Aufbruch zu neuen Horizonten... in ein neues Leben


  • 40 Jahre GTS: Walo: Kamm 1967 Nepal

    1967 - Nepal

  • 40 Jahre GTS: Walo:Kamm Dalai Lama 1967 10.08

    1967- Begegnung mit dem Dalai Lama

  • 40 Jahre GTS: Walo: Kamm Transsib 1968

    1968 - Transsibirische Eisenbahn

  • 40 Jahre GTS: Walo: Kamm 1973 Afghanistan

    1973 - Afghanistan

  • 40 Jahre GTS: Walo: Kamm Zanskar 1975

    1975 - Zanskar

  • 40 Jahre GTS: Walo: Kamm 1977 Brücke Himalaja

    1977 - Brücke Himalaja

Die Erinnerung an meine nachhaltigste Reise weckt nostalgische Gefühle: 1967/68 war ich auf abenteuerliche Weise in Asien unterwegs. Jene Reise bleibt das Paradies meiner Erinnerungen. Asien war meine erste grosse Liebe und hat mein Leben entscheidend inspiriert und geprägt.

Der Landweg nach Indien war damals aus Kostengründen die einzige mögliche Langzeit-Fernreise. Wie mancher andere Tramper zog auch ich, samt Freundin, auf dem «Hippie Trail» ostwärts.

Reisehandbücher gabs noch keine, alles musste man mühevoll selber herausfinden. Abseits der «Ameisenstrasse» waren wir meistens die einzigen Reisenden.

Ab Istanbul tauchten wir richtig in den Orient ein, im Iran in den Islam, durchs mittelalterlich anmutende Afghanistan fuhren wir auf Lastwagen und Busdächern bis in die entlegensten Bergregionen, in Nordindien öffnete sich unser Herz für das tibetische Volk und wir bekamen eine Privataudienz beim Dalai Lama, in Nepal bestaunten wir die verträumte Märchenstadt Kathmandu und waren Pioniertrekker zwischen den Achttausendern im Annapurna-Gebiet, in Burma liessen wir uns von der Ambiance bei der Shwedagon-Pagode verzaubern, in Thailand offenbarten sich uns die Natur und der Buddhismus, in Laos gerieten wir in der Nähe des Ho-Chi-Minh-Pfades in Kriegswirren, in Kambodscha erkundeten wir das dschungelüberwachsene Angkor, in Vietnam wollte ich mit eigenen Augen sehen, was Krieg bedeutet, in Südthailand waren wir die einzigen zwei Fremden (!) auf einer unbekannten Paradiesinsel namens Ko Samui …, in Malaysia lebten wir dank Autostopp fürstlich bei indischen Familien, in Taiwan erlebten wir ein Stück chinesische Kultur (China war noch verschlossen), in Japan machten wir uns Gedanken zu Kyotos Zen-Klöstern und Hiroshimas Atombomben-Dom, und mit der Transsib durchquerten wir die Sowjetunion während des Kalten Krieges …

Ich hatte also Himmel und Hölle erlebt, doch nach 8 Monaten und 25 Ländern zurück in der Schweiz erlitt ich den grössten Kulturschock: Mein Heimatland war mir «fremd» geworden, bei den warmherzigen Menschen Asiens hatte ich mich mehr zu Hause gefühlt. Ich war aufgebrochen aus der 60er-Jahre-Enge der Schweiz. Die Reise hatte mein politisches und kulturelles Weltbild auf den Kopf gestellt. Die 68er-Bewegung empfing mich mit offenen Armen. Mit dem neuen Bewusstsein konnte ich nicht mehr zurück ins alte Leben im Büro, als Angestellter. Fortan war ich Entdeckungsreisender, lebte von Fotojournalismus und Unterwegs-Jobs.

Die Welt war meine Universität, sieben Reisejahre mein Studium und meine Persönlichkeitsentwicklung. Die Erfahrungen und das Wissen aus 100 Ländern waren dann mein geistiges Kapital, um das Unternehmen Globetrotter zu starten. Ich danke dem Leben für die Chance.

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