oft) fast entvölkert, nur die unglaublich schönen Kirchen sind Beweise dafür, dass da noch immer Menschen leben. Und bisweilen stehen neben den Bauten aus der frühchristlichen Epoche die Plattenbauten aus den Jahrzehnten der Sowjet-Herrschaft, die 1991 endete. Es gibt kaum eine andere Weltgegend, in der auf kleinem Raum so viele verschiedene Zivilisationen und Kulturen ihre Spuren hinterlassen haben. Alles ist ineinander verzahnt, und daher hat auch jeder der drei Kaukasus-Staaten seine Probleme mit mindestens einem Nachbarn: Georgien mit Russland, Armenien mit der Türkei und mit Aserbaidschan, Aserbaidschan mit Armenien wegen Nagorny Karabach. Reisen wir durch die Region, spüren wir nichts von den verschiedenen Spannungsfeldern. Überall grosse Gastfreundschaft, überall auch guter Komfort für die Reisenden." 

* Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhalten Sie in Ihrer Globetrotter-Filiale.

BeratungsterminAnfrage

Angaben zur Reise

Studienreise durch Georgien, Armenien & Aserbeidschan

Ort

ab Batumi/bis Baku, Zentralasien

Dauer

15 Tage

Transport

Bus

Unterkunft

Mittelklassehotels

Teilnehmer

ab 8 Personen

bis 16 Personen

Reiseart

Erlebnisreisen, Studienreisen

Angebot

BGT-482331

Reisedaten

06.09.20 – 20.09.20

Stationen

  • Zürich – Batumi

  • Tiflis

  • Mtskheta

  • Gori

  • Tiflis

  • Dilijan

  • Jerewan

  • Garni

  • Chor Virap

  • Tsinandali

  • Telavi

  • Sheki

  • Baku

  • Chobustan

  • Baku – Zürich