Reiseerlebnis
zusammengestellt von René Zimmerli

Unbekanntes Ladakh – Trekking in Nordindien

Reisen aktuell möglich
Unbekanntes Ladakh – Trekking in Nordindien

Während drei Wochen erkunden wir in Ladakh (Nordindien) geheimnisvolle Höhlenklöster, abgelegene Dörfer und alte Paläste abseits der Touristenrouten.

Wir sind eingeladen bei einheimischen Familien und besuchen die Drokpas, eine eigene Volksgruppe im unteren Indus-Tal. Diese Leute sind indo-europäischer Abstammung und sprechen ihren eigenen Dialekt. In Phokar Dzong steigen wir auf zu den Meditationshöhlen von Guru Padmasambhava. Viele Legenden ranken sich um diesen mystischen Platz, welcher einer der heiligsten buddhistischen Orte im Westhimalaya ist. Der zweite Teil der Reise bringt uns zu den überirdisch schönen Salzseen Tsomoriri und Tsokar. Diese werden uns für immer in Erinnerung bleiben. Im Kloster Trakthok erleben wir ein farbenprächtiges Klosterfest.

Da uns diese Reise in Regionen ohne Gasthäuser oder Hotels führt, werden wir etliche Nächte im eigenen Zeltcamp übernachten. Abwechslungsreicher als auf dieser Reise geht’s nicht mehr. 

  • Orte
    Ladakh, Indien
  • Empfohlene Reisedauer
    21 Tage
  • Transportmittel
    Flug, Überlandfahrten und Transfers, Trekking
  • Unterkunft
    Gasthaus, Doppelzelt, Hotel
  • Gruppenreise
    ab 8 Personen / bis 10 Personen

Meine Highlights

Reiseroute

  • Tag 1 | Flug nach Delhi

    Der Direktflug mit der Swiss (je nach Verfügbarkeit) bringt uns in gut 7 ½ Stunden nach Delhi in die Hauptstadt Indiens. Wechsel zum Terminal für den lokalen Flug nach Leh. Flugzeit 7 ½ Stunden.

  • Tag 2 | Weiterflug nach Leh

    Auf einem der schönsten Flüge der Welt überqueren wir den Himalaya und geniessen die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel. In unserem hübschen Gasthaus in Leh ruhen wir uns aus. Am Nachmittag unternehmen wir einen gemeinsamen Bummel durch Leh, die ehemalige Karawanen- und Handelsstadt. Der Name Leh leitet sich aus dem tibetischen Wort für Oase ab. Auch heute noch herrscht in Leh ein buntes Markttreiben und in den Strassen treffen wir die unterschiedlichsten Volksgruppen. Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Flugzeit 1 ¼ Stunden.

  • Tag 3 | Im Indus-Tal

    Für eine gute Akklimatisation gehen wir die ersten Tage gemütlich an. Heute fahren wir ins nahe Kloster Spituk, welches auf einem steilen Hügel im Indus-Tal thront. Die Anfänge dieses Klosters gehen auf fast 1000 Jahre zurück. Dies ist das Hauptkloster der «Gelbmützen» in Ladakh, derjenigen Richtung des Buddhismus, welcher der Dalai Lama vorsteht. In Sabu besuchen wir eine ladakhische Familie. Zum traditionellen ladakhischen Essen sitzen wir in der gemütlichen Küche zusammen und haben so nebenbei einen guten Einblick in das Leben einer einheimischen Familie. Dies ist einer der besten Wege, um die ladakhische Kultur kennen zu lernen. Der Rest des Tages ist zur freien Verfügung. Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 1 Stunde, Wanderung ¾ Stunde.

  • Tag 4 | Gebet im Kloster Matho

    Anders als beim Morgengebet im Kloster Thikse, an dem in der Hochsaison sehr viele Touristen und Touristinnen teilnehmen, sind wir mit ein bisschen Glück die einzigen Besuchenden beim Morgengebet in Matho und lauschen den Rezitationen der Mönche. Matho wird eher selten besucht und so freuen sich die Mönche über unseren Besuch und bieten uns vielleicht sogar einen Buttertee an. Matho ist das einzige Kloster aus der Sakya, einer der vier Richtungen des tibetischen Buddhismus und bietet einen phantastischen Ausblick über das weite Indus-Tal. Matho wurde im 16. Jahrhundert gegründet. Wir lassen uns Zeit mit der Besichtigung der verschiedenen Klosterräume, bevor wir nach Stakna weiterfahren, einem weiteren Kloster aus dem 16. Jahrhundert. Stakna heisst übersetzt soviel wie «Tigernase». Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 2 Stunden.

  • Tag 5 | Höhlen von Saspol und 1000-jähriges Kloster Alchi

    Heute fahren wir nach Alchi und besuchen als erstes die Höhlen im Dorf Saspol. Ein kurzer und steiler Aufstieg bringt uns in die oberhalb des Dorfes gelegenen Höhlen und wir werden belohnt mit jahrhundertealten, wenig bekannten Höhlenmalereien. Zu Fuss gehen wir zurück durch das malerische Dorf und anschliessend fahren wir weiter nach Alchi. Die Klosteranlage von Alchi liegt nicht, wie die meisten Klöster in Ladakh, majestätisch auf einer Bergspitze, sondern unscheinbar im Dorf zwischen Bäumen und Feldern. Das Kloster mit seinen bis zu 1000-jährigen, exquisiten Malereien ist eines der kunsthistorisch wertvollsten im ganzen Himalaya. Entsprechend nehmen wir uns Zeit für die Besichtigung. Am Nachmittag können wir die alte Klosteranlage oberhalb Alchis besuchen, in der ein deutscher Architekt gemeinsam mit den Ladakhis wertvolle Wandmalereien im Alter von 500 – 800 Jahren restauriert hat. Übernachtung im Gasthaus in Alchi (3200 Meter). Fahrzeit 2 Stunden. 

  • Tag 6 | Zu den «europäischen» Ladakhis

    Wir fahren ungefähr eine Stunde durch ein sehr schönes Tal hoch nach Mangyu, um einen weiteren Tempel der Alchi Gruppe zu besichtigen. Er wurde von Rinchen Zangpo (958-1055) gegründet, der laut Legende gesamthaft 108 Tempel im Himalayaraum gebaut hat. Die Handwerker und Künstler waren die gleichen, die Alchi erschaffen haben. Mangyu ist ein weiteres Meisterwerk früher, westtibetisch buddhistischer Kunst. Danach führt uns unsere Reise weiter ins Tal von Dha-Hanu wo die Menschen indoeuropäischer Abstammung sind, eine eigene Sprache sprechen und auch ganz besonderen Schmuck tragen. In den letzten Jahrzehnten haben sich diese Menschen aber immer mehr mit den «normalen» Ladakhis vermischt und man trifft immer weniger Leute mit rein-indoeuropäischer Abstammung an, aber trotzdem ist ein Besuch dieser Region sehr lohnend. Im Dorf Dhomkar zweigen wir ab und fahren das Seitental hoch bis zum höchstgelegenen Dorf nach Dhomkar Gongma. Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Dhomkar Gongma (3960 Meter). Fahrzeit 4-5 Stunden.

  • Tag 7 | Alter Palast und Wanderung

    Heute nehmen wir uns Zeit, den mittelalterlich anmutenden, alten Teil von Dhomkar Gongma zu besichtigen. Im 400 Jahre alten Palast lassen wir uns vom Besitzer die unglaubliche Geschichte dieser Familie erzählen und tauchen ein in längst vergangene Geschichten. Ein uralter Tempel aus der Zeit von Rinchen Zangpo zeigt auf, dass Dhomkar Gongma schon vor mehr als tausend Jahren besiedelt war. Am Nachmittag machen wir eine Wanderung in der schönen Umgebung. Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Dhomkar Gongma (3960 Meter). Wanderung 2-4 Stunden.

  • Tag 8 | Skurbuchan und Dha

    Unsere Fahrt durch Dha-Hanu bringt uns nach Skurbuchan, einem wunderschön gelegenen Dorf.
    Ein altes, halb zerfallenes Fort hoch über dem Dorf weist auf die frühe Besiedelung und die einstige Bedeutung dieses Dorfes hin. In Dha wandern wir durch die Felder und geniessen die üppige Natur bevor wir uns von unserem Team mit einem feinen Nachtessen überraschen lassen. Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Lasthang (2800 Meter). Fahrzeit 3-4 Stunden, Wanderung 1-3 Stunden.

  • Tag 9 | Auf «verbotenem» Weg nach Shergol

    Wir fahren weiter auf einer Strecke, welche lange für westliche Besuchende verboten war. Erst seit wenigen Jahren dürfen wir durch diesen vom Tourismus noch unberührten Teil von Ladakh fahren. Auf dem Weg stoppen wir in Chigtan. Die Bevölkerung hier ist muslimisch, nur eine einzige Familie folgt dem tibetischen Buddhismus. Falls diese zu Hause ist, freut sie sich über einen Besuch von uns. Wir fahren weiter nach Mulbekh und Shergol. Wenn wir Lust und Zeit haben, können wir noch das kleine Höhlenkloster Gyal besuchen, welches in einer steilen Wand an den Felsen klebt. Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Shergol (3300 Meter). Fahrzeit 4-5 Stunden.

  • Tag 10 | Wanderung zum Höhlenkloster Phokar Dzong

    Heute steht uns ein spannender, aber anstrengender Wandertag bevor. Bei niedrigem Wasserstand wandern wir durch eine Schlucht hinauf nach Phokar Dzong. Sollte dieser Weg nicht möglich sein, nehmen wir eine längere Route, ausserhalb der Schlucht. Phokar Dzong ist einer der heiligsten, buddhistischen Plätze im ganzen Westhimalaya. Hier soll der grosse Tantriker Guru Padmasambhava meditiert haben. Wir staunen ob dem verzweigten Höhlensystem, welches der Körper dieses Tantrikers sein soll. Hierhin ziehen sich auch heute noch Mönche zur Meditation zurück. Dies ist einer der eindrücklichsten Plätze im Westhimalaya, welchen wir je besucht haben. Wem diese Wanderung zu anstrengend ist, kann stattdessen das abgelegene Dorf Sapi besuchen und eine einfache Wanderung in der schönen Umgebung machen. Nach Sapi kommen Amchis (Ärzte der tibetischen Medizin) von weit her, um Kräuter und Pflanzen zu sammeln. Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Shergol (3300 Meter). Wanderung 4-6 Stunden.

  • Tag 11 | Lamayuru und das berühmte Mondtal

    Weiterfahrt nach Lamayuru. Dies ist von seiner Lage her eines der eindrücklichsten Klöster in Ladakh. Es liegt oberhalb des legendären Mondtales mit bizarren Felsformationen. Nicht entgehen lassen sollten wir uns den selten besuchten Sengge Lhakhang. Dieser «Löwentempel» liegt unterhalb des eigentlichen Klosters und wird von den meisten Besuchenden übersehen. Die zornvollen Schutzgottheiten und tanzenden Skelette an den Wänden verleihen dem Raum eine mysteriöse Atmosphäre. Anschliessend Fahrt nach Timisgang. Hier ist eines der wenigen Nonnenkloster in Ladakh. Oftmals werden wir von den Nonnen freundlich zu einem Tee empfangen. In diesem Tal haben wir übrigens eine gute Chance, das sehr seltene, wilde Shapo-Schaf zu sehen. Das ist eine der Wildschaf Arten in Ladakh, von welchen das Blauschaf das bekannteste ist. Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Timisgang (3600 Meter). Fahrzeit 5 Stunden.

  • Tag 12 | Heiliger Wacholder-Wald

    Eine 3-stündige Wanderung bringt uns ab Ang in das kleine Dorf Hemis Shukpachen. Hier steht das einzige kleine Wacholder-Wäldchen in Ladakh. Wacholder gilt als Sitz der Nagas, der Schlangengötter, und wird von den Buddhisten und Buddhistinnen verehrt und bei gewissen Zeremonien verwendet. Da dies einer der letzten Wacholder-Wälder ist in Ladakh, darf dieser seit kurzem nicht mehr betreten werden. Bei einer einheimischen Familie dürfen wir zum Mittagessen einkehren. Den Nachmittag haben wir Zeit, um in der Sonne zu liegen, ein Buch zu lesen oder einen Bummel durch das Dorf zu machen. Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Hemis Shukpachen (3800 Meter). Wanderung 3 Stunden.

  • Tag 13 | Zurück nach Leh

    Nach einem gemütlichen Frühstück geht es zurück nach Leh. Auf dem Weg stoppen wir und laufen in einer zirka einstündigen Wanderung zum Kloster Likir. Dieses Kloster wird von einem riesigen Maitreya-Buddha überragt, welcher neben dem Kloster sitzt. Dieser Anblick hat etwas Unwirkliches. Anschliessend fahren wir zurück Richtung Leh. Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 3-4 Stunden, Wanderung 1 Stunde.

  • Tag 14 | Freier Tag in Leh

    Heute können wir ausgiebig ausschlafen und den Tag gemütlich angehen. Vielleicht stehen noch ein paar Besorgungen an bevor es am morgigen Tag zu weiteren Abenteuern aufgeht. Wir haben aber auch Zeit, um in einem der vielen Gartenrestaurants einen Kaffee zu trinken oder ein Buch zu lesen. Auch unsere Kleider können wir in einer der Wäschereien waschen lassen. Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter).

  • Tag 15 | Aufs Changthang-Hochplateau

    Eine spektakuläre Fahrt dem Indus entlang bringt uns nach Korzok am Tsomoriri See. Korzok ist das Winterhauptquartier der hiesigen Nomadenfamilien und liegt an einem der schönsten Seen im ganzen Himalaya. Der zirka 30 Kilometer lange See liegt auf 4500 Metern Höhe und wird von schneebedeckten 6000 Meter hohen Gipfeln umsäumt. Diese Gegend ist Weidegrund für viele Nomadenfamilien. Der Salzsee Tsomoriri ist eines der grossen landschaftlichen Highlights von Ladakh. Hier befinden wir uns auf dem Changthang-Hochplateau. Dies ist ein karges Plateau auf einer Höhe zwischen 4500 und 6500 Meter und erstreckt sich bis weit nach Tibet.

    Hinweis: Korzok selber kann nicht als schön bezeichnet werden und ist seit Jahren eine grosse «Baustelle». Auch die Zeltplätze hier sind nicht gerade schön. Das Highlight ist die Umgebung und der überirdisch schöne See Tsomoriri. Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Korzok (4500 Meter). Fahrzeit 5-6 Stunden.

  • Tag 16 | Tag am Tsomoriri See und Klosterfest in Korzok

    Einen Tag lang haben wir Zeit, den See und die schöne Umgebung zu geniessen. Es gibt sehr schöne Wandermöglichkeiten dem See entlang oder auf die umliegenden Hügel. Korzok hat auch ein kleines Kloster. Auf der Gebetsmauer hinter dem Kloster hat es speziell schön gemeisselte Gebetssteine.
    In Korzok ist heute ziemlich Betrieb. Es ist nämlich der Tag des zweitägigen Klosterfestes an dem die Mönche die farbenprächtigen Masken tragen. Von weither kommen die Nomaden und Nomadinnen, um dem Festtreiben und den Maskentänzen beizuwohnen. Viele erledigen an diesem Tag auch ihren «Grosseinkauf», da viele fliegende Händler und Händlerinnen fürs Fest hochgekommen sind. Im Tal hinter Korzok lagern in der Regel einige Nomadenfamilien von Ladakh mit ihren Herden. Hier erhalten wir einen guten Einblick in ihr «hartes» Leben. Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Korzok (4500 Meter). Wanderung 2-4 Stunden.

  • Tag 17 | Weiter zum «weissen See» Tsokar

    In Sumdo, dem Winterhauptquartier der tibetischen Nomadenfamilien (welche nach dem Einmarsch der Chinesen mit ihren Herden nach Ladakh geflüchtet sind), steht eine kleine Zweigschule der SOS Schule «Tibetan Children Village». Diese besuchen wir auf unserem Weg. Hier werden die Kinder tibetischer Nomadenfamilien unterrichtet. Auf dem Weiterweg hat es linkerhand eine kleine heisse Quelle. An der kleinen Quelle von Riyul, unweit des Tsokar Sees, bauen wir unser Zeltlager auf. Tsokar heisst «weisser See», hier wurde früher Salz abgebaut. Dies ist einer der schönsten Zeltplätze in ganz Ladakh. Dazu ist die Gegend sehr reich an Wildtieren wie tibetische Wildesel und viele Wasservögel. Mit ein bisschen Glück sehen wir den seltenen Schwarzhalskranich oder vielleicht sogar einen einsamen Wolf. Übernachtung im eigenen Zeltcamp am Tsokar See (4500 Meter), Fahrzeit 4-5 Stunden.

  • Tag 18 | Zu den «letzten» Nomadenfamilien in Ladakh

    Heute fahren wir ins nahgelegene Kharnak. Hier leben die «letzten richtigen» Nomadenfamilien von Ladakh. Thomas Zwahlen, Gründer von Himalaya Tours, hat viele Monate bei diesen Nomaden und Nomadinnen gelebt. Die freundlichen Leute laden uns in ihre grossen Zelte zu einer Tasse Buttertee ein und erzählen am rauchenden Yakmist-Ofen Geschichten vom harten Nomadenalltag, von Yaks und Wölfen und von ihrer mächtigen Schutzgöttin Tsering Chenga. Diesen Tag werden wir wahrscheinlich nicht mehr so schnell vergessen. Übernachtung im Zelt in Kharnak (4600 Meter). Fahrzeit 1-2 Stunden.

  • Tag 19 | Nomadenleben in Kharnak

    Bereits am frühen Morgen herrscht emsiges Treiben im Nomadenlager. Die Ziegen und Schafe werden gemolken und anschliessend in grossen Herden auf die kargen Weidegründe getrieben. Anschliessend fahren wir über den 5360 Meter hohen Taklang La zurück in fruchtbarere Gebiete und in die Zivilisation. Nach langem geniessen wir wieder den Luxus von richtigen Betten und einer warmen Dusche. Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 4-5 Stunden.

  • Tag 20 | Flug von Leh nach Delhi

    Transfer zum Flughafen in Leh und Rückflug nach Delhi. Wir werden am Flughafen abgeholt und zu einem schönen Hotel mit Swimmingpool gebracht. Hier haben wir bis am Abend ein Zimmer zur Verfügung und können die Reise geruhsam ausklingen lassen.

    Wer möchte, kann auf einer halbtägigen Sightseeing-Tour einige der Sehenswürdigkeiten von Delhi zusammen mit einem lokalen Führer besuchen. Dies ist nicht inbegriffen und muss im Voraus gebucht werden (CHF 80 pro Person inkl. lokalem englischsprechenderm Führer, Taxi mit Fahrer und Eintritte).

    Hinweis: Viele unserer Himalaya Reisenden empfinden den grossen Gegensatz der Millionenstadt Delhi zu den Eindrücken ihrer Reise als wahren Kulturschock. Zudem verbringt man oftmals lange Zeit im Auto in den vollgestopften Strassen Delhis. Entscheide selbst, wie du den letzten Tag deiner Reise verbringen möchtest.

    Am Abend fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz erledigen. Tageszimmer in Hotel in Delhi. Fahrzeit ½ Stunde, Flugzeit 1 ¼ Stunden.

  • Tag 21 | Zurück in die Schweiz

    Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück. Flugzeit 8 ½ Stunden.

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu unserem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben, auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer.

Preis pro Person
ab CHF 5950.–

  • Reisedaten auf Anfrage

  • Flüge Zürich-Delhi retour in Economy-Klasse, je nach Verfügbarkeit mit dem Direktflug von Swiss Airlines
  • Flüge Delhi-Leh retour in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Überlandfahrten und Transfers
  • 8 Übernachtungen im Gasthaus im Doppelzimmer in Ladakh
  • 10 Übernachtungen im Doppelzelt in unserem eigenen Zeltcamp
  • 1 Tageszimmer im Hotel in Delhi bei der Rückreise
  • Vollpension während der ganzen Reise
  • Trinkwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
  • Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
  • Spezialbewilligungen für Dha Hanu und Tsomoriri
  • Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
  • Schweizer Reiseleitung und lokaler englischsprechender Führer plus Begleitmannschaft während der Zeltübernachtungen
  • Platypus-Beutel als Bett- und Getränkeflasche zu gebrauchen
  • Visum für Indien mit Einholung
  • Erledigen aller Formalitäten für Indien
  • Vorbereitungstreffen
  • Landkarte von Ladakh

  • Trinkgelder (CHF 120 – 180 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmer, bei Kleingruppen evtl. etwas höher)

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmenden oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen. Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Anforderungen

  • Rundreise mit Tageswanderungen von 2-4 Stunden. Einzelne Wegstücke sind steil. Alle Wanderungen sind fakultativ und können auch ausgelassen werden.

  • Auf den Wanderungen tragen wir den Tagesrucksack selbst.

  • Überlandfahrten von 2-6 Stunden.

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:

  • Umfangreiche Notfallapotheke

  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut

  • Sauerstoff-Flasche

  • Wasserfilter von Katadyn

Telefonie
Satellitentelefone sind in Indien nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy (die Schweizer SIM funktionieren in den meisten Regionen Indiens, aber nicht in Ladakh) und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).

Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

HIM - 30782

Fokus Umwelt und Soziales

Verantwortungsbewusst Reisen
  • Abfall wird mitgetragen und Benutzung eines Wasserfilters auf Trekkings
  • Kochen auf Gas
  • Unterstützung der lokalen Bevölkerung 
  • Einheimische Landleistungsträger, oft langjährige Partner
  • Ausrüstung und Bonus für die lokale Crew
René Zimmerli

René Zimmerli

Am liebsten stapfe ich mit Schneeschuhen die «Höger» rauf, um dann per Snowboard eigene Spuren in den Pulver zu ziehen. Bei mir liegt der Fall ziemlich klar: Ich stehe auf Berge – sei es in den Alpen, Anden oder im Himalaya. Seit vielen Jahren bin ich bei Globetrotter und fühle mich bestens aufgehoben – insofern bemerkenswert, als es bereits mein zweiter Einstieg ins Reisebusiness ist. Nach meiner Reisebürolehre flüchtete ich nämlich Hals über Kopf aus der Branche und wurde zum Traveller: Nur gerade Badeferien zu verkaufen, das war wirklich nicht mein Ding.

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Wissenswertes rund um Indien

Beste Reisezeit

Legende:
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Weniger geeignete Jahreszeit
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Geeignete Reisezeit: In Indien gibt es zu fast jeder Jahreszeit eine Region, die sich gut bereisen lässt. Das Land erstreckt sich über viele Wetter- und Klimaregionen. Eine allgemeine Aussage zur besten Zeit ist daher nicht möglich. Die spezifischen Empfehlungen für die einzelnen Regionen haben wir in den ausführlichen Länderinformationen zusammengestellt.

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