Mit dem Camper in die Nationalparks – USA

Reisewelt

  • Monument Valley, Navajo Indian Reservation
  • Big Island, oder auch Hawaii Island, ist die grösste Insel Hawaiis und die einzige, wo das Buchen von mehreren Unterkünften zu empfehlen ist. Auch aufgrund der Grösse sind die Landschaften sehr unterschiedlich: tolle Strände im Nordwesten, eine beeindruckende Unterwasserwelt vor Kona, steppenartige Landschaften im Südwesten, ein vulkanisch aktives Gebiet im Volcanoes Nationalpark und Regenwald im regnerischen Osten.
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  • Unser zu Hause auf Zeit. Ein Truck Camper ist das ideale Fahrzeug um Alaska und den Yukon zu bereisen.
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  • Heute steht wieder eine richtig lange Tagesetappe an: Vom Monument Valley zum Mesa Verde Nationalpark und am selben Tag noch rauf nach Moab. 
Davor gibt aber noch das obligate Foto auf der Strasse- raus aus dem Monument Valley.
  • Vom Dead Horse Point Statepark fahre ich weiter zum Canyonlands Nationalpark, welcher zum Glück ein bisschen weniger Besucher hat, als der Arches Nationalpark. Hier bekomme ich sogar den tollen Mesa Arch ohne andere Touristen vor die Linse.
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  • Mit Aussicht auf den Zion Nationalpark über die Sandünen wandern und mit einem Sandboard runterfahren ist ein tolles Erlebniss
  • Bären in der Dämmerung
  • Nach Alaska hat Minnesota eine der grössten Wolfspopulationen der USA (ca. 3000 Wölfe). So leicht wie hier lassen sich die Rudel in freier Wildbahn jedoch nicht beobachten. Das International Wolf Center in Ely  informiert sehr gut über das Verhalten der Wölfe und die Rolle der Menschen im Umgang mit ihnen.
  • Für zwei Personen ist dieses Fahrzeug eigentlich viel zu gross. Da es abends schon früh frisch wird, geniesst man den grossen Innenraum umso mehr. Dank der Heizung, dem riesigen Kühlschrank und der warmen Dusche muss man auf nichts verzichten.
  • Im Yellowstone Nationalpark kann es vorkommen, dass plötzlich ein Büffel in der Nähe des Campers steht. Die Campingplätze sind nicht eingezäunt und einige Tiere wagen sich weit vor. Aber gerade diese Tierbeobachtungen sind ja ein Grund, welshalb Touristen hierher kommen. Bären, Büffel, Elche und Wölfe sind dabei die Motive, die die Besucher am liebsten sehen wollen.
  • Campground Statepark
  • Camper E23 Moturis
  • Dieser Nationalpark wird oftmals unterschätzt und nur als Durchgangsstation betrachet. Doch hier lohnt es sich wirklich, eine der vielen Wanderrouten einzuschlagen und so die unglaublich vielfältige Pflanzen- und Tierwelt zu bestaunen. Wer mag, kann durchaus auch nur dem Fluss entlang laufen und sich eine erfrischende Abkühlung gönnen.
  • Tierbeobachtungen
  • Arch Rock Campground, Valley of Fire
  • Levin gos West188

Wollen Sie sich auch den Traum von einer Camper-Reise in die USA erfüllen? Auf eigene Faust kreuz und quer durch das Land der scheinbar unendlichen Möglichkeiten – sich endlich einmal in den Weiten des amerikanischen Kontinents auf vier Rädern frei fühlen. Ein Motorhome bietet einem den idealen Platz dafür. Mit Gasherd, Kühlschrank und Betten muss man sein temporäres Zuhause nie verlassen und kann trotzdem jeden Tag an einem neuen Ort übernachten. Entdecken Sie dabei die Wildnis der Nationalparks, sagenumwobene Monumente und atemberaubende Naturlandschaften.

Das 1x1 zum Campen in den USA

Eine Camping Reise in die USA will gut geplant sein. Gerade, wenn Sie vorhaben, sich im Sommer ihren amerikanischen Traum zu erfüllen ist frühes buchen unabdingbar. Wir haben mit unseren Camper-Experten die wichtigsten Tipps zusammengefasst, damit Sie garantiert unvergessliche Ferien im Land von riesigen Canyons und faszinierenden Gegensätzen verbringen können.

Was man bei der Reise beachten sollte

Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten für alles, was Sie auf einer Fahrt mit dem Motorhome beachten sollten.

Wo darf ich meinen Camper hinstellen?

Den Camper darf man in den USA üblicherweise nur auf Campingplätzen abstellen. Das hat auch seinen Sinn, da es hier die nötigen Strom- und gegebenenfalls Abwasseranschlüsse gibt. Sollten Sie jedoch mal nicht wissen, wo der nächste Platz liegt, dann fragen Sie am besten die Einheimischen. Die freundlichen Amerikaner sind meist sehr hilfsbereit und werden Ihnen bestimmt dabei helfen einen geeigneten Standplatz für die Nacht zu finden.

Die privaten Campingplätze sind zwar teurer, bieten aber grundsätzlich mehr Komfort als die staatlichen Plätze. Hier wird Ihnen ein Strom- und Abwasseranschluss geboten und viele moderne Stellplätze verfügen auch über Wifi. Bei den Staatlichen hingegen gibt es meistens keinen Strom. Dafür profitieren Sie von der direkten Lage im Nationalpark.

Gibt es Tipps für die Eintritte in die Nationalparks?

Da Sie auf Ihrer Reise bestimmt mehrere Nationalparks ansteuern werden, empfehlen wir Ihnen „The National Parks and Federal Recreational Lands Pass“ zu kaufen. Mit diesem Eintrittspass haben Sie ein ganzes Jahr lang Zugang zu allen Nationalparks Ihrer Wahl und sparen sich die einzelnen Eintrittspreise.

Wie funktioniert das Campen?

Erfahrene Camper werden diese Frage wohl nicht stellen, aber für Anfänger mag eine erste Einführung ins Campen durchaus sinnvoll sein. Das Motorhome verfügt normalerweise über einen Gasherd, einen Kühlschrank, eine Toilette (manchmal auch Dusche) und Basis Zubehör wie Decken. Auf privaten Campingplätzen können Sie den Camper mit den entsprechenden Kabeln an ein Stromnetz und oft auch an einen Abwasseranschluss anschliessen. Der Kühlschrank und der Herd lassen sich durch die Gasversorgung überall benutzen, sodass man sich auch auf Campingplätzen ohne Strom gut versorgen kann.

Sollte man die Campingplätze vorbuchen?

Gerade in der Hochsaison sind beliebte Campingplätze, wie zum Beispiel im Yellow Stone Park bereits weit im Voraus ausgebucht. Daher ist genaue Planung und die vorzeitige Reservierung auf jeden Fall empfehlenswert. Es gibt jedoch auch ein paar Plätze auf denen die Faustregel „first comes, first serves“ gilt. Hier sollte man möglichst vor 10 Uhr morgens ankommen, um sich einen Stellplatz zu sichern.

Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Unsere Experten schlagen einen ungefähren Berechnungssatz von 100 Franken pro Tag für 2 Personen vor. Hierbei sind Stellplatzkosten, Selbstverpflegung, Eintritte und Benzin in Betracht gezogen worden. Wer luxuriöser unterwegs sein möchte oder täglich in teuren Restaurants speist, muss natürlich mit einem dementsprechend höheren Tagessatz rechnen.

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Hier sind die wichtigsten Tipps von unseren Experten.

Unbedingt von zu Hause mitbringen:

  • Wer nachts schnell friert, sollte auf jeden Fall eine Bettflasche von zu Hause mitnehmen

  • Schlafsäcke schützen vor kalten Nächten

  • Für diejenigen, die gerne kochen: Salzstreuer und ein paar Lieblingsgewürze dabei haben

  • Ein Handyladegerät für das Auto ist auch beim Campen von Vorteil

  • Beim Fahren werden Vorräte in den Schränken oft hin- und her geschüttelt. Klipps und Gummibänder können vor dem Ausschütten schützen

Generelles:

  • Planen Sie am besten mindestens 3 Wochen für Ihre Reise ein

  • Wegen der engen Strassen sollten Sie Städte meiden

  • Stadtbesuche mit Hotelübernachtung eignen sich ideal für die An- oder Abreise

  • Temperaturunterschiede beachten: in den USA kann die Temperatur je nach Höhenlage von 35 auf 0 Grad Celsius sinken

  • Manche Campingplätze schliessen bereits Anfang September, weswegen man sich bereits vorab gut informieren sollte

  • Achten Sie darauf, dass Ihre Fotokamera immer aufgeladen ist (besonders auf Stellplätzen, bei denen es keinen Stromanschluss gibt)    

  • Stateparks bieten eine tolle Alternative zu den teils ausgebuchten Nationalparks

  • Versuchen Sie auch Orte abseits des üblichen Tourismus anzusteuern

  • Auf steilen Passstrassen muss man unter Umständen mit Hilfe der Kupplung bremsen, da der Motor sonst überhitzen kann

  • Wer nicht zu viel Gepäck mitführen möchte, kann seine Wäsche auch in einem der vielen Waschsalons vor Ort oder auf dem Campingplatz waschen

  • Wenn der Tank nur noch 1/3 voll ist, sollte man sich auf die Suche nach der nächsten Tankstelle begeben

  • Überlegen Sie sich, welche Konditionen Sie buchen möchten. Wenn Sie sich für einen Selbstbehalt bei eventuellen Schäden entscheiden, müssen Sie unter Umständen mit einer Belastung Ihrer Kreditkarte rechnen, die nach mängelfreier Abgabe wieder zurückgebucht wird.

Checkliste für die Fahrt:

  • Frühe Planung: Frühbucherrabatte ausnutzen

  • Kilometer der Strecke auf Google Maps berechnen (lieber nachzahlen als zu viele im Voraus zu buchen)

  • Für eine angenehme Fahrt die Interstate Highways vermeiden

  • Mindestens 2 Stunden für Fahrzeugabnahme berechnen

  • Ein Generator ist vor allem auf Campingplätzen ohne Stromanschluss sinnvoll

  • Achtung: auch wenn man einen Generator im Camper hat, so darf dieser zwischen 20 Uhr abends und 8 Uhr morgens nicht benutzt werden.

Vor der Reise

Die Planung sollte frühzeitig beginnen. Wir empfehlen Ihre Flüge und das Motorhome bereits neun bis elf Monate vor geplanter Abreise zu buchen. So können Sie häufig von Frühbucherrabatten profitieren und auch Reservierungen bei beliebten Campingplätzen sicherstellen. Überlegen Sie sich gut, welche Strecke Sie fahren möchten, da Sie bereits im Voraus die Kilometer buchen müssen. Dabei gilt jedoch grundsätzlich die Regel: Weniger ist mehr. Denn bei den meisten Anbietern sind die Kilometerpreise im Nachhinein nur gering höher als vor der Reise. Bei der Berechnung können Sie wie folgt vorgehen:

Geplante Route + ca. 500 Kilometer extra* = Gesamtkilometerzahl

*Die 500 Kilometer extra beziehen sich auf Fahrten zum Supermarkt, kleine Ausflüge etc.

Ein kleiner Tipp: Vermeiden Sie bei Ihrer Planung die Interstate Highways, da Sie hier in den meisten Gebieten auf viele Lastwagen treffen werden und das Fahren durchaus beschwerlich sein kann. Auf anderen Routen sind Sie dabei sehr viel ruhiger und angenehmer unterwegs.

Ankunft

Bei der Ankunft sollten Sie beachten, dass die Einreisezeiten je nach Ankunftsort sehr lange dauern können. Wenn Sie zum Beispiel am Nachmittag gelandet sind, kommen Sie unter Umständen erst am Abend aus dem Flughafen raus. Daher sollten Sie für den Ankunftstag ein Hotel in Flughafennähe buchen, um sich vom Flug zu erholen und neue Kräfte zu tanken. Man sollte auch den Jet-Lag nicht unterschätzen, denn zwischen der Schweiz und New York liegen immerhin 6 Stunden Unterschied. Wer allerdings bis nach San Francisco fliegt, der muss sogar mit 9 Stunden rechnen.

ACHTUNG: Die Übernahme des Campers am Tag der Anreise ist grundsätzlich verboten.

Am nächsten Tag können Sie sich auf den Weg zur Camper-Vermietung machen. Dabei müssen Sie unbedingt die Abnahmezeiten beachten. Zwei Stunden sollten Sie hierfür mindestens einrechnen, da die Amerikaner grundsätzlich sehr genau in der Fahrzeugprüfung vorgehen. Wenn alles bürokratische dann geregelt ist, kann Ihre langersehnte Camper-Reise durch die USA endlich beginnen.

Unser Tipp: Der erste Campingplatz sollte auf jeden Fall in der Nähe der Mietstation liegen, da man häufig erst am Nachmittag losfahren kann.

Abreise

Auch bei der Abreise sollten Sie genügend Zeit einplanen, da das Fahrzeug auf eventuelle Schäden geprüft wird. Um besonders entspannt wieder zurück nach Hause zu kommen, lohnt es sich nach der Fahrzeugabgabe noch ein paar Tage in der Abflugsstadt zu bleiben. Dafür eignen sich gerade die grossen Metropolen wie San Francisco, New York oder Miami.

Mit unserem leuchtgrünen Camper geht es weiter via Monument Valley  in Richtung Moab. Da wir lieber mehr Zeit in den noch kommenden Nationalparks verbringen wollen, entschliessen wir uns bei den weltberühmten "Monumenten" nur einen Picknick-Stopp einzulegen.