Reiseerlebnis
erlebt von Pascal Schmid

Von Freetown nach Monrovia

Reisen aktuell möglich
Westafrika: Von Freetown nach Monrovia

Gemeinsam mit zwei Globetrotterkollegen reise ich Mitte Oktober für drei Wochen nach Westafrika. Ziel sind die beiden Länder Sierra Leone und Liberia, welche viele Leute mit schrecklichen Bürgerkriegen und Ebola assoziieren, und die daher nicht auf dem Radar der Touristen stehen. Doch die Kriege sind Geschichte und beide Länder seit 2016 für frei von Ebola erklärt. Uns erwarten stattdessen aufgestellte Einheimische, unberührte Natur und menschenleere Traumstrände.

Reiseroute

Klicke auf die Pins, um die einzelnen Stationen zu erkunden
  • Freetown

    Unser Abenteuer beginnt gleich nach der Landung mit einer Bootsfahrt vom Lungi-Flughafen zur sierra-leonischen Hauptstadt Freetown. Wir nutzen die ersten drei Tage um die lebendige Stadt zu entdecken und die weitere Reise zu planen. Nach den langen Tagen lädt abends die Promenade am Lumley Beach zu ausgezeichnetem Seafood und erfrischenden Getränken direkt am Meer ein.
    Freetown
  • Tokeh Beach

    Nach den ersten Tagen in der Stadt freuen wir uns auf die Weiterreise an den Strand. Mit einem Taxi fahren wir Richtung Süden der Halbinsel und suchen uns ein hübsches Bungalow am Tokeh Beach.
    Tokeh Beach
  • Strandleben

    Unsere Zeit am Meer verbringen wir mit Spaziergängen entlang den langen, traumhaften Stränden, geniessen die angenehme Wassertemperatur und freuen uns über das gute und frische Essen direkt aus dem Meer.
    Strandleben
  • Fischer

    Wir treffen immer wieder auf aufgestellte Einheimische, welche uns während unseren Erkundungstouren begleiten und uns Essen und Getränke offerieren möchten. Sobald wir Hunger haben und dies mitteilen, geht es nur ein paar Minuten, bis uns ein tolles Menü serviert wird. Fisch frisch aus dem Wasser und dazu ein kühles Bier, mehr brauchen wir nicht um uns an diesem Ort wohl zu fühlen.
    Fischer
  • Banana Island

    Wir möchten auch ein wenig Inselluft schnuppern und verlassen dazu das Festland in Richtung Banana Island, welche der Halbinsel vorgelagert ist. Auf der Insel übernachten wir in einem Zelt direkt am Meer.
    Banana Island
  • Zurück aufs Festland

    Die Zeit vergeht wie im Flug, und nach einer Woche sind wir immer noch nicht aus der Halbinsel um Freetown rausgekommen. Wir würden zwar gerne noch länger auf Banana Island bleiben, doch der Zeitplan ist knapp und wir möchten noch weitere Orte im Land entdecken. Somit fahren wir mit einem Boot zurück aufs Festland und führen unser Abenteuer fort.
    Zurück aufs Festland
  • Weiter in den Norden

    Wir fahren auf einer relativ guten Strasse nach Makeni, wo wir eine Nacht bleiben. Von da geht es weiter in Richtung Kamakwie. Unser Ziel ist der Outamba-Nationalpark, welcher sich im Norden des Landes nahe an der Grenze zu Guinea befindet. Ab Kamakwie ist die Strasse mit einem normalen Auto nicht mehr befahrbar, und uns bleibt nur ein Platz hinten auf einem Motorrad. Kurz bevor wir den Nationalpark erreichen, müssen wir noch mit der Kaba Ferry einen Fluss überqueren.
    Weiter in den Norden
  • Outamba-Nationalpark

    Nach einer langen und anstrengenden Fahrt erreichen wir am Abend den Outamba-Nationalpark, wo wir zwei Nächte bleiben. Wir haben somit einen ganzen Tag Zeit um im Park verschiedene Exkursionen zu unternehmen. Unter anderem machen wir uns mit einem kleinen Boot auf dem Fluss auf Nilpferdsuche.
    Outamba-Nationalpark
  • Safari

    Während wir auf dem Boot dem Fluss entlang treiben, hören wir aus der Ferne plötzlich Geräusche aus dem Wasser. Über der Wasseroberfläche tauchen immer wieder die Köpfe von Nilpferden auf, welche uns neugierig beobachten. Am Nachmittag unternehmen wir eine Walking-Safari, mit der Chance Elefanten zu sehen. Wir haben jedoch kein Glück, und so bleibt es bei der Nilpferdsichtung.
    Safari
  • Durch den Busch

    Unser nächstes Ziel ist Kabala. Dazu schwingen wir uns wieder auf ein Motorrad und lassen uns mitten durch den Busch fahren. Die saftig-grüne Landschaft unterwegs ist wunderschön und kompensiert für die etwas unbequeme Fahrt durch die unberührte Natur.
    Durch den Busch
  • Der Weg ist das Ziel

    Unser Weg ist holprig und steinig, und wir müssen immer wieder mal absteigen, damit sich unsere Fahrer durch das Gelände kämpfen können. Am späteren Nachmittag erreichen wir unser Ziel, und wir bedanken uns herzlich bei unseren guten Fahrern.
    Der Weg ist das Ziel
  • Kabala

    In Kabala erwartet uns ein angenehmes und mildes Klima. Eine willkommene Abwechslung zur tropischen Hitze, die uns bisher begleitet hat. Wir machen es uns in einem hübschen Guesthouse auf einem der vielen Hügel in der Gegend gemütlich und geniessen die schöne Aussicht.
    Kabala
  • Koidu

    Unser nächstes Ziel ist Koidu, wo wir uns auf die Spuren der Diamantengeschichte des Landes begeben. Sierra Leone ist reich an Rohstoffen und bekannt für sein grosses Vorkommen an Diamanten. Durch ein paar Gesprächen mit Einheimischen gelingt es uns, eine Tour zu Diamantenminen zu organisieren.
    Koidu
  • Diamanten

    Während in Sierra Leone und Liberia Bürgerkriege tobten, finanzierte sich Charles Taylor, einer der Kriegsherren in Liberia, durch den Handel der wertvollen Steine seinen Krieg. So entstand auch der Begriff «Blutdiamanten».
    Diamanten
  • Grenzübertritt

    Nach etwas mehr als zwei Wochen ist unsere Zeit in Sierra Leone bereits zu Ende. Unser letzter Tag im Land verlangt uns noch einmal alles ab. Mehrere Stunden fahren wir mit Motorrädern durch die durch den Regen verunstalteten Strassen. Müde und erschöpft müssen wir uns noch durch die Bürokratie an den beiden Grenzposten kämpfen, bis wir am späteren Abend bei Dunkelheit endlich an unserem Ziel in Liberia ankommen.
    Grenzübertritt
  • Robertsport

    Am Morgen werden wir mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Wir befinden uns in Robertsport, einem Surfspot in Liberia mit sauberen und langen Sandstränden. Wie in Sierra Leone sind wir hier praktisch die einzigen Touristen, die sich hierher verirren.
    Robertsport
  • Erholung

    Die ganze Reise hat uns müde gemacht, und wir geniessen für drei Tage das süsse Nichtstun. Bei schönen Sonnenuntergängen verarbeiten wir die bisherigen Erlebnisse und sind gespannt auf den Abschluss unserer Reise.
    Erholung
  • Monrovia

    Unser letzter Stopp der Reise ist die Hauptstadt von Liberia – Monrovia. Wir haben das Vergnügen, bei einer Familie zu übernachten. Durch diese Kontakte kommen wir in den Genuss, die Stadt auf eine ganz andere Art kennenzulernen. Höhepunkt ist eine Tour durch das leerstehende, ehemalige Ducor Intercontinental Hotel, welches im Bürgerkrieg stark beschädigt wurde.
    Monrovia
  • West Point

    Die Aussicht vom ehemaligen Hotel ist atemberaubend. Wir haben einen Panorama-Ausblick über den Atlantik, das Stadtzentrum und einen Slum namens West Point. Die etwa einen Kilometer lange Halbinsel wird von ungefähr 80'000 Menschen bewohnt.
    West Point
  • Reiseende

    Nach drei Wochen ist unsere Westafrika-Reise zu Ende. Wir haben unvergessliche Erlebnisse hinter uns, mit vielen neuen Begegnungen und Erfahrungen im Gepäck und freuen uns bereits auf unsere nächsten Abenteuer.
    Reiseende
Pascal Schmid

Pascal Schmid

Rückblickend war es eine glückliche Fügung, dass Pascal aus wirtschaftlichen Gründen nicht im Lehrbetrieb bleiben und eine Karriere als Polygraf einschlagen konnte. Statt Trübsal zu blasen, startete er seine Weltentdeckungsreisen. Drei Monate Sprachschule in Miami, neun Monate Nord- und Lateinamerika und vier Monate Südostasien. Trotz Weltenbummlerdasein kehre er aber immer wieder gerne zu seiner Homebase Zürich zurück, erzählt Pascal. Dort verbringt er vor allem die Sommermonate gerne draussen – sei es an einem Musikfestival oder entspannt am See. Und der Job? Da fand er mit Globetrotter eine Firma, bei der sich eine anspruchsvolle Arbeit perfekt mit längeren Reisen kombinieren lässt.

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