Einmal um den Globus – unsere Tipps für eine Weltreise

Reisewelt

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  • Leider naht bereits das Ende meiner dreiwöchigen Rundreise. Zum Abschluss verbringe ich noch einige Tage in Kapstadt und mache von hier aus viele spannende Ausflüge wie zum Beispiel nach Robben Island.
  • Nach eher touristischen und gut besuchen Parks im Osten, Süden, Norden und dem Zentrum träumen wir von unendlichen Weiten, einsamen Buchten und Gorges, klaren Nächten ohne Lichtersmog und dem Hauch des Abenteuers des wilden Westens, welches uns die kommenden Wochen bevorsteht. Wir reisen, wohnen und schlafen in unserem 4x4-Geländewagen und wollen den Zauber Australiens eins zu eins erleben.
  • Es gibt eindeutig schnellere Möglichkeiten, um an den Whitehaven Beach und in die Whitsunday Islands zu gelangen. Wir haben uns für ein Segelboot entschieden. Aber der Weg ist das Ziel und der Weg mit dem Segelboot war für uns definitiv der Schönste.
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  • Nirgends in Europa kann man Flugzeuge so nah bei Start und Landung beobachten. Die lange Promenade zwischen Arrecive und Puerto del Carmen, welche man gut mit dem Mietvelo erkunden kann, führt direkt am Flughafen vorbei.
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  • Inselhopping, traumhafte Strände, tauchen, schnorcheln und süsses Nichtstun in der Hängematte – das ist Südseefeeling pur!
  • Auf den ersten Blick sieht es aus, als ob der Pavillon scheinbar über dem Wasser schwebt. Die Szenerie unterstreicht gleichzeitig das Klischee von der Perfektion der japanischen Architektur. Nicht nur das Gebäude selber, sondern auch seine historische Geschichte hat mich fasziniert.
  • ... und ab an den Hot Water Beach. Bei einem Besuch am "Heisswasser-Strand" sollte man die Schaufel nicht vergessen um sich eine Wanne zu buddeln. An einigen Stellen tritt heisses Wasser aus Quellen, die zu einem kostenfreien Thermalbad einladen. Achtung, das Wasser reicht teilweise bis 64 °C!
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  • «Kia Ora»! Nach einer langen Flugreise erreichen wir Auckland. Bevor wir unseren Campervan übernehmen, gönnen wir uns einen ruhigen Tag und erkunden den Hafen.
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  • Wir machen uns auf den Weg an die Küste Ecuadors, um die gigantischen Buckelwale zu sehen. Jedes Jahr zwischen Juni und Ende September werden sie hier mit grosser Spannung von Einheimischen und Touristen erwartet. Ein Boot bringt uns hinaus aufs weite Meer und wir haben Glück – schon bald tauchen vier Buckelwale vor uns auf. Dieses Erlebnis kann ich gar nicht in Worte fassen.
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  • Von weitem sehe ich sie auf den vor uns liegenden Teich zurennen. Zum Glück ist meine Kamera schnell griffbereit, denn dieser Moment muss festgehalten werden. Es ist eines meiner Lieblingsbilder, erinnert es mich doch daran, wie wir uns anschliessend mit den neugierigen Novizinnen in einer Mischung aus Englisch und Körpersprache unterhalten haben.
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  • Das Drachenfest findet am 1. November statt. Ich besuche die «Feria» auf dem Friedhof von Santiago Sacatepéquez. Die Drachen, welche während der letzten Monate aus bunt bemaltem Papier und Bambus von Hand hergestellt worden sind, sind wunderschön. Sie werden die bösen Geister vertreiben und ermöglichen die Kommunikation zu den Verstobenen. Aus ganz Guatemala reisen Menschen an.
  • Direkt von der Unterkunft aus geniessen wir jeden Abend tolle Sonnenuntergänge. Wer an einem Freitagabend da ist, sollte ans "Jump Up" - ein grosses Strassenfest in Gros Islet, mit unzähligen Bars und Essensständen auf der Strasse.
  • Perth, die Hauptstadt Westaustraliens, ist gleichzeitig Endstation unserer Reise. Das Zentrum der 2-Millionen-Einwohner-Stadt ist ruhig und ziemlich beschaulich. Ein Abstecher in die kleine Küstenstadt Fremantle lohnt sich!
  • Am westlichen Stadtrand von Denver befindet sich der Red Rocks State Park. Im dortigen Amphitheater finden Outdoorkonzerte statt. In dieser einmaligen, natürlichen Kulisse aus rötlichem Gestein sollte man unbedingt eine Veranstaltung besuchen. Aber auch am Tag ist der Besuch sehr eindrücklich. Ausserdem kann man hier auch kleinere Wanderungen zwischen den Felsen unternehmen.
  • Frühmorgens bringen wir den ersten heiklen Teil einer 4x4 Strecke hinter uns und suchen uns einen schönen Platz mit Aussicht zum Frühstücken. Kaum angekommen, sind wir nicht lange alleine. Zwei junge Himbafrauen gesellen sich zu uns und kurz danach eine Gruppe Jungs. Sie haben einen kleinen Solarradio dabei, spielen afrikanische Lieder und schwingen das Tanzbein. Die Himba leben noch immer vorwiegend nomadisch und ziehen im gesamten nördlichen Teil des Landes umher. Wasser ist Mangelware und unser Besuch freut sich über die Einladung, mit uns etwas zu trinken.

Für ein paar Monate durch die schönsten Länder der Welt reisen ist wohl für viele von uns ein Lebenstraum. Entspannen an kalifornischen Stränden, eine Wanderung auf erloschene Vulkane in Hawaii, die asiatische Kultur erleben oder in Australien neben Kängurus und Koalas spazieren. Die Planung einer Weltreise muss nicht mit Stress und komplizierten Aufgaben verbunden sein. Mit ein paar Tipps wird nicht nur die Organisation, sondern auch Ihre Reise rund um den Globus zu einer spannenden und unvergesslichen Erfahrung.

Round-the-World-Ticket

Das Round-the-World-Ticket ist nicht nur eine gute Möglichkeit um die Welt zu umrunden. Dadurch wird Ihnen auch einiges an Planung abgenommen. Kaufen Sie sich eine gewisse Anzahl an Flügen, Stopps oder Meilen und planen Sie Ihre Route nach Ihren Vorstellungen. Dabei wird Ihnen von den jeweiligen Flug-Allianzen ein Streckennetz vorgegeben. Die Reisezeit und Gültigkeit für jedes Ticket beträgt ein Jahr. Je nach Ticket sind in der Regel fünf bis 15 Zwischenstopps möglich. Manche Anbieter bieten ausserdem nur gewisse Routen und Himmelsrichtungen an. Die Welt wird dabei zumeist ostwärts umrundet.

Machen Sie sich bereits vor Ihrer Buchung Gedanken zu konkreten Destinationen und achten Sie darauf, Ihre Reise in demselben Land zu beenden, in dem Sie sie gestartet haben. Wir empfehlen Ihnen, die wichtigsten Ziele mit dem Round-the-World-Ticket anzufliegen und innerhalb eines Landes mit günstigen lokalen Fluglinien oder bei geringeren Entfernungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiterzureisen. Dadurch haben Sie in Ländern wie Thailand oder Neuseeland die Möglichkeit auch weniger touristische Gebiete zu entdecken.

Tipps für Ihre Weltreise im Überblick

  • Round-the-World-Ticket

    - Empfohlene Weltumrundung: ostwärts
    - Start und Ende der Reise in demselben Land
    - Anflug der wichtigsten Ziele
    - Kompetente Ansprechperson bei Problemen

  • Planung des Zeitraums und der wichtigsten Reiseziele

  • Information über die optimale Reisezeit

  • Reiserucksack für eine mehrmonatige Reise

  • Information über Visa, Versicherungen und Impfungen

  • Überprüfung der Gültigkeit des Reisepasses

  • Internationaler Führerschein

  • Reise in ein neues Land alle zwei bis vier Wochen

Achten Sie auch darauf, eine kompetente Ansprechperson zu haben. Sie sollte Sie auch unterwegs zu Ihrem Ticket beraten und etwaige Änderungen vornehmen und Schwierigkeiten aus der Welt schaffen können. Denn obwohl Ihre Route bereits fixiert ist, haben Sie in Bezug auf das Reisedatum etwas mehr Flexibilität. Wenn Sie sich also zum Beispiel Schnorcheln am Great Barrier Reef in Australien oder eine Safari in Namibia nicht entgehen lassen wollen, dann ist eine Änderung des Abflugdatums durchaus möglich.

Tipps zur Planung Ihrer Reise

Die Dauer der Planung für Ihre Entdeckungstour rund um den Globus kann variieren. Insbesondere dann, wenn Sie nicht jeden Tag einige Stunden dafür entbehren können. Rechnen Sie deshalb mit 6 bis 12 Monaten Vorbereitungszeit - schliesslich gibt es einiges zu beachten und zu bedenken.

Destinationen, Reisezeit und Klima

Womit wir bei den nächsten wichtigen Themen sind: die Reisezeit, die Dauer und Destinationen. Egal, ob Sie nur ein paar Monate oder bis zu einem Jahr in der Weltgeschichte unterwegs sein wollen, für eine gute Planung sind der Zeitraum und Ihre liebsten Reiseziele der erste und wichtigste Anhaltspunkt. Dadurch können Sie sich auch Ihr ungefähres finanzielles Budget errechnen und vermeiden bei der nächsten Kreditkartenabrechnung böse Überraschungen.

Ob es zunächst nach Singapur, Hongkong oder doch nach Hawaii geht, informieren Sie sich über die optimale Reisezeit. Mit etwas Vorbereitung können Sie verhindern, dass die Regenzeit Ihre Reise wortwörtlich ins Wasser fallen lässt. Im Vietnam sollten Sie deshalb beispielsweise speziell zwischen Mai und Oktober mit einigen Regenschauern rechnen. Währenddessen laufen Sie in Brasilien zwischen Dezember und Mai Gefahr, nass zu werden.

Während im australischen Sommer Badebekleidung ein absolutes Muss ist, sind Sie damit zur gleichen Zeit im verschneiten Kanada wohl eher fehl am Platz. Um Ihre gesamte Bekleidung und alle weiteren notwendigen Dinge über einen mehrmonatigen Zeitraum zu transportieren, bietet sich ein Reiserucksack an. Denn die Kleidung muss passen, egal, ob Sie in Amerika auf der Route 66 unterwegs sind oder im Boot Richtung Phi-Phi-Island sitzen. Auch wenn das Reduzieren manchmal schwer fällt, werden Sie spätestens nach wenigen Monaten froh darüber sein. Denn leichter wird Ihr Gepäck auf einer Weltreise bestimmt nicht.

 

Es gibt eindeutig schnellere Möglichkeiten, um an den Whitehaven Beach und in die Whitsunday Islands zu gelangen. Wir haben uns für ein Segelboot entschieden. Aber der Weg ist das Ziel und der Weg mit dem Segelboot war für uns definitiv der Schönste.

Visa, Dokumente und Impfungen

Wie auch bei kürzeren Reisen, sollten Sie sich frühzeitig um notwendige Visa, Versicherungen und Impfungen kümmern. Prüfen Sie das Ablaufdatum Ihres Reisepasses, denn für die meisten Länder brauchen Sie mindestens 6 Monate verbleibende Gültigkeit.

Je nach Land variieren auch die Einreisebestimmungen, weshalb eine gute Vorbereitung unabdingbar ist. Zur Einreise in Länder wie die USA, Thailand oder Ecuador wird häufig auch ein Ausreisenachweis benötigt. Mit dem Round-the-World-Ticket können Sie diese Hürde leicht umgehen.

Ein internationaler Führerschein sorgt dafür, dass Sie problemlos überall ein Fahrzeug anmieten können. Eine gute Auslandsversicherung schützt Sie vor eventuellen Unfällen und Krankheiten. Dabei sollten Sie sich vorab nach notwendigen Impfungen in Ihren Reiseländern erkundigen. Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt und im Internet über Dengue Fieber, Malaria oder Parasiten. Grundsätzlich gilt, in Schwellenländern nur das zu essen, was Sie abkochen oder schälen können.

Andere Kontinente, andere Sitten

Je nach Kontinent und Zieldestination werden Sie neue und spannende Kulturen erleben. Lassen Sie sich von den lokalen Traditionen überraschen, wenn in Asien aus scheinbar unkenntlichen Gründen geklatscht wird, die Einheimischen sich verbeugen oder das Niesen in der Öffentlichkeit plötzlich unakzeptabel ist.

In Australien, dem Land der Gelassenheit, werden Sie von hilfsbereiten und gastfreundlichen Einheimischen empfangen. In den USA wird von Ihnen ein Trinkgeld von 15 bis 20% erwartet und spätestens in Südamerika sollten Sie die Ruhe in Person sein. Hier müssen Sie häufig mit längeren Wartezeiten rechnen und so manche Busfahrt nimmt mehr Zeit als gedacht in Anspruch.

Dauer des Aufenthalts

Sollten Sie genügend Zeit im Gepäck haben, dann empfehlen wir Ihnen, nicht mehr als ein Land alle zwei bis vier Wochen zu erkunden. Denn Stress ist bei einer Weltreise fehl am Platz. Natürlich hängt die Länge des Aufenthalts immer von Ihrem Reiseziel ab. Auf den Malediven oder in Singapur werden Sie beispielsweise weniger Zeit benötigen als in Argentinien oder Indien.

Wenn Sie noch weitere Tipps zu Ihrer ganz persönlichen Weltreise brauchen, dann besuchen Sie uns in unseren Filialen. Wir helfen Ihnen gerne, ein unvergessliches Erlebnis zu planen, von dem Sie bestimmt noch lange schwärmen werden.