Wintermärchen Lappland und Lofoten – Mietwagenreise im hohen Norden

erlebt von
Natascha Baumberger Globetrotter Zürich Stadelhofen

Ende Januar starte ich mit meinem Mann in unser Wintermärchen im hohen Norden. Geplant sind rund zehn Tage mit dem Mietwagen über die verschneiten Strassen durch das schwedische und finnische Lappland, eine Fahrt mit der Hurtigruten durch die Fjordlandschaft Norwegens und zum Abschluss noch einige Tage in einer Fischerhütte auf den Lofoten. 

Verschneite Winterlandschaften.

Verschneite Winterlandschaften.

Inari
Rentiere entlang der Strasse.

Rentiere entlang der Strasse.

Auf dem Weg nach Kirkenes
Schneeschuhwanderung auf dem Tuulisjärvi.

Schneeschuhwanderung auf dem Tuulisjärvi.

Inari
  • Orte
    Schweden, Finnland, Norwegen
  • Empfohlene Reisedauer
    2 Wochen
  • Transportmittel
    Mietwagen, Schiff
  • Unterkunft
    Mittelklasse-Hotel, Cottage, Schiff, Rorbu

Meine Highlights

Reiseroute

  • Guten Morgen Narvik

    Es ist bereits nach 09:00 Uhr morgens und beim Blick aus dem Fenster des Hotelzimmers scheint es so, als würde über Narvik gerade erst langsam die Morgendämmerung hereinbrechen. Bereits gestern Nachmittag, bei unserer Ankunft am Flughafen Evenes im Norden Norwegens, war es um knapp 16:00 Uhr schon stockdunkel.

    Wir stärken uns bei einem leckeren Frühstück im Hotel, bevor wir losziehen und in unsere erste Reiseetappe starten. 

    Guten Morgen Narvik
  • Folge dem Schneepflug

    Unsere erste Etappe führt uns ins rund 180 Kilometer entfernte Kiruna in Schweden. 

    Die Strassen sind gut mit Schnee bedeckt und kurz nach dem Verlassen der Stadt Narvik ist die Strasse für einige Kilometer aufgrund des Schneetreibens dann auch nur einspurig befahrbar. Wir müssen warten, bis der Schneepflug von der anderen Seite her die Fahrspur freigeschaufelt hat, bevor wir anschliessend in der Kolonne dem selben Räumungsfahrzeug auf unserer Spur für einige Kilometer folgen.

    Bereits wieder in der Dunkelheit treffen wir in Kiruna ein. Hallo Schweden!

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    Die Mietwagen im winterlichen Lappland sind alle mit Spikes ausgestattet, um auf den eisigen und verschneiten Strassen sicher fahren zu können.
    Folge dem Schneepflug
  • Gemütliche Zeit in Kiruna

    Unsere Unterkunft besteht aus kleinen Holz-Cottages, die gemütlich und warm eingerichtet sind. 

    Gleich hinter dem Hotel befindet sich eine mehrere Kilometer lange Langlaufloipe, welche man auch als Winterwanderweg nutzen kann, um anschliessend im gemütlichen Wellnessbereich die Seele baumeln zu lassen. 

    Bei unserem abendlichen Spaziergang erspähen wir dann durch die Fenster auch immer wieder einen Blick in die Wohnzimmer der Bewohner Kirunas. Diese, so finden wir, sind alle sehr wohnlich eingerichtet und ähneln alle etwas einem IKEA-Wohnhaus. Gemütlich sollte es drinnen auch sein, denn im Winter in der Dunkelheit verbringt man hier schon viel Zeit in den vier Wänden. 

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    Die Loipen sind im hohen Norden jeweils beleuchtet, sodass man auch im Dunkeln aktiv und unterwegs sein kann.
    Gemütliche Zeit in Kiruna
  • Abendliche Winterstimmung

    Wir schnappen uns ein Getränk in der Bar und setzen uns draussen auf eine der mit warmen Fellen und Decken gedeckten Bänke gleich bei der Feuerstelle.

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    Die langen Nächte lassen viel Zeit für gemütliche Momente.
    Abendliche Winterstimmung
  • Polarlichtzauber

    Wir verbringen drei Nächte in Kiruna und in jeder davon zeigt sich irgendwo einmal ein Nordlicht.

    Doch in der letzten Nacht haben wir dann so richtig Glück. Eigentlich bin ich schon warm unter der Bettdecke eingekuschelt, entschliesse mich dann aber doch, dem Nordlichtalarm Folge zu leisten und nochmals in die dicke Winterkleidung zu schlüpfen. Und das lohnt sich dann auch: überall am Himmel gleich über unserem Hotel tanzen Nordlichter.

    Wir versuchen, die Lichter mit Kamera und Handy einzufangen. Erst auf den Bildern zeigt sich das wunderschöne Grün von seiner ganzen Pracht. 

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    Mit einem Nordlichtalarm kann man die Aktivität und Wahrscheinlichkeit der Polarlichter mitverfolgen.
    Polarlichtzauber
  • Eisskulpturen, die uns staunen lassen

    Für unseren Besuch im Icehotel müssen wir uns warm anziehen. Im Hotel, das komplett aus Eis gebaut ist, bestaunen wir die einzelnen Zimmer, welche alle unterschiedlich dekoriert sind. Die Skulpturen sind bis ins kleinste Detail angefertigt und laden uns in eine Traumwelt ein. Ich bin allerdings ganz froh, dass ich für die Nacht wieder in mein warmes Cottage darf.

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    Wer ein besonderes Erlebnis sucht, kann im Icehotel übernachten.
    Eisskulpturen, die uns staunen lassen
  • Wintermärchen wohin das Auge reicht

    Unsere nächste Reiseetappe führt uns ins finnische Levi. Vor uns liegen rund 300 km verschneite, meist gerade Strassen. Wir sind oft ganz alleine unterwegs und nur der Schnee ist unter den Reifen unseres Mietfahrzeugs zu hören. Links und rechts säumen tiefverschneite Wälder unseren Weg und vor uns liegen unendliche Weiten.

    Wintermärchen wohin das Auge reicht
  • Wer versteckt sich denn da im Wald?

    Wie immer auf unseren Reisen halten wir auch hier Ausschau nach Wildtieren. Tatsächlich erspähen wir beim Vorbeifahren am Waldrand, bei einer Lichtung, etwas Grosses. Ein Grund anzuhalten, den Rückwärtsgang einzulegen und nochmals zur entsprechenden Stelle zurückzufahren. War da tatsächlich was oder haben wir nur geträumt? Nein, da ist was... aus sicherer Distanz werden wir von einer Elchkuh beobachtet. Vorsichtig geht sie am Waldrand umher, uns immer genau im Blick. 

    Wer versteckt sich denn da im Wald?
  • Hoch auf den Levitunturi

    Genau 766 verschneite Stufen bringen uns hoch auf den Levitunturi. Oben angekommen besuchen wir das Samiland Museum. In der grosszügigen Innenausstellung erfahren wir mehr über die Geschichte und das gegenwärtige Leben der Sami, die Traditionen und die gesellschaftliche Situation. Die Aussenausstellung gewährt Einblick in die Bauweise und die Rentierzucht.

    Nach einer heissen Schokolade im Panorama-Restaurant geht es die lange Treppe wieder zurück ins Ortszentrum von Levi. 

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    Eine spannende Ausstellung, gestaltet mit vielen Bildern und kurzweiligen Informationsbereichen.
    Hoch auf den Levitunturi
  • Besuch auf einer Rentierfarm

    Auf der Rentierfarm in der Nähe von Levi dürfen wir nach einer kurzen Einführung selber unseren Rentierschlitten durch die verschneite Waldlandschaft lenken. Es ist nur eine kurze Runde und unser Rentier ist zügig unterwegs, sodass wir schnell wieder zurück auf der Farm sind. 

    Im Anschluss erfahren wir bei einer gemütlichen Runde ums Lagerfeuer und bei finnischen Teigtaschen mehr über die Geschichte, Kultur und das Leben der Rentierhirt*innen im hohen Norden. 

    Im grossen Gehege können wir Zeit mit den Tieren verbringen, sie beobachten und bei der Fütterung helfen. 

    Besuch auf einer Rentierfarm
  • 365 Tage Weihnachten

    Bei unserer Abreise aus Levi machen wir noch einen Halt im Tontulla-Elfen-Dorf. Im «Santa's Visitor Center» kann man sich mit süssen Speisen verwöhnen und sich von den vollen Regalen mit Weihnachtsdekoration für die nächste Weihnachtsfeier inspirieren lassen.

    365 Tage Weihnachten
  • Schneeschuhwanderung beim Tuulisjärvi

    Beim Verleih in Inari mieten wir unsere Schneeschuhe und Stöcke und machen uns auf zum Tuulisjärvi, einem kleinen See, welcher sich ideal für Schneeschuhanfängerinnen und Anfänger, wie wir es sind, eignet. Vom Parkplatz aus führt ein wunderschöner Weg durch den verschneiten Wald. Auf einer Kuppe kurz bevor es zum See runtergeht, verschlägt es uns dann bereits zum ersten Mal die Sprache. Ein surrealer Ausblick über den See, in traumhaftes Licht getaucht, von der Sonne, die nur knapp über dem Horizont steht.

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    In Lappland hat man überall die Möglichkeit Sportausrüstung zu mieten. Von Langlaufskiern über Schneeschuhe bis zum Schlitten.
    Schneeschuhwanderung beim Tuulisjärvi
  • Aufwärmen in den gemütlichen Hütten

    Gleich oberhalb des Sees gibt es eine gemütliche kleine Holzhütte, die als Aufenthaltsraum dient. Als wir eintreten, hat ein einheimisches Pärchen bereits den Ofen eingeheizt, sodass es drinnen wohlig warm ist. In der gemütlichen Runde am langen Tisch kommt man auch mit dem einen oder anderen Wanderer ins Gespräch. 

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    Die Hütte ist sogar so ausgestattet, dass man darin noch etwas kochen könnte.
    Aufwärmen in den gemütlichen Hütten
  • Unterwegs auf dem See

    Wir drehen eine Runde mit unseren Schneeschuhen auf dem See. Vor Ort treffen wir auch auf einige Finninnen und Finnen, die sich einen geeigneten Platz zum Eisfischen ausgesucht haben. Allgemein sind vor Ort aber nur wenige Leute unterwegs, was uns herrlich in die Stille der üppigen Schneelandschaft eintauchen lässt. 

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    Die Seen sind im Winter alle zugefroren und können mit Schneeschuhen, Schlitten usw. erkundet werden.
    Unterwegs auf dem See
  • Bereit für die Nordlichter

    Unser Zimmer bietet einen herrlichen Blick über den Inari-See und verfügt über einen verglasten Balkon, was prima Voraussetzungen für eine Nacht voller Nordlichter wären. Wir stellen bereits unsere Kamera mit den richtigen Einstellungen und dem Stativ bereit für die Nacht. Leider diesmal vergebens... die Nordlichter möchten sich heute nicht zeigen. 

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    Es lohnt sich unbedingt, die richtigen Kameraeinstellungen im Voraus vorzunehmen, sodass man im gegebenen Fall nur noch abdrücken kann. Denn Nordlichter sind auch oft schnell wieder verschwunden.
    Bereit für die Nordlichter
  • Nächster Stopp: Norwegen

    Unsere nächste Strecke ist lang und wir fahren am Morgen zeitig los, um rechtzeitig in Kirkenes anzukommen. Unterwegs treffen wir immer wieder auf einige Rentiere, die sich entlang der Strasse aufhalten. Die Rentiere im hohen Norden sind zwar domestiziert, aber wenn sie nicht gerade auf der Farm sind, dann sind sie frei in der Natur unterwegs. Gekennzeichnet sind sie mit einer Marke des jeweiligen Besitzers.

    Nächster Stopp: Norwegen
  • Schiff ahoi!

    An unserem Ziel, dem Hafen in Kirkenes, angekommen, wechseln wir das Transportmittel. Die nächsten zwei Nächte verbringen wir an Bord der Hurtigruten. Unseren Mietwagen nehmen wir gleich mit an Bord. 

    Schiff ahoi!
  • Bei eisigem Wind durch Hammerfest

    In der nördlichsten Stadt der Welt steigen wir aus und begeben uns während des rund zweistündigen Aufenthalts auf einen kleinen Spaziergang. Allerdings sind wir froh, bald wieder an Bord gehen zu können. Wir müssen uns nämlich regelrecht gegen den eisigen Wind stemmen, der uns um die Ohren bläst. 

    Bei eisigem Wind durch Hammerfest
  • Die Post ist da

    In den nordischen Ländern muss man manchmal ein ganzes Stück zu Fuss gehen, um an seine Post zu kommen. Meistens gibt es pro Strasse einen Standort für die Briefkästen. Dort sind der Kreativität dann keine Grenzen gesetzt: ob extra gross, verschnörkelt oder mit Katzenmuster, Briefkästen gibt es hier in allen Farben und Formen.

    Die Post ist da
  • Einblick in den Trollfjord

    Aus Sicherheitsgründen wird der Trollfjord im Winter auf unserer Route nicht befahren. Wind, Schnee und schlechte Sicht könnten gefährlich werden. Deshalb fahren wir mit unserem grossen Schiff nur leicht in die enge Einfahrt hinein, um einen Blick in den eindrücklichen Fjord zu erhaschen.

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    Die bereits eingebrochene Dämmerung taucht den bekannten Fjord in ein ganz besonderes Licht.
     Einblick in den Trollfjord
  • Übernachtung in einer Fischerhütte

    Am Abend treffen wir in Svolvaer auf den Lofoten ein. Nach der Ausschiffung begeben wir uns zu unserer Unterkunft, wo wir die nächsten drei Nächte bleiben. Wir haben ein Rorbu gemietet, eine für die Lofoten typische Fischerhütte. Diese ist modern ausgestattet, warm beheizt und super gemütlich eingerichtet. 

    Unser Rorbu verfügt über eine Küche für die Selbstversorgung, gleichzeitig hat es aber auch ein Restaurant, wo wir jeweils ein tolles Frühstück geniessen.

    Übernachtung in einer Fischerhütte
  • Inselwelt im hohen Norden

    Trotz des regnerischen und kalten Wetters lassen wir uns nicht davon abhalten, die Lofoten zu entdecken. An unserem ersten Tag regnet und stürmt es allerdings so heftig, dass uns davon abgeraten wird, mit dem Auto zu weit weg zu fahren. Die Brücken, welche die einzelnen kleinen Inseln miteinander verbinden, könnten bei schlechtem Wetter aus Sicherheitsgründen jederzeit geschlossen werden, was eine Rückkehr je nachdem verunmöglichen würde. 

    Am zweiten Tag meint es das Wetter dann etwas besser mit uns und wir fahren los, über die Panoramastrasse entlang der traumhaften, wilden Küste. 

    Inselwelt im hohen Norden
  • Eine Region geprägt vom Fischfang

    Ende des Winters, meist ab ca. Februar, findet man auf den Lofoten den zum Trocknen aufgehängten Kabeljau. Während unseres Aufenthalts werden gerade die ersten Fische an den grossen Holzgestellen aufgehängt.

    Eine Region geprägt vom Fischfang
  • Einzigartige Atmosphäre

    Obwohl ich zugeben muss, dass mir die langen Nächte und wenigen Sonnenstunden nach zwei Wochen schon auch etwas aufs Gemüt schlagen, bin ich doch überwältigt von der einzigartigen Kulisse im hohen Norden. Die verschneiten Landschaften, die Stille und die vielen Momente der Erholung (auch dank der kurzen Tage) hinterlassen wunderbare Eindrücke. Wir kommen sicher eines Tages wieder!

    Einzigartige Atmosphäre

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.

Preis pro Person
ab CHF 3900.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • 14 Übernachtungen, Unterkünfte gemäss Reisebeschrieb, mit Frühstück
  • Mietwagen, Kategorie Compact
  • Hurtigruten-Passage, Teilstrecke Kirkenes–Svolvaer, inkl. Frühstück

  • Flüge ab/bis Schweiz
  • nicht inbegriffene Mahlzeiten
  • Ausflüge vor Ort

Angebotsnummer: 126472

«Fokus Umwelt & Soziales»

Verantwortungsbewusst Reisen
  • Die Postschiffe von Hurtigruten und Havila sind alle mit neuen Motoren ausgestattet und fahren vermehrt mit Batterien, welche sie an den einzelnen Stopps aufladen können.
  • In Norwegens UNESCO-Welterbe-Fjorden gelten strenge Umweltgesetze: Ab 2026 dürfen nur noch emissionsfreie Schiffe mit weniger als 10'000 BRZ (Bruttoraumzahl) hineinfahren, während grosse Kreuzfahrtschiffe (über 10'000 BRZ) eine Übergangsfrist bis 2032 haben. Danach müssen auch sie emissionsfrei sein, um die Fjorde zu befahren und die Umweltverschmutzung zu reduzieren.
  • Auf unserer Reise sind wir bewusst langsam unterwegs. Wir verbringen 2–3 Nächte pro Ort, was uns Zeit gibt, in die Destinationen einzutauchen. 
  • Der Besuch der Rentierfarm und des Samiland-Museums gewährt uns einen Einblick in das Leben der Sami, des indigenen Volkes des hohen Nordens. Dabei erfahren wir nicht nur Schönes und Erfreuliches, sondern auch viel über die gesellschaftlichen Konflikte im hohen Norden.
Natascha Baumberger

Natascha Baumberger

Irgendwann holpere ich mit meinem eigenen Camper durch die Wildnis, da bin ich mir sicher. Australien, Neuseeland und die Nationalparks in Nordamerika habe ich auf diese Weise schon bereist. Besonders angetan haben es mir dabei zwei Dinge: zum einen, dass ich nicht jeden Tag meine Sachen ein- und auspacken muss, und zweitens die Abgeschiedenheit in der Natur. Die habe ich auch im Amazonas-Regenwald erlebt. Unbeschreiblich war das Gefühl, wenn du am Morgen von den wilden Tieren geweckt wirst. Kein Strom, kein fliessendes Wasser: Ich, die fünf Jahre lang auf dem Steueramt gearbeitet hat, geniesse auf meinen Reisen das einfache Leben fernab der Zivilisation. So habe ich auch den alltäglichen Luxus zu schätzen gelernt, den ich zu Hause habe.

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Wissenswertes rund um Schweden

Beste Reisezeit

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Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Schweden x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

Schweden kann grundsätzlich das ganze Jahr hindurch bereist werden. Sommer, Frühherbst und Winter gelten als besonders beliebte Reisezeiten für Schweden. Im Frühling ist das Wetter oft unbeständig und wechselhaft mit gelegentlichen Kälteeinbrüchen und Regenschauern und auch im November ist es oft regnerisch und ungemütlich. Wer die Mitternachtssonne und lange Tage genießen möchte, reist am besten zwischen Juni und August nach Schweden. Dies ist die wärmste und hellste Zeit des Jahres und eine gute Zeit für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Kanutouren, Angeln oder Blockhausferien an einem der zahlreichen Seen oder Flüsse. Die Temperaturen sind angenehm, die Sonne zeigt sich oft doch vereinzelte Regentage sind jederzeit möglich. Ab Oktober verwandelt sich die Natur vielerorts in bunte Herbstlandschaften. Wer gerne Nordlichter bestaunen möchte, sollte zwischen September und März nach Schweden reisen, insbesondere Dezember bis Februar eignen sich besonders dafür, weil dann die Nächte am längsten sind. Das spektakuläre Naturschauspiel am dunklen Himmel lässt sich am besten in den Polarregionen in Nordschweden beobachten. Die Temperaturen sind im Winter teilweise sehr kalt und liegen oft weit unter dem Gefrierpunkt und viel Schnee verwandelt die Landschaft in ein Winterwunderland. Während dieser Zeit sind Wintersportarten wie Husky-Schlittenfahrten, Schneeschuhwandern, Schneemobiltouren, Eisfischen und Langlaufen hoch im Kurs.

Alles über Schweden

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Wissenswertes rund um Norwegen

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Beste Reisezeit
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Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Norwegen x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

Die allgemein beste Reisezeit für Norwegen ist zwischen Mai und September während den Sommermonaten. Während diesen Monaten sind die Temperaturen vielerorts angenehm und die Tage lang. Zu beachten gilt jedoch, dass das Klima und die Jahreszeiten in den verschiedenen Regionen des Landes stark variieren. Während im Süden der Frühling erwacht und es bereits mild ist, können im Norden und in höheren Lagen die Temperaturen noch winterlich kalt und vereinzelte Bergstrassen geschlossen sein. Für Reisen im Wohnmobil oder Campingferien und für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Bootsfahrten, Tierbeobachtungen, Angeln und zum Geniessen der Mitternachtssonne sind Juni bis August eine optimale Zeit. Gleichzeitig ist dies die touristische Hochsaison, die Preise sind hoch und Unterkünfte und Aktivitäten müssen zum Teil im Voraus gebucht werden. Wer die Nordlichter bestaunen möchte, reist am besten zwischen Dezember und Februar nach Norwegen.

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Beste Reisezeit
Geeignete Jahreszeit
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Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Finnland x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

In Finnland gelten insbesondere der Sommer und der Winter als beliebte Reisezeiten. Wer die Mitternachtssonne und lange Tage genießen möchte, reist am besten zwischen Juni und August nach Finnland. Dies ist die wärmste und hellste Zeit des Jahres und eine gute Zeit für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Kanutouren, Blockhausferien an einem der zahlreichen Seen und Angeln. Die Temperaturen sind angenehm, doch es muss auch immer mit vereinzelten Regentagen gerechnet werden. Wer gerne Polarlichter "Aurora Borealis" bestaunen möchte, sollte zwischen September und März nach Finnland reisen, insbesondere Dezember bis Februar eignen sich besonders dafür, weil dann die Nächte am längsten sind. Das spektakuläre Naturschauspiel am dunklen Himmel lässt sich am besten in Lappland, dem nördlichsten Teil des Landes beobachten. Die Temperaturen sind im Winter teilweise sehr kalt und liegen oft weit unter dem Gefrierpunkt und viel Schnee verwandelt die Landschaft in ein Winterwunderland. Während dieser Zeit sind Wintersportarten wie Husky-Schlittenfahrten, Schneeschuhwandern, Schneemobiltouren und Langlaufen hoch im Kurs. Frühling und Herbst gelten als weniger beliebte Reisezeiten für Finnland. Obwohl im Frühling die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, gilt der Frühling als unbeständig mit wechselhaftem Wetter, gelegentlichen Kälteeinbrüchen und Regenschauern. Bunte Herbstverfärbungen lassen sich am besten zwischen Mitte September bis Ende Oktober bestaunen. Die Temperaturen können bis um diese Zeit nach wie vor relativ mild sein, aber es kann auch windig und neblig sein.

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