Spitzbergen - Expeditionen ins Packeis

ab/bis Longyearbyen, Arktis, Schiffsreisen

Mit dem Segelschiff in den Polarregionen unterwegs

Der raue Charme der Natur Spitzbergens verzaubert die Passagiere der wendigen Motorsegler «Noorderlicht» und «Rembrandt van Rijn». Polarfüchse und Rentiere werden Ihnen begegnen, vielleicht haben Sie Glück und ein Beluga oder Eisbär wird entdeckt. Die Überreste von Walfangstationen oder ehemalige Kohlenminen gehören ebenso zum Landschaftsbild von Spitzbergen wie die blühende Tundra im Sommer. Die «Noorderlicht» garantiert mit ihren nur 10 Doppelkabinen ein ganz persönliches Spitzbergen-Erlebnis.

Hinweis

Aufgrund der Windverhältnisse und den zum Teil engen Verhältnissen in den Buchten/Fjorden respektive entlang der Küste wird meistens mit Motorkraft gefahren. Die Segel werden bei diesen Fahrten nur selten gesetzt.

Das Klima um Spitzbergen ist arktisch geprägt. Auf dem Meer ist es oft auch windig. Im Sommer liegen die Temperaturen zwischen -2 °C und 17 °C. Die Sonne geht von Mitte April bis Ende August nicht unter: ein idealer Zeitraum, um die Mitternachtssonne zu erleben.

 

Preise

CHF

Rembrandt van Rijn

Doppelkabine Innen

ab 3240.–

Doppelkabine mit Bullauge

ab 3720.–

Noorderlicht

Doppelkabine Innen

ab 3000.–


Inbegriffen

  • Segelschiffreise, inkl. Vollpension


Nicht Inbegriffen

  • Versicherungen

  • Bargetränke, persönliche Auslagen

  • evtl. Hafengebühren


Vorgesehenes Reiseprogramm

Tag 1: Die grösste Stadt auf der grössten Insel

Sie landen in Longyearbyen, dem Verwaltungszentrum von Spitzbergen, gelegen auf der grössten Insel des Svalbard-Archipels. Genießen Sie einen Bummel durch die ehemalige Bergbaustadt, mit ihren faszinierenden Attraktionen - der Pfarrkirche und dem Svalbard Museum. Obwohl die Siedlung sehr dicht bebaut ist sind mehr als hundert Pflanzenarten im Gebiet nachgewiesen. Am Nachmittag fahren wir hinaus in den Isfjord und es könnte sein, das wir unseren ersten Zwergwal zu Gesicht bekommen. Am Abend segeln wir nach Trygghamna, wo wir am nächsten Morgen die Überreste einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert und einer Jagdstation der Pomoren aus dem 18. Jahrhundert besichtigen können.


Tag 2: Füchse, Seevögel und Rentiere

Von Trygghamna wandern wir nach Alkhornet, einer grossen Seevogelklippe, wo sich die Vögel gerade ihre Brutplätze aussuchen. Unter den Klippen ist ein günstiger Ort, um Polarfüchse beobachten zu können. Wenn es nicht zu viel Schnee gibt sollten wir hier auch Rentiere antreffen, die über die üppige Vegetation grasen.

Tag 3-4: Die nördlichste Siedlung der Erde

Wir fahren nach Norden zum Kongs- und Krossfjorden. Die Landschaft wird höchst wahrscheinlich winterlich aussehen, die Klippen und Hänge sind noch mit Schnee bedeckt. Hier gibt es zahlreiche Gelegenheiten für Schneeschuhwanderungen (die Schneeschuhe werden zur Verfügung gestellt) und historisch interessante Orte zu besuchen. Ny London, wo wir die Überreste des Marmorbergbaus aus dem frühen 20. Jahrhundert sehen können, und Ny Ålesund, die nördlichste Siedlung der Welt. Dort gibt es Forschungsstationen und den berühmten Ankermast des Luftschiffs Norge, das 1926 den ersten Flug über den Nordpol nach Nome, Alaska unternahm. Der Krossfjord bietet Ausblicke auf kolossale Gletscher und hohe Berggipfel, aber letztlich bestimmt hier das Ausmaß des Fjordeises unsere Reiseroute.


Tag 5: Walross (und Robben) Beobachtung

Zwischen der Hauptinsel Spitzbergen und Prins Karls Forland liegt Poolepynten, wo meist Walrosse anzutreffen sind. Von dort aus haben wir auch einen guten Blick auf den St. Johnsfjorden mit dem Gaffelbreen. Eventuell gibt es noch festes Meereis im Fjord, welches uns die Möglichkeit gibt Robben (Ringel- und Bartrobben) in großer Zahl beobachten zu können.

Tag 6-7: Weite Tundra, Hohe Berge

Wir fahren wieder in den Isfjorden ein und versuchen in die Ymerbukta zu gelangen und dort anzulanden, um einen Ausflug in diesem bergigen Gebiet zu machen. Wir bewegen uns auf weiter Tundra mit einer eigenen Avifauna (abhängig davon, wann der Frühling kommt) sowie spektakulärenn geologischen Formationen entlang der Küste. Weiter nordöstlich, in der Nähe von Ekmanfjorden, haben wir die Möglichkeit für eine weitere Wanderung. In diesem Gebiet gibt es unzählige Gletscher, die in der Nähe des oder im Meer enden. In Gipsvika können wir in der Nähe des Kliffs von Templet an Land gehen - einem gebirgigen Ort mit erodiertem Sedimentgestein aus der Oberkarbonzeit (vor ungefähr 290 Millionen Jahren).

Tag 8: Hin und wieder zurück

Jedes Abenteuer - egal wie gross - muss irgendwann zu Ende gehen. Wir verlassen das Schiff in Longyearbyen für den Heimflug - mit im Gepäck die Erinnerungen, die Sie überall dort begleiten werden, wo ihr nächstes Abenteuer liegt.
 

Schiffsdaten

Noorderlicht

Baujahr: 1910
Länge: 46
Breite: 6.5
Passagiere: 20

 

Beschreibung:

Die «Noorderlicht» wurde 1910 auf einer Flensburger Werft erbaut und war über viele Jahrzehnte als Feuerschiff in der Ostsee im Einsatz. Seit 1991 ist das Schiff als Zweimast-Schoner wieder auf nördlichen Gewässern im Einsatz. Das Schiff verfügt über zehn Doppelkabinen mit Stockwerkbetten. In der Kabine befindet sich ein Waschbassin. Vier Duschen und fünf Toiletten stehen den Passagieren an Bord zur Verfügung. Die Atmosphäre an Bord der «Noorderlicht» ist sehr familiär und ungezwungen. Die offizielle Bordsprache ist Englisch. Aber meistens spricht sowohl ein Teil der Mannschaft wie auch der Passagiere Deutsch.

Information

Diese Reise ist mit folgenden Schiffen buchbar:

  • Noorderlicht

  • Rembrandt van Rijn

* Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhalten Sie in Ihrer Globetrotter-Filiale.

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Angaben zur Reise

Spitzbergen - Expeditionen ins Packeis

Ort

ab/bis Longyearbyen, Arktis

Dauer

8 Tage

Transport

Segelschiff

Unterkunft

Kabine

Reiseart

Erlebnisreisen, Schiffsreisen, Aktivreisen

Angebot

GLS-255277

Reisedaten

01.05.19 - 08.05.19
15.05.19 - 22.05.19
22.05.19 - 29.05.19
20.09.19 - 27.09.19