Mongolei zu Pferd, zu Fuss, per Kleinbus und Flugzeug

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Mongolei zu Pferd, zu Fuss, per Kleinbus und Flugzeug
Im Sommer auf dem Pferderücken die Mongolei entdecken... Mit verschiedensten Verkehrsmitteln reisen wir durch einsame Täler, über weite Ebenen, staunen über unbeaufsichtigte Vieherden und erleben kleinere Pannen. Wir starten unsere Tour in Ulaanbaatar, fahren nordwärts zum Kloster Amarbayasgalant, von da aus in Richtung Südwesten nach Ogii Nuur, zur mittelalterlichen Stadt Karakorum, reiten zu Pferd durch das schöne Orchon Tal und weiter per Kleinbus in die Wüste Gobi.

Reiseroute

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  • 999999 Kilometer

    Am Morgen verlassen wir die Hauptstadt Ulaanbaatar und treffen unseren Fahrer mit seinem sowietischen Kleinbus. Das immer noch produzierte Model aus den 50er-Jahren sieht älter aus als es ist: Der Bus hat Baujahr 2013, und doch sprengen wir bereits den Kilometerzähler. Uns stehen noch einige Überraschungen mit dem Wagen bevor.
    999999 Kilometer
  • Spontane Einladung zum Fest

    Unser Lunchpacket geniessen wir in einem Restaurant auf dem Weg zum Kloster Amarbayasgalant. Picknicken im Restaurant ist in der Mongolei erlaubt, da hier kein Konsumzwang herrscht. Später entdecken wir in der Nähe von Darchan ein Fest. Wir fahren hin und werden sofort herzlich begrüsst und eingeladen. Es ist das Firmenfest der DMP, einer Firma die Eisenerz verarbeitet.
    Spontane Einladung zum Fest
  • Kloster Amarbayasgalant

    In der Nähe des Klosters Amarbayasgalant übernachten wir in einem Jurtencamp. Nach dem Frühstück gehts über eine Schotterpiste zu dem abgelegenen Kloster. Die 108 Stufen zum grossen Buddha zu erklimmen lohnt sich, denn die Aussicht über das Tal und die Klosteranlage ist wunderschön.
    Kloster Amarbayasgalant
  • Zwangspause

    Ich sehe ein schönes Fotomotiv und bitte unseren Fahrer, kurz anzuhalten. Danach wollen wir rasch weiterfahren – oder doch nicht? Unser Wagen springt nicht wieder an. Gut, dass wir Ersatzteile mitführen! Nach rund zwei Stunden Pause zwischen Kühen, Pferden, Ziegen und Schafen können wir endlich weiterfahren.
    Zwangspause
  • Gastfreundschaft

    Nach unserer Panne treffen wir reichlich verspätet bei einer befreundeten Familie unseres Fahrers ein. Sie bewirten uns mit mongolischem Milchtee, Aruul (Stücke von getrocknetem Quark) und frittierten Krapfen. Es ist erstaunlich lecker. Nach dem Apéro packen wir auch noch unsere Lunchpakete aus, obwohl wir bereits von den vielen Milchprodukten gesättigt sind – Reisen macht hungrig.
    Gastfreundschaft
  • Warum die Mongolen so gut ringen können

    Wenn die jungen Fohlen alt genug sind und ohne Muttermilch auskommen, beginnt man, die Stuten zu melken. Damit das Melken fast von alleine geht, lässt der Bauer das Junge eine Weile saugen und wenn die Milch fast von alleine läuft, melkt die Bäuerin weiter. Anschliessend lässt der Bauer das Junge noch einmal trinken und führt es dann an der Leine von der Mutter weg – ein ziemlicher Kraftakt.
    Warum die Mongolen so gut ringen können
  • Von hier aus wurde die Welt regiert

    Vom Hügel bei Karakorum aus hat man einen wunderschönen Blick über das Orchon-Tal. Karakorum war zu Dschingis Khans Zeiten Hauptstadt des Mongolenreichs. Nun bewegen wir uns mühsam mit unserem Fahrzeug durchs Tal, durch das wir dann schön entspannt innert zwei bis drei Tagen wieder zurückreiten dürfen.
    Von hier aus wurde die Welt regiert
  • Die Mühe war es wert

    2,5 Kilometer steil bergauf führt der wunderschöne, mit Blumen bewachsene Weg zum roten Felsen Shivee, auf dem ein Kloster steht. Die Aussicht von hier oben ist atemberaubend. Hinweis: Als Frau darf man nicht bis ganz nach oben gehen, denn dies würde den Felsen entweihen. Um die Aussicht zu geniessen ist dies allerdings auch nicht nötig, wie man auf dem Foto sehen kann.
    Die Mühe war es wert
  • Lagerfeuerstimmung

    Fünf Zelte, fünf Pferde, drei Schweizer, ein Guide, ein Pferdeguide, ein Fahrer und ein Kleinbus. Ansonsten Natur pur. Was will man mehr? Zwei Tage lang dürfen wir diese Idylle geniessen. Am ersten Abend sehen wir plötzlich ca. 100 Pferde, die zum Fluss rennen um dort ihren Durst zu löschen. Wie sie gekommen sind, so verschwinden sie auch wieder – ein wunderschönes Geschenk, so etwas erleben zu dürfen.
    Lagerfeuerstimmung
  • Naadam

    Das Naadam-Festival ist das mongolische Nationalfest. Zur Feier des Tages finden diverse sportliche Wettkämpfe statt, unter anderem Pferderennen. Die Rennstrecke verläuft direkt an unserem Jurtencamp vorbei. Die jungen Teilnehmer reiten teilweise ohne Sattel in einem Höllentempo an uns vorbei und wirbeln viel Staub auf. Wer wird wohl das Preisgeld, das mehrere tausend Franken wert ist, gewinnen?
    Naadam
  • Moderne Schaf- und Ziegenhirten

    Der Fortschritt hält auch in der Mongolei Einzug. Was früher das Pferd war, ist heute das Motorrad. Egal, ob es drei Personen über eine gewisse Strecke befördern muss oder ob es zum Viehhüten benutzt wird. Trotzdem ist das Pferd noch immer das wertvollste Tier und an Naadam kann ein gutes Rennpferd einem Bauern viel Geld einbringen.
    Moderne Schaf- und Ziegenhirten
  • Wäsche trocknen...

    Frühmorgens verlassen wir Karakorum und fahren auf Schotterpisten der Wüste Gobi entgegen. Die Luft wird langsam trockener und von Zeit zu Zeit erblicken wir Dünen. Wir können nicht die gesamte Strecke an einem Tag bewältigen, weshalb wir in Hogno Han übernachten. Die hiesige Felslandschaft ist einzigartig, und die Art der Mongolen, Wäsche zu trocknen, eher aussergewöhnlich.
    Wäsche trocknen...
  • Pause mitten im Nirgendwo

    Heute fahren wir über eine einsame Hochebene, weit und breit erblicken wir keinen Baum, Hügel oder sonst eine Erhebung. Und doch, beim genauen Hinschauen entdecken wir auf dem Boden kleine Wüstenblumen und Gräser. Im Inneren des Wagens wird es 40 Grad heiss, die Fenster dürfen wir jedoch nicht öffnen, da sonst zu viel Staub unsere Augen reizt. Bei solchen Temperaturen hilft nur eines: Aussteigen und sich vom Wind abkühlen lassen.
    Pause mitten im Nirgendwo
  • Ersatzteillager

    In einer kleinen Ortschaft wollen wir erfrischende Getränke einkaufen. Leider sind fast alle Läden geschlossen, da die meisten Bewohner in die nächste Stadt zum Naadam-Fest gefahren sind. Als wir dann unsere lang ersehnten kühlen Getränke doch noch ergattern können, wollen wir zügig weiterfahren. Doch der Wagen macht mal wieder keinen «Mucks». Gut, dass es in diesem Ort ein Ersatzteillager für alle möglichen – und unmöglichen – Marken gibt.
    Ersatzteillager
  • Als Vegetarier in der Mongolei

    Meine Vorstellungen der «Gemüsefeindlichkeit» in der Mongolei muss ich revidieren. Ich hatte als Vegetarierin einige Bedenken, was meine Verpflegung betrifft. Wie sich nun herausstellt, fehlt es mir hier an nichts. In den Jurtencamps wird sehr abwechslungsreich gekocht. Falls das Essen mal nicht genügend Geschmack hat, bediene ich mich am wildwachsenden Schnittlauch.
    Als Vegetarier in der Mongolei
  • Bartgeierschlucht

    Wir müssen uns warm anziehen, denn heute erwarten uns kalte 0 Grad Celsius. Die Bartgeierschlucht liegt in einem Ausläufer des Altaigebirges. Der Himmel ist wolkenverhangen. Wir sind zum Glück mit Rückenwind gesegnet, treffen Pfeifhasen an und sind gespannt auf den Gletscher mitten in der Wüste Gobi. Auf dem Rückweg sind wir nicht mehr ganz so happy – Gegenwind und Regen machen uns zu schaffen.
    Bartgeierschlucht
  • Reiterstandbild des Dschingis Khan

    Mit einer kleinen Propellermaschine fliegen wir von der Wüste in die Hauptstadt. Nach unserer Ankunft fahren wir zum Hotel, essen etwas und begeben uns gleich wieder auf den Weg. Wir besuchen die Dschingis-Khan-Statue, welche ca. 50 Kilometer ausserhalb von Ulaanbaatar steht. Die Statue ist unglaublich gross und der Aufstieg über das kleine Treppenhaus zum Kopf des Pferdes sehr mühsam, denn es herrscht reger Gegenverkehr.
    Reiterstandbild des Dschingis Khan

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Wissenswertes rund um Mongolei

Beste Reisezeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Geeignete Reisezeit: Mai bis Anfang Oktober. Kurze, warme bis heisse Sommer mit Gewittern. Von September bis Mai meist Frost. August und September für die Wüste Gobi.

Weniger geeignete Reisezeit:
Mitte Oktober bis April. Trockene, eiskalte Winter.

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