Neuland USA – Nebraska, Kansas und Süddakota

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Möchten Sie gerne in die USA reisen, aber nicht die Klassiker besuchen, die schon jeder kennt? Dann haben wir hier ein paar Geheimtipps für Sie. Die Bundesstaaten Nebraska, Kansas und Süddakota sind keine touristischen Hochburgen, können aber trotzdem mit faszinierenden Sehenswürdigkeiten, Nationalparks und Natur punkten. Wir verraten Ihnen, was Sie dort erwartet.

Auf den Spuren von Siedlertrecks in der Prärie Nebraskas

Einige der ersten Siedler in den USA zogen mit Pferden, Wagen und all ihren Habseligkeiten durch die Prärie Nebraskas hin zu den Rocky Mountains. Auf dem Land wird der Staat durch typisch amerikanische Farmen und Ranches geprägt, so wie es für den mittleren Westen üblich ist.

Was man bei all der Siedlerromantik vielleicht nicht erwarten würde, Kunstliebhaber sind in diesem Staat genau richtig. Denn in Omaha, der grössten Stadt, befindet sich das international renommierten Joslyn Art Museum. In dem eindrücklichen Art-déco-Gebäude befinden sich Kunstsammlungen mit zahlreichen Werken aus dem 19. und 20. Jahrhundert, aber auch Gemälde von Monet und Picasso.

Ausserdem verfügt der Staat über drei National Monuments: dem Agate Fossil Beds National Monument – hier können Sie Fossilien bestaunen – das Homestead National Monument of America – eine Erinnerung an die ersten Siedler – und das Scotts Bluff National Monument – ein Schutzgebiet und gleichzeitig Wegmarke für Pioniere, die auf dem Weg in die Rocky Mountains waren.

Übrigens stammt der Name Nebraska aus einer indianischen Sprache und bedeutet so viel wie „Flaches Wasser“, womit der Platte River gemeint ist, der sich durch die ganze Region zieht.

 

Kansas – auf in den Wilden Westen

Kansas wird auch der „Sunflower State“ genannt. Viele Einwohner leben von der Viehzucht und Landwirtschaft. Scheinbar endlos lange Weizenanbaugebiete ziehen sich durch die Region, weshalb man den Bundesstaat auch oft „Brotkorb der USA“ nennt. Dem Wilden Westen kann man am besten in Kansas City begegnen. Als einstiges Zentrum des Viehhandels nahm die Stadt schnell an Bedeutung zu und beherbergt auch noch heute viele Monumente und Museen. Jazzliebhaber kommen in Kansas City auf jeden Fall auf ihre Kosten, denn viele Clubs locken mit live Musik und die Szene blickt auf eine einflussreiche Jazz-Geschichte zurück.

Anders als man vielleicht vermuten könnte ist Kansas City aber nicht die Hauptstadt, sondern Topeka. Hier können Sie das Kansas State Capitol, das Museum of History und ein Museumsdorf aus dem 19. Jahrhundert „Old Prairie Town“ besuchen. Einflüsse von schwedischen Einwanderern kann man in Lindsborg finden, wo sich eine lebendige Künstlerkolonie entwickelt hat. Das Haus von Dwight D. Eisenhower finden Sie in der Stadt Abilene und in Dodge City können Sie dem Wilden Westen hautnah begegnen. Hier zog sich nämlich eine wichtige Handelsroute – der Santa Fe Trail – entlang, was man eindrücklich beim Freilichtmuseum „Fort Larned“ bestaunen kann.

USA Rundreise durch den mittleren Westen

Am besten besuchen Sie die drei Bundesstaaten auf einer Rundreise mit dem Camper oder dem Mietwagen. Hier können Sie die Route ganz nach Ihren eigenen Interessen gestalten und Schwerpunkte auf Städte, Natur oder Geschichte legen. Die beste Reisezeit liegt durch das überwiegend feuchte kontinentale Klima von April bis Oktober. Allerdings kann man sich natürlich mit der richtigen Kleidung und Ausstattung das ganze Jahr über auf eine Reise zu diesen Geheimtipps begeben.

Haben Sie Lust auf eine Rundreise durch das Herz der USA bekommen? Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unsere viel gereisten Reiseberater stehen Ihnen gerne mit individuellen Tipps und Routenvorschlägen zur Seite.

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