Küstenwanderung auf dem spektakulären Lykischen Weg

erlebt von
Sven Aebersold Globetrotter Thun

Schon seit einigen Jahren steht der Lykische Weg auf unserer To-Do Liste. Ein Freund hat uns davon erzählt, und der Kombination von Küsten- und Bergwanderung können wir einfach nicht widerstehen. Bewusst entscheiden wir uns für den westlichen Teil des Weges und für den Frühling als Reisezeit. Wir freuen uns auf das Erwachen der Natur nach dem Winterschlaf. Für unser Trekking wählen wir die bequeme Variante mit Gepäcktransport und vorgebuchten Unterkünften. Insgesamt planen wir 14 Tage ein, inklusive zwei Ruhetagen unterwegs.

Der Ägäischen Küste entlang

Der Ägäischen Küste entlang

Lykischer Weg – Türkei
  • Orte
    Start des Trekkings ist in Fethiye und das Ende in Adrasan
  • Empfohlene Reisedauer
    14 Tage
  • Transportmittel
    zu Fuss
  • Unterkunft
    von einfachen Pensionen bis zu schönen Strandhotels

Meine Highlights

Reiseroute

  • Biketour in Istanbul

    Wir starten unsere Reise in der atemberaubenden Stadt am Bosporus, einer der geschichtsträchtigsten Orte der Welt. Um die Stadt aus einer neuen Perspektive zu erkunden, buchen wir eine private Velotour. Wir fahren in gemütlichem Tempo im Stadtteil Balat los und erreichen mit der Fähre auch den asiatischen Teil der Stadt. Der Sonntag eignet sich für eine solche Tour ganz besonders.

    Biketour in Istanbul
  • Brunch einmal anders

    Was wie ein königlicher Brunch aussieht, ist in Tat und Wahrheit das Standardfrühstück in unserer Unterkunft. Wir stürzen uns auf die zahlreichen Leckereien und erhalten so einen ersten Einblick in die türkische Kulinarik. Tomaten, Käse, Gurken und Oliven werden grundsätzlich bei allen Mahlzeiten aufgetischt. 

    Brunch einmal anders
  • So wie man sich bettet…

    Wir gönnen uns ein tolles Hotel im Stadtteil Sulthanamet. Die Lage ist optimal, kann man doch zu Fuss ein paar der eindrücklichsten Sehenswürdigkeiten der Stadt erreichen. Es hat unglaublich viele Menschen. Die Stadt zählt über 15 Millionen Einwohner und Abertausenden Touristen aus aller Herren Länder bahnen sich ihren Weg durch die zum Teil engen Gassen. 

    So wie man sich bettet…
  • Gemütlicher Start am Strand

    Nach einem kurzen Inlandflug nach Dalaman und einem anschliessenden Transfer nach Fethyie sind wir richtig heiss auf die bevorstehenden Wandertage und können es kaum erwarten, loszumarschieren. Zuerst geniessen wir aber noch die relaxte Atmosphäre der Vorsaison im beliebten Küstenort. 

    Gemütlicher Start am Strand
  • Es geht los, hoch über dem Traumstrand

    Erster Wandertag! Wunderbarer Start mit traumhafter Aussicht auf die Ölüdeniz-Lagune, blühende Blumen, Vogelgezwitscher, kaum andere Leute. Granatapfelsaft und zahlreiche Begegnungen mit Geissen runden den ersten Tag ab.

    Es geht los, hoch über dem Traumstrand
  • Wir finden den Weg problemlos

    Der Weg ist mit vereinzelten Wegweisern ausgeschildert. Wir haben von der Agentur zum Glück gutes Kartenmaterial und die GPS-Daten erhalten – und so können wir uns auf den zum Teil steinigen Weg und die wunderbare Landschaft konzentrieren.

    Wir finden den Weg problemlos
  • Goatzilla

    Unglaublich diese Riesengeissen! Wir geben diesem rund zwei Meter grossen Exemplar den Namen Goatzilla. Nach feinem Lunch mit Zupfkäse und einem Zwischenteil auf breiter Strasse bis Kirme, erreichen wir nach einem Abstieg auf schmalem Pfad unsere Unterkunft in Faralya.

    Goatzilla
  • Stärkung

    Damit wir es mit weiteren Goatzillas aufnehmen können, decken wir uns im nächsten Migros mit Nutzilla, einer Art Nutella, ein. 

    Stärkung
  • Betörender Duft und grandiose Aussichten

    Eine wunderbare Wanderung erwartet uns heute. Zuerst stetig rauf durch ein Waldstück, dann vorbei an blühenden Wiesen, einer Schildkröte und einem seltsam anmutenden Bunker mit einem verrückten Schaufenstermuseum. Nach einem leckeren Granatapfelsaft geht es danach auf schmalen Wegen runter zum Strand. Ein erfrischendes Bad in der Türkischen Agäis weckt die müden Wandergeister. Das war auch nötig, denn danach geht es 900 Höhenmeter rauf, auf einem wunderbar abwechslungsreichem Trail, mit genialer Aussicht. Nach einem Apéro with a view wartet der Fahrer auf uns, 30 Minuten später sind wir zurück in Faralya. Wir übernachten auch hier zwei Mal am gleichen Ort. Somit müssen die Koffern nicht jeden Tag gepackt werden. 

     

    Betörender Duft und grandiose Aussichten
  • Blumenmeer

    Insgeheim hoffen wir auf viele blühende Wildblumen – und werden nicht enttäuscht. Anfang Mai stellt sich als der perfekte Zeitpunkt heraus. Stundenlang wandern wir über Blumenteppiche, können uns an den Farben kaum sattsehen. 

    Blumenmeer
  • Mare e Monti

    Die Route führt uns gegen Ende immer näher ans Meer. Das bedeutet zwar weniger Blumenteppiche und Olivenbäume, aber dafür können wir uns regelmässig ins azurblaue Wasser der türkischen Ägäis stürzen. 

    Mare e Monti
  • Ruhetag in Kaš

    Nach der Hälfte der geplanten Wanderungen lassen wir im schönen Städtchen Kaš etwas die Seele baumeln und geniessen die Annehmlichkeiten dieses beliebten Touristenortes. Die Auswahl an Restaurants ist gross und das Essen vorzüglich. 

    Ruhetag in Kaš
  • Omnipräsente Vierbeiner

    Schon in Istanbul sind uns ja die unzähligen Katzen aufgefallen. An der Küste hat es zudem zahlreiche Hunde, welche aber entgegen unseren Befürchtungen sehr entspannt auftreten und eher auf Streicheleinheiten aus sind anstatt auf Konfrontation. 

    Omnipräsente Vierbeiner
  • Griechenland in Sicht

    Von Kaš aus wäre es nur ein Katzensprung nach Griechenland. Die vorgelagerte Insel Megisti/Meis ist nur zehn Kilometer entfernt und es gibt eine regelmässige Fährverbindung. 

    Griechenland in Sicht
  • Gut gekratzt ist halb gewonnnen

    Nach einer eher einfacheren Etappe erreichen wir unser Ziel etwas früher als gedacht. Wir warten bei der Moschee auf unseren Transfer und vertreiben uns die Zeit mit einem zutraulichen Strassenhund. Er lässt sich genüsslich kraulen, hierfür sind meine Wanderstöcke ideale Hilfsmittel. 

  • Bogazcik

    Mit einem kleinen Spaziergang durch das Dorf geht die Zeit schnell vorbei. Es ist sehr ruhig. Auch der Muezzin scheint gerade eine Pause eingelegt zu haben. Trotz verlockendem Angebot verzichten wir auf weitere sportliche Betätigung und ignorieren die Fitnessgeräte. 

     Bogazcik
  • Mobile Geldübergabe

    In Uçagiz fällt uns dieser fahrbare Bancomat auf. Anstatt eine Bank zu überfallen, könnte man hier – praktisch betrachtet – gleich mit der Beute davonfahren. 

    Mobile Geldübergabe
  • Einheimische Bevölkerung

    Unterwegs treffen wir sehr selten auf Einheimische. Die Gegend ist nur spärlich besiedelt. Die Begegnungen in den Etappenorten, meist kleine Dörfer oder Städtchen, sind dann aber umso herzlicher. 

    Einheimische Bevölkerung
  • Verlassener Traumstrand

    Auf der heutigen Etappe von Uçagiz nach Andriake kommen wir an diesem schneeweissen Kieselstrand vorbei. Wir springen ins erfrischende Meer und geniessen die atemberaubenden Farben. 

    Verlassener Traumstrand
  • Signature Hike

    Die Tagesetappe ab Adrasan wird in vielen Berichten und Erzählungen als die schönste von allen betitelt. Sie führt von Karaöz zuerst zum Gelydonia Leuchtturm und dann zurück nach Adrasan. Wahrhaftig eine tolle Strecke. In unserem internen Ranking aller von uns absolvierten Etappen reicht das immerhin zur Bronzemedaille.

    Signature Hike
  • Abschluss am Strand

    Angekommen am letzten Etappenort, finden wir unsere Unterkunft am anderen Ende des langen Strandes. Obwohl dieser nicht so weiss leuchtet, wie wir es uns erhofft hatten, freuen wir uns darauf, hier in Ruhe die letzten Tage Revue passieren zu lassen. Das Wasser ist klar und erfrischend. Auf unserer grossen Terrasse geniessen wir die Sonnenuntergänge und spielen stundenlang Lotta, die Globetrotter-Version des Kartenspiels Uno.

    Abschluss am Strand
  • Bye bye wunderschöne Türkische Ägäis

    Das Fazit der Reise fällt durchwegs positiv aus. Wunderschöne Landschaften, faszinierende Kultur, herzliche Menschen. All dies wandernd zu erleben, war für uns die perfekte Kombination und sehr bereichernd. 

    Bye bye wunderschöne Türkische Ägäis
  • Güle Güle

    Auf dem Weg an den Flughafen Antalya werden wir noch gebührend verabschiedet. Güle Güle bedeutet nämlich «Auf Wiedersehen» oder «Gehe mit einem Lächeln».

    Güle Güle

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.

Preis pro Person
ab CHF 2400.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • Unterkunft
  • Meistens Halbpension
  • Gepäcktransport
  • Kartenmaterial und Routenbeschrieb auf Deutsch
  • Transfers

  • Flüge

Die beste Jahreszeit ist von April bis Mai und von September bis Oktober.

Angebotsnummer: 134133

Fokus Umwelt

Verantwortungsbewusst Reisen

Wir legen einen Grossteil der Strecke zu Fuss zurück, übernachten unterwegs meistens in einfachen Pensionen, die von Familien geführt werden. So bleibt ein Grossteil unseres Geldes in der Region.

Sven Aebersold

Sven Aebersold

Wenn der Vater beim IKRK arbeitet, wird man als Sohn fast schon zwangsläufig zum Globetrotter. So auch ich, der in Peru zur Welt kam, um dann via Äthiopien und Spanien in der Schweiz Fuss zu fassen. Heute spreche ich mit Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch fünf Sprachen, was mich global zu einem gern gesehenen Gast werden lässt. Meine Reiseziele sind sehr vielfältig. In der Hängematte auf einem Holzschiff gemütlich den Amazonas raufschippern oder mit dem Windsurfer auf Mauritius über eine türkisblaue Lagune gleiten. Beides erfüllt mich gleichermassen mit Glücksgefühlen. Meine Lieblingsdestinationen liegen vor allem südlich des Äquators: in Ozeanien, Afrika und Südamerika.

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Wissenswertes rund um Türkei

Beste Reisezeit

Legende:
Beste Reisezeit
Geeignete Jahreszeit
Weniger geeignete Reisezeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Türkei x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

Als beste Reisezeit für die Türkei gelten die Frühlingsmonate April bis Mitte Juni und die Herbstmonate September bis Oktober. Für eine Städtereise nach Istanbul mit der bekannten blauen Moschee, seinen Palästen und Basaren und den historischen Stätten wie beispielsweise Hagia Sophia oder dem Topkapi-Palast oder auch für einen Besuch von Ankara oder Antalya sind die Frühlings- und Herbstmonate ideal, wenn es nicht zu heiss ist. Auch für einen Besuch der zahlreichen kulturellen und historischen Stätten wie beispielsweise Ephesus, Troja, Aspendos, Termessos oder Pergamon, der Region Kappadokien mit seinen einzigartigen Felsformationen, unterirdischen Städten und Höhlenkirchen; der beeindruckenden Kalksinterterassen, Thermalquellen und römischen Bäder von Pamukkale oder der Statuen und Grabstätten beim Nemrut Berg, gelten Frühling und Herbst als die besten Reisezeiten. Wer gerne Ferien an den Stränden der Ägäis und Mittelmeerküste verbringt, reist am besten zwischen Mai und Oktober in die Türkei. Die Meerwassertemperaturen übersteigen meist bereits im Mai die 20°C Marke und viele Sonnenstunden sind garantiert. Im Juli und August kann es mit Lufttemperaturen von nicht selten über 35°C jedoch selbst für Strandferien sehr heiss werden. Für Badeferien am schwarzen Meer gelten Juni bis August als beste Reisezeit.

Alles über Türkei

Alle Länderinfos über Türkei findest du hier bequem für dich zusammengestellt.:

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