Reiseerlebnis
zusammengestellt von Simone Furrer

Tibet Trekking – Everest Total

Tibet Trekking – Everest Total

Zum ersten Mal verbinden wir zwei der schönsten Trekkingrouten zu einer Reise. Spektakuläre Bergwelt, sehr wenig begangene Wege und optionale Besteigung eines technisch sehr einfachen 6000ers. Für Trekker und Trekkerinnen ist es «die» Tour in Tibet!

  • Orte
    Lhasa
  • Empfohlene Reisedauer
    29 Tage
  • Transportmittel
    Flug, Überlandfahrten und Transfers, Trekking
  • Unterkunft
    Gästehaus, Hotel, Zelt

Meine Highlights

Lhasa, die «Stadt der Götter»
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Lhasa, die «Stadt der Götter»

Besteigung eines 6000er in Tibet
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Besteigung eines 6000er in Tibet

Einsame Trekkingrouten in Tibet
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Einsame Trekkingrouten in Tibet

Reiseroute

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  • Tag 1 | Flug nach China

    Heute starten wir unsere Reise und fliegen ab nach China. Je nach Flugverbindung fliegen wir nach Chengdu, Peking oder eine andere Destination in China. Zu den meisten guten Ausgangsflughäfen nach Tibet gibt es keine Direktflüge ab Zürich, aber geeignete Flugverbindungen mit diversen Airlines mit ein- oder zweimal Umsteigen. Die gesamte Flugzeit beträgt zwischen 11-15 Stunden, aufgeteilt in zwei oder drei Teilflüge.

  • Tag 2 | Weiterflug nach Lhasa

    Heute Ankunft in China. Wir erledigen die Zollformalitäten und begeben uns zum Weiterflug nach Lhasa, wo wir von unserem lokalen Partner empfangen werden. Bei klarem Wetter ist der Flug von Chengdu nach Lhasa ein ausserordentlich schöner Flug über die wenig bekannte Bergwelt von Osttibet. Im Gongkar-Flughafen empfängt uns unser lokaler Führer. Zusammen fahren wir in die 1 ½ Stunden entfernte Hauptstadt von Tibet, nach Lhasa. Heute ist Lhasa eine Stadt der Kontraste, wo die Moderne auf das alte Tibet trifft. Breite Strassen, elektrische Beleuchtung und westlich ausgestattete Supermärkte erwarten uns. Doch in der Altstadt findet man noch das «alte Tibet». Wir machen einen Spaziergang durch den Barkhor, den alten Teil von Lhasa. Hier treffen sich verschiedene Volksgruppen in ihren Landestrachten – Khampas aus Osttibet mit ihren roten Bändern im Haar, Tibeterfrauen mit wertvollem Türkisschmuck und das Haar zu 108 Zöpfchen geflochten sowie wildaussehende Nomaden aus Westtibet. Der Barkhor war schon früher das Zentrum von Lhasa und auch heute noch spielt sich hier ein wichtiger Teil des tibetischen Lebens ab.
    Hinweis: Je nach Flugverbindung und Ankunftszeit übernachten wir eventuell im Flachland in China und fliegen erst am nächsten Tag nach Lhasa. Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Flugzeit 2-4 ½ Stunden, Fahrzeit 1 Stunde.

  • Tag 3 | Mächtiger Potala-Palast

    Für eine gute Akklimatisation gehen wir den Tag geruhsam an. Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir den Potala-Palast. Wer zum ersten Mal den Potala erblickt, ist überwältigt von der Mächtigkeit der Anlage mit den vielen grossen und kleinen Gebäuden. Über 1000 Zimmer, 10000 Kapellen, ineinander verschachtelte Hallen, Wohnräume und 20000 Statuen soll der Gebäude-Komplex enthalten. Der Potala gilt als architektonische Meisterleistung. Das verwendete Holz wurde aus dem fernen Osttibet her transportiert und ohne einen einzigen Nagel verarbeitet. Hier lebten 250 Mönche, die für die Rituale verantwortlich waren. Im Ostteil waren die Schulen und Regierungsämter untergebracht.
    Der Potala ist heute eine der touristischen Hauptattraktionen und gehört zu jedem Lhasa-Besuch dazu. Um dieses wichtige Gebäude zu schützen, sind nur bestimmte Teile des Palastes zu einer festgelegten Besichtigungsdauer für Besuchende zugänglich. Unser Zeitfenster wird uns vor Ort mitgeteilt. So ist möglich, dass wir diesen vielleicht auch erst am Nachmittag besuchen. Anschliessend besuchen wir den Norbulingka. Dies war während der Sommermonate der Wohnsitz der verschiedenen Dalai Lamas. Es ist eine grosszügige Parkanlage mit vielen Bäumen, Gärten und Teichen. Verstreut stehen verschiedene Tempel der ehemaligen Oberhäupter von Tibet. Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Fahrzeit ½ Stunde.

  • Tag 4 | Wichtigstes Heiligtum und altes Handwerk

    Alle gläubigen Tibeter*innen möchten mindestens einmal in ihrem Leben eine Pilgerfahrt zum Jokhang in Lhasa machen. Dies ist der wichtigste buddhistische Tempel in Tibet und soll im 7. Jahrhundert erbaut worden sein. Das Ziel der Pilger und Pilgerinnen ist die Statue des Jowo Shakyamuni, welche die chinesische Prinzessin Wengcheng als Hochzeitsgeschenk für ihre Heirat mit dem tibetischen König Songtsen Gampo aus dem fernen China mitgebracht haben soll. Wir reihen uns in den Strom der lokalen Pilger und Pilgerinnen ein, welche aus ganz Tibet hierhin gereist sind, um diese Statue zu sehen, berühren zu können und hier Opfergaben abzulegen. Anschliessend machen wir einen spannenden Bummel durch die Altstadt von Lhasa. Dabei entdecken wir nicht nur unbekannte Ecken, sondern besuchen auch Handwerksstätten, wo alte traditionelle Handwerke gelehrt und ausgeübt werden. Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung. So haben wir Zeit, um selbst durch die kleinen Gassen zu flanieren und in den unzähligen Geschäften zu stöbern. Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Bummel durch die Stadt 1-2 Stunden.

  • Tag 5 | Wanderung zur Klosterstadt Sera

    Nach den zwei Tagen der Akklimatisation machen wir heute unsere erste längere Wanderung. Am Morgen fahren wir nach Pabonka. Dieser kaum bekannte Ort beherbergt einige der ältesten Bauwerke in der Umgebung von Lhasa. Von hier weg führt uns eine schöne Wanderung auf einem Panoramaweg dem Berghang entlang. Am Nachmittag erreichen wir Sera. Dies war früher neben Ganden und Drepung eine der drei grossen Klosteruniversitäten in Tibet. Über 6000 Mönche lebten hier zur Blütezeit. Auch heute noch ist dies ein wichtiger Ausbildungsplatz. Spannend ist das «Debattieren» der Mönche am Nachmittag im Debattierhof. Ein stehender Mönch stellt Fragen und ein sitzender Mönch liefert die Antworten dazu. Damit wird geprüft, ob der Mönch die auswendig gelernten Texte auch wirklich verstanden hat. Aufgabe von beiden Mönchen ist es, die andere Seite in Widersprüche zu verwickeln und so die Debatte zu «gewinnen». Dies wird unterstützt mit lautem Klatschen der Hände und Stampfen der Füsse. Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Fahrzeit 1 Stunde, Wanderung 2 Stunden.

  • Tag 6 | Hoher Pass, blauer See und Eisgipfel

    Heute starten wir unsere Reise Richtung Westen. Vom 4800 Meter hohen Kampa La geniessen wir die schöne Aussicht über den Yamdrok Tso. Wegen seiner Form wird dieser See auch «Skorpion-See» genannt. Auf einer Höhe von über 4400 Metern gelegen beträgt die Ausdehnung von Ost nach West 140 Kilometer und von Süd nach Nord 70 Kilometer. Ein Stück des Weges führt uns dem See entlang und anschliessend über den fast 5000 Meter hohen Strassenpass Karo La. Hier oben geht häufig ein eisiger Wind. Das hat sicherlich auch mit der Nähe des 7191 Meter hohen Eisgipfels Nojin Gangsang Ri zu tun. Bei schönem Wetter haben wir einen phantastischen Blick auf diesen steilen und imposanten Eisgipfel. Über weite Hochplateaus und durch imposante Täler fahren wir weiter ins grüne Gyantse. Wer Lust hat, kann am Abend noch hoch zum Gyantse Dzong wandern und die schöne Aussicht über die Stadt geniessen. Übernachtung im Hotel in Gyantse (3900 Meter). Fahrzeit 6 Stunden, Wanderung 1 Stunde.

  • Tag 7 | Shigatse – zweitgrösste Stadt in Tibet

    Heute Morgen besuchen wir den einmaligen Kumbum Chörten in Gyantse. Dieser 35 Meter hohe Chörten hat neun Stockwerke und 108 Eingänge. Drinnen sind neben Statuen auch alte Wandmalereien zu sehen. Dieser Chörten ist eines der aussergewöhnlichsten und auch fotogensten Bauwerke im tibetischen Raum und es macht Spass, die vielen kleinen Räume und Gänge zu entdecken. Anschliessend fahren wir weiter durch eine grüne Landschaft mit Feldern und Wiesen Richtung Shigatse. Diese Region ist eine der fruchtbarsten in Tibet und alles dreht sich hier um die Landwirtschaft. In Shigatse hat der Panchen Lama traditionell seinen Wohnsitz. Diese Reinkarnationslinie stand früher vielfach im Gegenspiel zur Linie der Dalai Lamas. Der Panchen Lama gilt als zweithöchste Reinkarnation der Gelbmützen. Sein Kloster Tashilhunpo gilt heute als eines der aktivsten Klöster in ganz Tibet. Wir besichtigen diese mächtige Klosteranlage und wer Lust hat, kann diese auf der traditionellen Kora umwandern. Am Ende der Kora kommen wir zum imposanten Fort von Shigatse. Dieses wurde in den letzten Jahren restauriert und soll in naher Zukunft für Besuchende geöffnet werden. Je nachdem haben wir am Schluss der Reise vor der Rückfahrt nach Lhasa nochmals Zeit, um in Shigatse zu verweilen. Am späteren Nachmittag fahren wir weiter nach Sakya. Hier steht eines der eigentümlichsten Klöster im ganzen Himalaya. Umgeben von einer mächtigen Mauer gilt dieses wenig besuchte Kloster als eines der kunsthistorisch wertvollsten im ganzen Himalaya. Hier war der Sitz der buddhistischen Richtung der Sakyapa, welche im 13. und 14. Jahrhundert die Herrschaft über Tibet ausübten. Übernachtung im Hotel in Sakya (4300 Meter). Fahrzeit 5 Stunden, Wanderung 2 Stunden.

  • Tag 8 | Über weite Hochebenen nach Shekar

    Heute Morgen haben wir Zeit, um das Sakya-Kloster zu besuchen. Bei unserer anschliessenden Weiterfahrt folgen wir grünen Tälern bis nach Lhatse. Von hier weg steigt die Strasse an und wir fahren hoch zum 5250 Meter hohen Pass Jachor La. Vom Aussichtspunkt nach dem Pass sehen wir bei klarer Sicht bis zu den 8000ern des Himalayas und auch unser Ziel, den Mount Everest. Über eine weite Hochebene führt uns unser Weg nach Shekar (New Tingri), wo wir die Nacht verbringen werden. Übernachtung im Hotel in Shekar (4350 Meter). Fahrzeit 4-5 Stunden.

  • Tag 9 | Panoramawanderung mit Blick auf den Mount Everest

    Heute lohnt es sich früh aufzustehen um vor Sonnenaufgang auf den 5200 Meter hohen Pang La zu fahren. Linkerhand vom Pass steigen wir knapp 10 Minuten hoch zum Aussichtspunkt. Von hier weg haben wir bei klarer Sicht einen phantastischen Blick auf den Mount Everest sowie auf die 8000er Lhotse, Makalu, Cho Oyu und Shishapangma und die vielen 6000 und 7000 Meter hohen Gipfel an der Grenze zwischen Nepal und Tibet. Wer Lust hat, kann auf der Weiterfahrt hinunter ins Tal ein Stück wandern, mit Blick auf die Schneegipfel des Himalayas. Anschliessend fahren wir weiter nach Kharta und Yulok, dem Ausgangspunkt unseres Trekkings. Hier treffen wir unsere lokale Crew, welche uns während den nächsten Tagen begleiten wird. Wir übernachten hier auch bereits das erste Mal in unserem Zeltlager. Übernachtung im Zelt in Yulok (3800 Meter). Fahrzeit 4-5 Stunden, Wanderung 2-3 Stunden.

  • Tag 10 | Trekkingstart

    Für eine gute Akklimatisation starten wir gemütlich auf unsere erste Etappe und wandern in gemächlichem Schritt das Tal hoch. Wir passieren das Dorf Khampa mit seinem kleinen Weiler Monjun. Hier soll Tensing Norgay, welcher zusammen mit Edmund Hillary den Everest erstbestiegen hat, als Kind aufgewachsen sein. Später hat seine Familie Tibet verlassen und sich in Thame in Nepal niedergelassen. Eine nicht allzu lange Etappe bringt uns nach Damphu, wo wir übernachten. Übernachtung im Zelt in Damphu (4200 Meter). Trekking 4 Stunden.

  • Tag 11 | Kurze Etappe ins Basecamp des Shao La

    Die heutige Etappe ist bewusst kurz, weil wir am nächsten Tag unseren ersten fast 5000 Meter hohen Pass zu Fuss überqueren wollen. Wir steigen auf zu den Seen von Sharo, welche auf 4600 Metern Höhe liegen. Hier stellen wir unser Camp auf. Übernachtung im Zelt in Sharo (4600 Meter). Trekking 3-4 Stunden.

  • Tag 12 | Über den 4970 Meter hohen Shao La

    Bei unserem Aufstieg auf unseren ersten Pass des Trekkings haben wir schöne Ausblicke auf den 8000er Makalu und den rechts davorstehenden Chomolonzo, welcher 7780 Meter hoch ist. Nach ungefähr zwei Stunden erreichen wir die Passhöhe, wo wir während einer Rast das Bergpanorama ausgiebig geniessen. Auf einem stellenweise ruppigen Weg laufen wir bis nach Joksam. Nach einem langen, aber spannenden Tag erreichen wir unseren Lagerplatz auf einer Höhe von gut 4000 Metern. Übernachtung im Zelt in Joksam (4030 Meter). Trekking 6-8 Stunden.

  • Tag 13 | Zu den Yakhirten

    Ein steiler Aufstieg durch einen schönen Kiefernwald bringt uns auf einen Grat. Von hier weg geht es durch eine tundraartige Landschaft, welche immer wieder mit Rhododendren und Wacholder durchsetzt ist. Auf dem Weg haben wir schöne Ausblicke auf den Mount Everest und den Lhotse. Wir erreichen schöne Alpen, welche im Sommer von Hirten mit ihren Yaks beweidet werden. Vorbei am See Tsho Nak (schwarzer See) erreichen wir den Shalung Tsho. In der Nähe dieses Sees wollen wir heute lagern. Übernachtung im Zelt beim See Shalung Tsho (4430 Meter). Trekking 5-6 Stunden.

  • Tag 14 | Spektakuläre Ostwand (Kangshung) des Mount Everest

    Nach dem Abstieg zum Fluss Rabkhar Chu steigen wir das Tal hoch vorbei am Lagerplatz Pethang bis nach Pethang Ringmo. Hier werden wir die nächsten zwei Nächte bleiben. Wir lagern auf einer grossen Wiese mit einigen Steinhütten. Vor uns erhebt sich, scheinbar zum Greifen nah, der Chomolungma. Dies ist die tibetische Bezeichnung für den Mount Everest. Die Ostseite des Everest ist die unnahbarste und schwierigste Seite. George Mallory war in den 20er-Jahren bereits an diesem Platz, hat aber angesichts der steilen 3000 Meter hohen Ostwand seine Pläne von einer Besteigung des Everest von hier aufgegeben und hat sich dann stattdessen der Nordseite zugewandt. Erstbegangen wurde diese Seite des Everest erst im Jahr 1983. Da hat sich eine amerikanische Expedition während fünf Wochen von hier weg auf den Gipfel des höchsten Berges der Welt gekämpft. Die steile Ostwand des Everest wird auch Kangshung genannt. Wir können uns an dem spektakulären Blick kaum sattsehen. Übernachtung im Zelt in Pethang Ringmo (4850 Meter). Trekking 6-7 Stunden.

  • Tag 15 | Ruhetag inmitten der hohen Eisgipfel

    Weil es so schön ist, bleiben wir einen ganzen Tag hier. Je nach Lust und Laune frönen wir dem Dolce far niente und geniessen diesen einmaligen schönen Platz mit der beeindruckenden Bergwelt rundherum. Die Unternehmungslustigen können aber auch eine Wanderung Richtung des Kangshung-Basislagers machen. Dieses liegt auf einer Höhe von über 5200 Metern und ist in knapp 3 Stunden zu erreichen. Übernachtung im Zelt in Pethang Ringmo (4850 Meter). Optionale Wanderung ins Kangshung-Basislager 5-6 Stunden.

  • Tag 16 | Weiter geht’s

    Auf bekanntem Weg steigen wir ab zum Rabkhar Chu. Anschliessend steigen wir ein uns noch unbekanntes Tal hoch bis nach Tango, wo wir die Zelte aufstellen. Je nach Verlauf des Tages können wir das Lager auch bereits früher oder später aufstellen. Übernachtung im Zelt in Tango (4680 Meter). Trekking 6-7 Stunden.

  • Tag 17 | Hoher Pass und weiter nach Rongbuk

    Heute überqueren wir den 5330 Meter hohen Langma La. Oben hängen wir unsere Gebetsfahnen auf, wie es Brauch ist in Tibet. Der Wind soll die aufgedruckten Gebete zu den Göttern bringen, welche nach dem Glauben der Leute auf den Himalaya-Gipfeln wohnen. Für uns soll dieses Ritual Glück und eine sichere Weiterreise bringen. Von oben geniessen wir noch einmal einen schönen Blick auf den Everest, Lhotse und Chomolonzo. Abwärts erreichen wir dann Shomaling, den Endpunkt unseres ersten Trekkings. Wir fahren nach Rongbuk, wo wir in einem sehr einfachen Gasthaus übernachten werden. Von hier sehen wir die optisch auch sehr schöne Nordseite des Mount Everest. Wir haben die Gelegenheit, das kleine Kloster hier zu besuchen. Dieses liegt auf einer Höhe von 4980 Metern und gilt als eines der höchstgelegenen Klöster der Welt.
    Hinweis: Seit kurzem ist es nicht mehr erlaubt, ins eigentliche Basislager des Mount Everest zu fahren und Rongbuk ist Endpunkt für uns als Touristen. Die Aussicht von hier weg ist aber ebenfalls sehr schön und unsere Ausblicke von den Trekkings her sind sowieso nicht zu toppen. Übernachtung im Gasthaus in Rongbuk (4980 Meter). Trekking 5-6 Stunden, Fahrzeit 2 Stunden.

  • Tag 18 | Zum Ausgangspunkt des zweiten Trekkings

    Heute Morgen geniessen wir eine hoffentlich schöne Morgenstimmung über dem Everest-Massiv. Mit unserem Fahrzeug fahren wir weiter nach Old Tingri und nach Langkor, dem Ausgangspunkt unseres zweiten Trekkings. Wir haben die Gelegenheit, einen der heiligsten buddhistischen Orte in dieser Region zu besuchen. Dies ist das Kloster in Langkor. Der Ursprung des Klosters reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück.
    Wir übernachten hier wieder im Zelt und freuen uns auf das Wiedersehen mit der Trekkingcrew, welche uns während den nächsten Tagen nochmals begleiten wird. Übernachtung im Zelt in Langkor (4700 Meter). Fahrzeit 5-6 Stunden.

  • Tag 19 | Start zum zweiten Trekking

    Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an, da uns eine kurze Etappe bevorsteht. Unsere Crew wird sich erst an die neuen Yak- oder Pferdemänner und ihre Tiere gewöhnen müssen, so braucht es am ersten Morgen sicher noch etwas mehr Zeit bis die Tragtiere (Yaks oder Pferde) fertig geladen sind. Stetig leicht bergauf wandern wir in einem breiten Tal zu unserem nächsten Camp. Wir geniessen die schönen Ausblicke auf schneebedeckte Berggipfel um uns herum, auch wenn diese etwas weiter weg sind als bei unserem ersten Trekking. Übernachtung im Zelt in Dosam (5025 Meter). Trekking 2 ½-3 Stunden.

  • Tag 20 | Hoch hinauf

    Immer höher steigen wir in eine phantastische und unwirklich scheinende Bergwelt. Unser heutiges Ziel ist die Region nahe dem Gletschersee Nangma Tso, welcher auf einer Höhe von 5300 Metern liegt. Hier übernachten wir an einem schönen Platz am Fluss, in einiger Entfernung zum See. Wer Lust hat, kann nach dem Nachmittagstee im Camp eine Wanderung zum zirka eine Stunde entfernten Gletschersee Nangma Tso machen. Übernachtung im Zelt in der Nähe vom See Nangma Tso (5300 Meter). Trekking 4-5 Stunden plus optionale Wanderung zum See und zurück 2 Stunden.

  • Tag 21 | Auf den 6100 Meter hohen Lapchi Tsokchung

    Wir starten früh, um genügend Zeit für die spannende Etappe zu haben. Zuerst wandern wir auf der Moräne des Gletschersees, bis es wirklich bergauf zum Pass geht. Wir überqueren nicht nur den mit 5850 Metern unglaublich hohen Pass Dince La, sondern besteigen auch den Gipfel des Lapchi Tsokchung. Auf 6100 Metern Höhe fühlen wir uns dem Himmel nah und geniessen die phantastisch schöne Aussicht vom Gipfel her. Die Besteigung des Lapchi Tsokchung gilt bei guten Verhältnissen als technisch einfach. Es ist aber auch möglich, die Gipfelbesteigung auszulassen. Im Lager stossen wir auf den heutigen ereignisreichen und spannenden Tag an. Diesen werden wir wohl noch lange in Erinnerung haben. Übernachtung im Zelt im Camp (5500 Meter). Trekking 7-8 Stunden plus optionale Gipfelbesteigung 2 Stunden.

  • Tag 22 | Weiter abwärts

    Nach dem langen Tag gestern steht uns heute wieder eine kürzere Etappe bevor. So können wir das Frühstück in der einsamen Natur so richtig geniessen. Wir steigen ab in ein Hochtal auf gut 5000 Metern Höhe. Nach den letzten hohen Lagerplätzen freuen wir uns auf eine Nacht in etwas tieferen Gefilden. Wir verbringen den Nachmittag im Camp, haben Zeit um in einem Buch zu lesen, dem Koch über die Schultern zu schauen oder einfach die vielen Eindrücke der letzten Tage nochmals Revue passieren zu lassen.
    Übernachtung im Zelt in Nata (5075 Meter). Trekking 2-3 Stunden.

  • Tag 23 | Über unseren letzten 5000er Pass

    Es steht uns heute der letzte Pass bevor. Vom Camp her geht es bergauf zum 5250 Meter hohen Tgel La Laptse Pass. Anschliessend steigen wir ab nach Leshing, dem Zielort unseres Trekkings. Dieser liegt auf einer Höhe von gut 4500 Metern. Wir stossen mit unserer lokalen Crew an auf das erfolgreiche Gelingen unseres einmaligen Trekkings. Hinweis: Sollte es auf dem Trekking zu einer Verzögerung kommen, werden wir die beiden letzten Trekkingtage zu einem langen Tag zusammenfassen. Übernachtung im Zelt in Leshing (4525 Meter). Trekking 3-4 Stunden.

  • Tag 24 | Nach Tingri und Shekar

    Wir verabschieden uns von unserer lokalen Crew, welche uns in den letzten zwei Wochen so richtig ans Herz gewachsen ist. Mit dem Fahrzeug fahren wir zurück in den kleinen Ort Old Tingri und weiter nach Shekar. Hier werden wir unser Zimmer in dem uns bereits bekannten Gasthaus beziehen. Nach den vielen Tagen im Zelt und dem sehr einfachen Gasthaus in Rongbuk geniessen wir ein richtiges Bett und eine warme Dusche. Übernachtung im Gasthaus in Shekar (4350 Meter). Fahrzeit 4-5 Stunden.

  • Tag 25 | Zurück nach Shigatse

    Je nachdem fahren wir auf der uns bekannten Hauptstrasse über Lhatse nach Shigatse. Es gibt aber auch die Möglichkeit, auf einer wenig bekannten Route vorbei am See Dramtse Tso nach Sakya und weiter nach Shigatse zu fahren. Diese Strecke ist eine Ganztagesfahrt und wird nur selten von westlichen Besuchenden gefahren. Auch sind die Permits nicht immer erhältlich. Welche Strecke wir schlussendlich fahren, werden wir vor Ort entscheiden. Übernachtung im Hotel in Shigatse (3840 Meter). Fahrzeit 5-8 Stunden.

  • Tag 26 | Mit dem Zug nach Lhasa

    Die Tibetbahn von Peking über Xining nach Lhasa wurde in den letzten Jahren weitergebaut und reicht heute bereits bis nach Shigatse. Die Bahnstrecke soll in einigen Jahren bis nach Kathmandu, in die Hauptstadt von Nepal gebaut werden. Je nach Möglichkeit fahren wir heute mit dem Zug nach Lhasa, andernfalls mit unserem Fahrzeug. Die Route wird auf alle Fälle eine andere sein als bei der Hinfahrt und bringt uns dem Yarlung Tsangpo-Fluss entlang. Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Zugfahrt 2 ½ Stunden.

  • Tag 27 | Freier Tag in Lhasa

    Heute geniessen wir einen freien Tag in Lhasa und haben Zeit, um einen Kaffee zu trinken, die letzten Einkäufe im Markt zu erledigen oder dem Treiben in Barkhor zuzuschauen. Am Abend gehen wir zusammen aus für ein schönes Abschlussessen. Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter).

  • Tag 28 + 29 | Letzter Tag in Tibet und Heimreise

    Den heutigen Morgen haben wir noch zur freien Verfügung in Lhasa. Anschliessend fahren wir zum Gongkar-Flughafen und starten unsere Heimreise. Wir fliegen ins chinesische Flachland, von wo wir den Rückflug nach Europa antreten. Hinweis: Je nach Flugverbindung steigen wir nur um in China und fliegen direkt weiter oder wir übernachten und starten den Heimflug erst am folgenden Tag. Flugzeit 2-4 ½ Stunden, Fahrzeit 1 Stunde.

    Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz. Flugzeit 11-15 Stunden, aufgeteilt in zwei Teilflüge.

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu unserem Reiseerlebnis benötigst.

Preis pro Person
ab CHF 13500.–

  • 27.08.22 – 24.09.22

  • Flüge Zürich – Lhasa (drei bis vier Teilflüge) retour in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Überlandfahrten und Transfers
  • 12 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer
  • 14 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings
  • Vollpension während der ganzen Reise
  • Trinkwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
  • Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
  • Spezialbewilligungen und Permits
  • Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während des Trekkings
  • Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
  • Visum für China
  • Erledigen aller Formalitäten für China und Tibet
  • Vorbereitungstreffen
  • Landkarte von Tibet
  • Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 169.–)

  • Trinkgelder (CHF 160 – 240)

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Anforderungen

  • Anspruchsvolles Trekking, sehr gute Kondition, 9 Tagesetappen von 3-6 Stunden, 3 Tagesetappen von 6-8 Stunden, 1 Tagesetappe von 7-8 Stunden plus optionale Gipfelbesteigung von 2 Stunden. 
  • Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.
  • Abgeschiedene Route für erfahrene Trekker und Trekkerinnen.
  • Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
  • Optionale Besteigung des Lapchi Tsokchung (6100 m). Technisch gesehen gilt die Besteigung als wenig schwierig, gute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist wichtig. Pickel und Steigeisen werden nicht benötigt.     
  • Überlandfahrten von 1-5 Stunden, 1 Ganztagesetappe.

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir folgendes mit dabei:

  • Umfangreiche Notfall-Apotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche
  • Mobile Höhendruckkammer
  • Wasserfilter von Katadyn

Hinweis

Satellitentelefone sind in China nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy. Die Schweizer SIM funktionieren in den meisten Regionen und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).
Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein*e Expert*in von unserem Büro. So erhältst du im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

HIM - 31219

Fokus Umwelt und Soziales

Verantwortungsbewusst Reisen
  • Abfall wird mitgetragen und Benutzung Wasserfilter auf Trekkings
  • Kochen auf Gas
  • Unterstützung der lokalen Bevölkerung 
  • Einheimische Landleistungsträger, oft langjährige Partner
  • Ausrüstung und Bonus für die lokale Crew
Simone Furrer

Simone Furrer

Auch nach unzähligen prägenden Reiseerlebnissen als Kind mit der halben Verwandtschaft, mehreren Sprachaufenthalten für mein Übersetzerdiplom und zwei Weltreisen fasziniert mich alles Exotische unentwegt. Als aufmerksamen «Langsamreisenden» genügt mir ein erster Eindruck nie, ich will, wie es meinem sorgfältig planenden und top organisierten Wesen entspricht, besuchte Orte umfassend kennenlernen. Ein zweites Mal komme ich nämlich nicht, denn es gibt noch so viel anderes zu entdecken. Für mich am liebsten dort, wo es grün ist und Wasser hat. Meinen Einstieg als Querflötistin im Orchester vertage ich deswegen vorläufig auf das Pensionsalter.

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Wissenswertes rund um China

Beste Reisezeit

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