Reiseerlebnis
erlebt von Katrin Christen

Schottland – West Highland Way

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Schottland – West Highland Way
Schottland lässt mein Herz höher schlagen! Doch diesmal sind wir langsam unterwegs – wir wandern zu zweit in acht Tagesetappen den rund 150 km langen Fernweg West Highland Way. Dieser startet etwas ausserhalb von Glasgow und endet in Fort William, an den Toren zum Hochland. Wir sind Anfang Oktober unterwegs. So entgehen wir dem Massentourismus sowie den lästigen kleinen Mücken. Wir meinen, mit gutem Regenschutz ausgerüstet zu sein, doch wie sich zeigen wird, ist der Schutz wohl doch nicht ganz genügend... Zum Glück ist aber die gute Laune fester Bestandteil unseres Gepäcks!

Reiseroute

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  • Los gehts!

    Die ersten 20 Kilometer warten auf uns. Unterwegs stossen wir auf eine Whisky-Destillerie. Hier lassen wir uns einen Besuch nicht entgehen. Auf Komfort möchten wir nicht verzichten. Darum sind unsere Etappen geplant und die Unterkünfte sind ein bunter Mix aus B&Bs und kleinen Hotels. Dass unser Hauptgepäck jeweils von Ort zu Ort transportiert wird ist ein Segen, denn ohne den Transport hätten wir bald keine trockenen Kleider mehr. Zudem wären wir bestimmt langsamer unterwegs.
    Los gehts!
  • Whisky

    Das schottische Lebenswasser namens Whisky gehört zu einer Schottlandreise einfach dazu! Bei der Besichtigung einer Destillerie erfahren wir mehr über die Geschichte und die Herstellung inkl. Kostprobe. Das erstandene Whiskyfläschchen ist ab nun unser Wanderkumpane und Seelenwärmer. Sláinte!
    Whisky
  • Auf in die Natur

    Der Weg ist gut gekennzeichnet und mit unserem Kartenmaterial kommen wir bestens klar. Zu Beginn sind wir noch oft in der Zivilisation unterwegs und wandern durch Wälder oder offene Felder. Tag für Tag kommen wir aber dem Hochland und der Abgeschiedenheit ein Stückchen näher.
    Auf in die Natur
  • Rain, rain, rain

    Tatsächlich, es regnet und regnet... Und es sieht nicht sehr glamourös aus. Aber das unschlagbare Gefühl, wenn wir am Ende des Tages in einem gemütlichen B&B einchecken und eine heisse Dusche geniessen können, motiviert uns maximal. Ab und zu schalten wir sogar den Turbogang ein.
    Rain, rain, rain
  • Weggefährten

    Was für ein Glück! Solch schöne Hochlandrinder teilen den Wanderweg mit uns. Etwas Überwindung ist gefragt aber sie sind ganz brav. Nach unserer tierischen Begegnung stossen wir auf ein traditionelles Pub, wo wir uns aufwärmen und ein wohlverdientes Mittagessen schlemmen.
    Weggefährten
  • Unterkünfte

    Wir lieben die Orte, die wir uns zum Übernachten ausgewählt haben! Immer abwechslungsreich und originell. Vom luxuriösen Bed & Breakfast bis zum kleinen charmanten Hotel ist alles mit dabei. Zugegeben, die Müdigkeit nach dem Abendessen tritt schnell ein, sodass wir jeweils früh zu Bett gehen. Der Muskelkater hält sich jedoch bisher in Grenzen.
    Unterkünfte
  • Hochland pur

    Nun sind wir mittendrin. Ganz selten kommen uns andere Menschen entgegen. Handyempfang ist hier Fehlanzeige. So wandern wir durch die mystische Landschaft und entdecken ab und an einen Hirsch in der Ferne. Der Wind peitscht uns um die Ohren, und wir freuen uns schon auf die trockene, warme Herberge mit einer traditionellen «cup of tea» und Shortbread!
    Hochland pur
  • Endspurt

    Die letzte Etappe mit knapp 30 Kilometern hat es in sich! Sie führt durch ein einsames und wunderschönes Tal mit kleinen Bächen und Steinruinen. Die Sonne begleitet uns, und wir geniessen unsere letzte Etappe. Gegen Ende erspähen wir den Ben Nevis, den höchsten Berg Schottlands. Die letzten Kilometer nach Fort William, unserem Ziel, sind leider kein Höhepunkt. Wir gehen auf einem Bürgersteig, dicht an der verkehrsreichen Strasse, bis zur kleinen Stadt. Endlich angekommen freuen wir uns über das bunte Treiben und stossen in einem Pub mit anderen «West Highland Way-Finishern» an.
    Endspurt
  • Unser Fazit

    Am Anfang waren wir uns nicht sicher, ob wir diese Fernwanderung packen würden. Wie sich herausstellte, waren die einzelnen Etappen vom Höhenprofil her nicht sonderlich herausfordernd für uns. Es gab jedoch vereinzelte Strecken, die sich in die Länge zogen. Das langsame Vorankommen hat uns sehr gut gefallen, und wir konnten in die Natur eintauchen und die Veränderung der Landschaft Tag für Tag wahrnehmen. Wir berichten heute noch gerne über unsere Zeit auf dem West Highland Way und denken bereits über unser nächstes Aktiv-Abenteuer nach.
    Unser Fazit
Katrin Christen

Katrin Christen

«Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf.» Nach diesem Motto tauche ich so oft es geht in für mich neue, unbekannte Welten ein und geniesse die verschiedenen Möglichkeiten, die sich mir dabei bieten. Mit meiner Neugier sammelte ich schnell die nötige Reiseerfahrung, um selbst, wie ich es mir schon früh wünschte, eine waschechte Globetrotterin zu werden. Seither verlasse ich nur zu gerne meine Komfortzone, um meinen eigenen Horizont zu erweitern und meine Vision von einer gesunden, lebensbejahenden, unkomplizierten Nomaden-Rentnerin wahr werden zu lassen. Doch bis es soweit ist, kann ich erstmal noch viele weitere Kulturen mit meiner ruhigen und weltoffenen Art um den Finger wickeln.

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