Im Sudan sind Arabisch und Englisch die Amtssprachen. Arabisch ist dabei mit Abstand die wichtigste und im Alltag am weitesten verbreitete Sprache, insbesondere in Verwaltung, Medien und im täglichen Leben. Englisch wird vor allem im Bildungswesen, in offiziellen Kontexten und im internationalen Austausch verwendet, ist jedoch im Alltag – insbesondere ausserhalb der Städte – weniger präsent. Darüber hinaus ist der Sudan sprachlich sehr vielfältig: Es werden über 100 lokale Sprachen gesprochen, darunter Beja im Osten, Fur in der Region Darfur sowie verschiedene nubische Sprachen im Norden entlang des Nils. Auch in den Nuba-Bergen und im Westen des Landes existieren zahlreiche weitere Sprachgruppen.
Der Sudan liegt im Nordosten Afrikas und erstreckt sich zwischen der Sahara im Norden und der Sahelzone weiter südlich. Er grenzt im Norden an Ägypten, im Nordwesten an Libyen, im Westen an den Tschad, im Südwesten an die Zentralafrikanische Republik, im Süden an den Südsudan, im Südosten an Äthiopien sowie im Osten an Eritrea und das Rote Meer. Die Hauptstadt Khartum befindet sich im Zentrum des Landes am Zusammenfluss von Weissem und Blauem Nil und bildet damit einen wichtigen geografischen und kulturellen Knotenpunkt zwischen Nord- und Subsahara-Afrika.
Der Sudan liegt in der Zeitzone UTC+2, während die Schweiz je nach Jahreszeit UTC+1 (Winterzeit) bzw. UTC+2 (Sommerzeit) hat; somit ist der Sudan im Winter eine Stunde voraus und im Sommer besteht kein Zeitunterschied.