Reiseerlebnis
erlebt von Roland Bigler

Hausboot, Natur und Rollstuhl – die perfekte Kombination!

Reisen aktuell möglich
Hausboot, Natur und Rollstuhl – die perfekte Kombination!
Hausbootferien standen schon lange auf meiner Wunschliste. Die passende Lösung fand ich dann in Deutschland. Ab Brandenburg an der Havel kann man eine abenteuerliche Reise in Angriff nehmen. Ab Bern fuhr ich mit dem ICE ohne Umsteigen nach Berlin. Der optimale Start für meine bestehende Feuertaufe als Kapitän!

Reiseroute

  • Hausboot auf der Havel

    Die Boote sind barrierefrei mit befahrbarer Dusche und WC eingerichtet und können ohne Führerschein gefahren werden. Vor Ort erhält man nach gründlicher Schulung einen Charterschein, welcher zum selbständigen Fahren eines Hausboots befähigt.
    Hausboot auf der Havel
  • Abendstimmung bei Feuerromantik

    Genuss bedeutet für mich, am Abend den frisch gefangenen Fisch auf offenem Feuer zu grillieren! Auf jedem Boot gibt es eine Feuerschale. Das nötige Brennholz kann gegen einen kleinen Aufpreis erworben werden.
    Abendstimmung bei Feuerromantik
  • Idyllische Flusslandschaft

    Ist man die gewünschte Strecke gefahren, hält man Ausschau nach einem geeigneten Platz um eine Pause einzulegen. Ankern darf man das Boot fast überall entlang den Ufern der Havel. Fischen, Schwimmen oder mit dem gemieteten Kanu die Umgebung erkunden – der Reisende erlebt Natur pur!
    Idyllische Flusslandschaft
  • Landausflüge

    Den Lebensmittelvorrat kann man beispielsweise in Pritzerbe wieder auffüllen. In den Dörfern dieser Gegend kann man auch 25 Jahre nach dem Mauerfall noch den Geist der ehemaligen DDR spüren.
    Landausflüge
  • Langeweile gibt es nicht.

    Gerade an Wochenenden und in der Ferienzeit gibt es nebst der Natur immer wieder Spannendes zu beobachten: Mal ein Floss, mal ein Frachtschiff, Yachten oder fantasievolle Eigenkonstruktionen sorgen für Abwechslung.
    Langeweile gibt es nicht.
  • Wenn Regen schön ist...

    Klar – Regen in den Ferien wünscht sich niemand. Doch auf dem Hausboot einen Regentag zu erleben, war für mich einer der Höhepunkte dieser Reise: Gut ausgerüstet mit einem Buch, genügend Essen an Bord und mit einem Glas Rotwein bei der Abenddämmerung, genossen wir die Stimmung von der warmen Stube aus. So wurde dieser nasse Tag zu einem ganz besonderen Erlebnis!
    Wenn Regen schön ist...
  • Blick aus der warmen Stube

    Der geräumige, heizbare Wohnbereich lädt zu gemütlichen und warmen Abenden bei kühleren Aussentemperaturen ein. Trotzdem kann der Blick auf die grossartige Natur genossen werden.
    Blick aus der warmen Stube
  • Die Seele baumeln lassen

    Welche Distanz man pro Tag zurücklegt, wird individuell nach Lust und Laune bestimmt. Es lohnt sich jedoch, früh genug einen Ankerplatz für die Nacht zu wählen. Dies bietet Zeit, die Natur während der Abenddämmerung zu beobachten.
    Die Seele baumeln lassen
  • Dolce far niente

    Bei zuviel Sonnenschein bietet das Hausboot einen gedeckten Sitzplatz, von wo man aus der Hängematte dem Treiben auf der Havel zuschauen kann.
    Dolce far niente
  • Bootswohnung

    Das Hausboot misst 5x12 Meter und ist mit einer Küche ausgestattet. Zwei Schlafzimmer und ein Bettsofa bieten Schlafgelegenheiten.
    Bootswohnung
  • Kapitän ahoi!

    Dass ich als Tetraplegiker ein Hausboot steuern kann, überraschte mich selber am meisten! Zwar stieg zum Anfang der Puls der Freundin immer wieder in den roten Bereich wenn ich meine Fahrkünste zum Besten gab. Mit etwas Routine ist das Boot jedoch sicher zu manöverieren.
    Kapitän ahoi!
  • Abendstimmung

    Einfach traumhaft...
    Abendstimmung
Roland Bigler

Roland Bigler

Beim Reisen erlebe ich «ein unglaubliches Gefühl von Freiheit», und offenen Herzen und Hilfsbereitschaft begegne ich auf allen Kontinenten. Ich – der seit einem Badeunfall mit zwanzig Jahren als Tetraplegiker mit dem Rollstuhl unterwegs bin – bin überzeugt, dass mit meinen Reisen in fremde Kulturen Hemmschwellen gegenüber Menschen mit einer Behinderung abgebaut werden und sich dadurch nach und nach in vielen Bereichen auch die Infrastruktur verbessern wird. Barrierefreies Reisen ist meine Vision. Als «ewiger Optimist», für den Aufgeben nie eine Option ist und der das Dasein als schöne Herausforderung versteht, lebe ich diese Vision kompromisslos vor.

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