erlebt von Beatrice Gfeller
Erlebnisreicher Roadtrip durch das winterliche Lappland
Tierische Begegnungen unterwegs.
Ist es im Januar im Norden nicht immer dunkel? Diese und ähnliche Fragen höre ich oft.
Ich will dies nun selbst herausfinden und reise im Januar zusammen mit meinem Mann für drei Wochen durch Lappland. Mit dem Mietwagen fahren wir ab Rovaniemi erst durch das unberührte Schweden, danach geniessen wir das wilde Norwegen, bevor wir wieder zurück ins wunderschön verschneite Finnland fahren. Anschliessend an die drei Wochen Rundreise gönnen wir uns noch zwei Wochen Auszeit mit aktiver Erholung im Blockhaus in Äkäslompolo.
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Orteab Rovaniemi bis Kittilä
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Empfohlene Reisedauer3 Wochen (plus Verlängerung im Blockhaus)
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TransportmittelMietwagen
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UnterkunftHostel, einfache Hotels, Hotels, Campinghütte, Jugendherberge, Blockhaus
Meine Highlights
Stapfe durch die verschneite Stille
Knirschender Schnee unter deinen Füssen, glitzernde Bäume und eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Beim Schneeschuhwandern tauchst du Schritt für Schritt in die Ruhe des Nordens ein. Fernab von Wegen entdeckst du die Winterwelt ganz für dich.
Tromsø - Norwegens Hauptstadt des Polarlichts erkunden
350 Kilometer nördlich vom Polarkreis liegt Tromsø, ursprünglich mal Fischerdorf, dann Bergbau und heute Startpunkt für Ausflüge in die Umgebung, besonders für die fantastischen Polarlichter, über die es in der Stadt auch viel zu lernen gibt.
Gleite auf Schlittschuhen übers gefrorene Meer
Wenn das Meer zufriert, wird es zur riesigen Eisfläche. Du schnürst die Schlittschuhe und gleitest über das glatte Eis. Umgeben von Weite, Stille und klarer Winterluft fühlt sich alles ganz leicht an.
Lass dich von Schwedisch Lapplands Polarlichtern verzaubern
Ein wellender Vorhand aus Rot, Grün, Blau – wenn die Sonnenwinde günstig stehen, kannst du rund um Kiruna fantastische Polarlichter sehen. Obwohl in der Stadt gut sichtbar, empfehlen wir dir, das eindrückliche Schauspiel ausserhalb, abseits der Lichtverschmutzung zu geniessen. Ein einmaliges Erlebnis, das dich trotzt der tiefen Temperatur nicht kalt lässt.
Reiseroute
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Kaltstart in Rovaniemi – der Heimat vom Weihnachtsmann
Wir beginnen unsere Reise bei minus 34 Grad und knapp vier Stunden Tageslicht in Rovaniemi. Wie erwartet, hat es im «Santa Village» viele Touristinnen und Touristen, doch schnell finden wir auch ruhige und spannende Orte in und um die Stadt. Die Natur beginnt direkt am Stadtrand. Als Einstieg in unsere Reise genau das Richtige.
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am zugefrorenen Ounasjoki
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Napapiiri
Der Polarkreis, auf Finnisch «Napapiiri», verläuft mitten durch das Santa Village in Rovaniemi. Der Ansturm für ein passendes Foto ist dementsprechend gross, und auch sonst wollen viele Leute dem «Joulopukki», wie Santa auf Finnisch heisst, einen Besuch abstatten. Anstatt eine Stunde anzustehen, geniessen wir lieber einen Spaziergang durch die Natur.
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Santa Village, Rovaniemi
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Auf nach Schweden
Unsere erste Etappe führt uns in Richtung Süden ans Bottnische Meer. Die Grenzstädte Tornio (Finnland) und Haparanda (Schweden) sind praktisch eins. Dank der Zeitdifferenz von einer Stunde feiern die Einwohnerinnen und Einwohner hier gerne zweimal Silvester. Nach Mitternacht in Tornio wechselt die Party nach Haparanda, um nochmals aufs neue Jahr anzustossen.
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am Grenzfluss Torneälven
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Experiment mit heissem Wasser
Wer kennt den Mpemba-Effekt?
Gemäss diesem soll heisses Wasser bei kalten Temperaturen schneller gefrieren als kaltes. Schon immer hatte ich ein solches Bild im Kopf, und da es mit minus 33 Grad gerade wirklich sehr kalt ist, will ich das selbst ausprobieren. Es hat tatsächlich geklappt, und ich bin nicht einmal nass geworden!
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Brändön-Lodge
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In Lulea ist sogar das Meer zugefroren
Faszinierend, wie so etwas Grosses wie das Bottnische Meer im Winter komplett zufrieren kann und man nicht nur mit Schlittschuhen und Tretschlitten darüber gleiten kann – nein, teilweise fahren sie sogar mit dem Auto zu den vorgelagerten Schäreninseln hinaus. Lange halten wir es aber nicht aus, es ist eisig kalt!
Schlittschuhe mieten? Kein Problem, ich verrate dir gerne, wo.-
auf dem Eis vor Lulea
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Tierische Begegnungen am Strassenrand
Wow, schon immer habe ich mir eine Begegnung mit einem Elch gewünscht. Welch ein Glück, dass die zwei plötzlich ganz elegant vor uns die Strasse überqueren. Warnschilder gibt es zwar viele, aber so nah und in echt haben wir auf all unseren Norden-Reisen bis jetzt keinen gesehen. Bei den Einheimischen sind solche Bilder eher weniger beliebt. Leider gibt es immer wieder schwere Unfälle, wenn Autofahrende die Tiere zu spät sehen. Wir werden ab jetzt sicher auch vorausschauender unterwegs sein. Warnschilder sind ja doch nicht nur zu Dekozwecken da!
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auf dem Weg nach Jokkmokk
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ein Bett aus Eis
Der Norden bietet viele tolle und spezielle Unterkünfte. Eine davon ist das Eishotel in Jukkasjärvi. Wir bestaunen die verschiedenen Iglu-Zimmer und das ganze «Ice Village» inklusive Kirche und Bar, sind dann aber doch froh, in einem warmen Zimmer übernachten zu können. Eine Nacht auf Eis ist sicher nicht jedermanns Sache.
Willst du wissen was es sonst noch für tolle Unterkünfte gibt? Ich verrate dir gerne meine Favoriten.-
Suite im Eishotel
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Magisches Licht
Wir reisen weiter in Richtung Abisko und sind nun wieder über dem Polarkreis und haben daher wieder ein bisschen weniger und kürzer Tag. Das Licht während der Dämmerung ist jedoch wunderschön, und der Kontrast vom dunklen Blau zur verschneiten Landschaft ist einfach atemberaubend schön. Es ist also nicht nur dunkel im Norden.
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auf dem Weg nach Abisko
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Arktische Temperaturen
Wir wandern einen kurzen Teil des bekannten Weitwanderwegs «Kungsleden». Im Winter kann man ab Abisko ein paar schöne zwei- bis dreistündige Touren durch die tolle Winterlandschaft machen. Je nach Vorliebe ist das gut auch mit Schneeschuhen oder auf Skiern möglich, und wer will, kann sogar Eisklettern am zugefrorenen Wasserfall.
Nach zwei bis drei Stunden draussen frieren sogar die Wimpern – für mich ein Zeichen, um an der Wärme einen Kaffee mit Zimtschnecke zu geniessen.
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Abisko-Nationalpark
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Tanzende Auroras in allen Farben
Das Warten hat ein Ende! Endlich, nach knapp zehn Tagen unterwegs, sehen wir zum ersten Mal Nordlichter. Die Reise hierhin hat sich mehr als gelohnt. Abisko ist einer der Orte im Norden mit der wenigsten Lichtverschmutzung und daher ein Hotspot, um tanzende Auroras zu sehen. Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir noch nicht, dass uns das Nordlichtglück noch ein paar Mal hold sein wird.
Die besten Spots, um Nordlichter zu sehen? Ich kenne sie.-
abends in Abisko
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Grüne Polarlichter
Grün ist die häufigste Farbe der Polarlichter. Verursacht wird die Farbe durch viel Sauerstoff. Tanzen tun die Lichter in einer Höhe von bis zu 240 Kilometern.
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Violette Polarlichter
Violett sind die Auroras bei starkem und tiefem Polarlicht bis zu einer Höhe von 100 Kilometern.
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Blaues Polarlicht
Dieses Licht ist sehr selten – es entsteht in niedrigen Höhen durch Stickstoff.
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Strassenverhältnisse wie auf der Eisbahn
Teilweise fragen wir uns schon, wie es möglich ist, ohne Schleudern auf diesen Strassen zu fahren. Zu Fuss ist eine Strassenquerung fast nicht möglich. Mit dem Auto und dank den Spikes ist dies aber wirklich ohne Probleme möglich und auf Eis sogar besser zu fahren als im Schnee.
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unterwegs in Richtung Senja
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Drachenzähne
Wir sind auf Senja, der wunderschönen Insel zwischen den Lofoten und Tromsø. Ich war bereits im Sommer einmal hier und schon damals fasziniert von den schroffen Bergen, tollen Stränden und wunderschönen Landschaften. Im Winter ist es nicht weniger schön, leider sind aber viele Touren wegen Lawinengefahr nicht machbar.
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Senja
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Die Sonne kommt zurück
Im Moment muss man noch ein bisschen in die Höhe steigen, um einen Blick auf die ersten Sonnenstrahlen seit Langem zu werfen. Lange wird es nun aber nicht mehr dauern, bis uns das Sonnenlicht wieder erwärmt, und darauf freuen wir uns!
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Sommaroy
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ein Hauch Paris
Tromsø wird auch «Paris des Nordens» genannt. Wieso, weiss ich zwar auch nach meinem zweiten Besuch immer noch nicht genau. Vielleicht wegen den vielen kleinen Kaffees? Mein Favorit für eine kurze und wärmende Pause ist das «Gare du Nord» beim Hafen. Die Suppen hier sind super lecker!
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Tromsø
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«Stilles» Whalewatching
Mit diesen Hybridbooten werden Whale-Watching-Touren in die schöne Fjordlandschaft nördlich von Tromsø angeboten. Eine tolle Sache: Da die Schiffe sehr leise unterwegs sind, stören sie die Tiere nur wenig. Leider wurde unsere Tour wegen Sturm und Regen abgesagt, aber laut anderen Reisenden, die mehr Wetterglück hatten, ist es eine wunderschöne Art, Orcas zu bewundern.
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im Hafen von Tromsø
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Verantwortungsvolle Tiersafaris? Ich habe dir Tipps hierzu.
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Abendrot am Fjord
Wir ziehen weiter und umfahren unterwegs ein paar grössere Fjorde mit schönen Schneebergen. Die Stimmung und das tolle Licht fasziniert uns immer wieder aufs Neue, und wir können uns kaum sattsehen an dieser Landschaft. Nun verlassen wir die Küste und Norwegen und fahren weiter nach Finnland.
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auf dem Weg nach Finnland
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Yeah! Sonne!
Es ist so weit! Nach Mitte Januar kommt die Sonne wieder über den Horizont und wird an vielen Orten mit speziellen Events willkommen geheissen. Obwohl uns das wunderschöne Licht während der Dämmerung extrem gefallen hat, freuen wir uns nun doch sehr über ein bisschen Sonne und waren uns gar nicht bewusst, was Sonnenstrahlen für ein Glücksgefühl auslösen können.
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Kilpisjärvi
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Hallo!
Rentiere am Strassenrand sind keine Seltenheit, man sagt, dass es sogar mehr Rentiere als Menschen gibt im Norden. Die Rentiere sind keine wirklich wilden Tiere, sondern gehören immer einer Herde an, deren Besitzer Sami sind, die Ureinwohner im Gebiet Sapmi, das bei uns als Lappland bekannt ist.
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Wintertraum
Einsame, verschneite Landschaft und blauer Himmel. Das ist für mich so richtiges «Nordenfeeling», und wenn ich dann mit Schneeschuhen oder auf Langlaufskis die frische Luft geniessen kann, ist das für mich Erholung total.
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Kilpisjärvi
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O'Boy
Diese Trinkschokolade kennt im Norden jedes Kind! Auch wir geniessen nach einer Tour durch den Schnee jeweils gerne eine Tasse warme Schoggi, um uns wieder aufzuwärmen. Auch sonst scheint mein Wunsch nach Süssem durch die Kälte viel höher zu sein als zu Hause.
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... oder eine Fika
Auch ein Kaffee wärmt von innen. Eine «Fika», wie der Kaffee in Schweden genannt wird, erhältst du an jeder Ecke und wenn nötig auch über dem Feuer gebraut. Gemäss Statistik wird in den nordischen Ländern am meisten Kaffee getrunken, und dies kann ich nur bestätigen.
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Mpemba zum Zweiten
Es ist erneut sehr kalt, und ich will den Mpemba-Effekt nochmals testen. Die wenigen Grad, die es aber wärmer ist als beim letzten Mal, wirken sich tatsächlich aus, und ich bekomme mehr als ein paar Tropfen heisses Wasser ab. Zum Glück ist meine Jacke mit Kapuze absolut wasserdicht!
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Geradeaus durch Finnland
Die letzte Etappe unserer Reise führt durch eine sehr einsame und wunderschöne Landschaft. Ortschaften sind ebenso Mangelware wie Kurven. Die Strasse führt ohne grosse Richtungswechsel meist geradeaus und erinnert mich ein bisschen an die Weiten Nordamerikas.
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Blockhaus
Als Abschluss einer tollen Rundreise gönnen wir uns noch zwei Wochen Erholung im Blockhaus. Die Sauna gehört in Finnland zur Grundausstattung, und es gibt nichts Entspannenderes, als sich nach einer Tour im Schnee in der Sauna wieder aufzuwärmen.
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Äkäslompolo
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Ferien im Blockhaus? Ich weiss, wo die schönsten Häuser zu finden sind.
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Rantasauna
Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise! Wir haben die Strandsauna von Maria gemietet, die sie traditionell mit Holz einfeuert. Die Saunas in den Blockhäusern funktionieren elektrisch, daher ist das hier schon ein spezielles Erlebnis. Das Coolste daran ist aber die Abkühlung im Eisloch. Das Gefühl beim Erholen danach ist unbeschreiblich.
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Was tust du denn da oben den ganzen Tag?
Diese Frage wird mir immer wieder gestellt, und ich kann euch versichern: Langweilig wird es einem «da oben» im Norden nie. Meine Lieblingsfortbewegungsart sind die Schneeschuhe, mit denen ich vorzugsweise einen Tunturi besteige und den Sonnenuntergang bestaune.
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Es geht aber auch bequemer ...
Wem Schneeschuhlaufen zu anstrengend ist, kann auch eine Tour mit einem Schneemobil unternehmen, und selbstverständlich gibt es auch noch viele andere Möglichkeiten, die schön verschneite Landschaft auf sich wirken zu lassen. Aktivitäten gibt es für jeden Geschmack, und langweilig wird es einem daher garantiert nicht.
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Einkehr in der Kota
Unterwegs gibt es immer wieder urige Kotas, um etwas Warmes zu trinken oder ein typisches einheimisches Essen zu geniessen. Wir planen unsere Touren meist so, dass wir unterwegs auf eines dieser gemütlichen kleinen Restaurants stossen.
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Iglu oder Schneebar bauen
Wer noch nicht genug unternommen hat, kann sich meist auch gut rund ums Haus noch austoben. Bis Ende Woche konnten wir unser Apéro im Iglu geniessen, was um einiges wärmer war als an der selbst gebauten Schneebar.
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Typisches Essen
Zu einer Reise in den Norden gehört auch ein Essen in einem Restaurant mit einheimischen Gerichten. Die Küche Lapplands besteht aus Beeren, Pilzen und viel Wurzelgemüse. Bei Fleischanhängern steht vor allem Rentier oder Elch ganz oben auf der Liste und in Küstennähe viel Fisch und Krabben.
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Lokal essen? Ich habe dir ein paar Tipps, wo es am besten schmeckt.
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Abschluss in Grün
Ein schöneres Ende unserer erlebnisreichen Reise hätten wir uns nicht wünschen können. Zum Schluss tanzen die Nordlichter nochmals am Himmel, und wir können uns immer noch nicht sattsehen an diesem beeindruckenden Spektakel.
Was kostet diese Reise?
Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.
- Mietwagen
- Unterkünfte für 21 Nächte
- Anreise
- Mahlzeiten
- Ausflüge
- Verlängerung im Blockhaus
Das Fahren auf den vereisten und schneebedeckten Strassen im Norden ist dank Spikes an den Pneus kein Problem.
Angebotsnummer: 132452
Fokus Nachhaltigkeit und Tierwohl
Während der Reise habe ich bevorzugt in kleineren und teilweise lokal geführten Unterkünften übernachtet.
In den skandinavischen Ländern ist Nachhaltigkeit vielfach nicht nur Marketing, sondern wird auch gelebt.
Die Restaurants beziehen ihre Lebensmittel vorzugsweise aus der direkten Umgebung und kennen oft den Bäcker oder Bauern persönlich.
Mietwagen gibt es auf Wunsch in grosser Zahl elektrisch, und Aufladestationen sind überall zu finden.
Während einer Reise im Winter durch den Norden sind auch immer wieder Tiersafaris ein Thema.
Wo buche ich die schönste Huskytour oder ein spannendes Whalewatching?
Mit diesen Fragen habe ich mich während der Reise befasst und verschiedene Anbieter unterwegs etwas genauer angeschaut. Meine Erkenntnis: Auch hier schauen kleinere, persönlich geführte Unternehmen besser zu Tier und Mensch als das bei grösseren Anbietern der Fall ist.
In Nordnorwegen werden viele Whalewatching-Touren angeboten. Total überzeugt hat mich der Anbieter, der mit leisen Hybridschiffen durch die Fjorde fährt und so die Tiere nur minimal stört. Mit an Bord sind jeweils auch Meeresbiologen, die den Passagieren viele Infos zur Natur und Tierwelt vermitteln.
Beatrice Gfeller
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In Finnland gelten insbesondere der Sommer und der Winter als beliebte Reisezeiten. Wer die Mitternachtssonne und lange Tage genießen möchte, reist am besten zwischen Juni und August nach Finnland. Dies ist die wärmste und hellste Zeit des Jahres und eine gute Zeit für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Kanutouren, Blockhausferien an einem der zahlreichen Seen und Angeln. Die Temperaturen sind angenehm, doch es muss auch immer mit vereinzelten Regentagen gerechnet werden. Wer gerne Polarlichter "Aurora Borealis" bestaunen möchte, sollte zwischen September und März nach Finnland reisen, insbesondere Dezember bis Februar eignen sich besonders dafür, weil dann die Nächte am längsten sind. Das spektakuläre Naturschauspiel am dunklen Himmel lässt sich am besten in Lappland, dem nördlichsten Teil des Landes beobachten. Die Temperaturen sind im Winter teilweise sehr kalt und liegen oft weit unter dem Gefrierpunkt und viel Schnee verwandelt die Landschaft in ein Winterwunderland. Während dieser Zeit sind Wintersportarten wie Husky-Schlittenfahrten, Schneeschuhwandern, Schneemobiltouren und Langlaufen hoch im Kurs. Frühling und Herbst gelten als weniger beliebte Reisezeiten für Finnland. Obwohl im Frühling die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, gilt der Frühling als unbeständig mit wechselhaftem Wetter, gelegentlichen Kälteeinbrüchen und Regenschauern. Bunte Herbstverfärbungen lassen sich am besten zwischen Mitte September bis Ende Oktober bestaunen. Die Temperaturen können bis um diese Zeit nach wie vor relativ mild sein, aber es kann auch windig und neblig sein. |
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| Schweden | x x | x x | x x | x x | x x | x x | x x | x x | x x | x x | x x | x x |
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Schweden kann grundsätzlich das ganze Jahr hindurch bereist werden. Sommer, Frühherbst und Winter gelten als besonders beliebte Reisezeiten für Schweden. Im Frühling ist das Wetter oft unbeständig und wechselhaft mit gelegentlichen Kälteeinbrüchen und Regenschauern und auch im November ist es oft regnerisch und ungemütlich. Wer die Mitternachtssonne und lange Tage genießen möchte, reist am besten zwischen Juni und August nach Schweden. Dies ist die wärmste und hellste Zeit des Jahres und eine gute Zeit für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Kanutouren, Angeln oder Blockhausferien an einem der zahlreichen Seen oder Flüsse. Die Temperaturen sind angenehm, die Sonne zeigt sich oft doch vereinzelte Regentage sind jederzeit möglich. Ab Oktober verwandelt sich die Natur vielerorts in bunte Herbstlandschaften. Wer gerne Nordlichter bestaunen möchte, sollte zwischen September und März nach Schweden reisen, insbesondere Dezember bis Februar eignen sich besonders dafür, weil dann die Nächte am längsten sind. Das spektakuläre Naturschauspiel am dunklen Himmel lässt sich am besten in den Polarregionen in Nordschweden beobachten. Die Temperaturen sind im Winter teilweise sehr kalt und liegen oft weit unter dem Gefrierpunkt und viel Schnee verwandelt die Landschaft in ein Winterwunderland. Während dieser Zeit sind Wintersportarten wie Husky-Schlittenfahrten, Schneeschuhwandern, Schneemobiltouren, Eisfischen und Langlaufen hoch im Kurs. |
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Die allgemein beste Reisezeit für Norwegen ist zwischen Mai und September während den Sommermonaten. Während diesen Monaten sind die Temperaturen vielerorts angenehm und die Tage lang. Zu beachten gilt jedoch, dass das Klima und die Jahreszeiten in den verschiedenen Regionen des Landes stark variieren. Während im Süden der Frühling erwacht und es bereits mild ist, können im Norden und in höheren Lagen die Temperaturen noch winterlich kalt und vereinzelte Bergstrassen geschlossen sein. Für Reisen im Wohnmobil oder Campingferien und für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Bootsfahrten, Tierbeobachtungen, Angeln und zum Geniessen der Mitternachtssonne sind Juni bis August eine optimale Zeit. Gleichzeitig ist dies die touristische Hochsaison, die Preise sind hoch und Unterkünfte und Aktivitäten müssen zum Teil im Voraus gebucht werden. Wer die Nordlichter bestaunen möchte, reist am besten zwischen Dezember und Februar nach Norwegen. |
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