Roland Bigler

Portrait Roland Bigler Juli 2017

Abenteurer auf Rädern

Beim Reisen erlebt Roland «ein unglaubliches Gefühl von Freiheit», und offenen Herzen und Hilfsbereitschaft begegnet er auf allen Kontinenten. Er – seit einem Badeunfall mit zwanzig Jahren als Tetraplegiker mit dem Rollstuhl unterwegs – ist überzeugt, dass mit seinen Reisen in fremde Kulturen Hemmschwellen gegenüber Menschen mit einer Behinderung abgebaut werden und sich dadurch nach und nach in vielen Bereichen auch die Infrastruktur verbessern wird. Barrierefreies Reisen ist Rolands Vision. Der «ewige Optimist», für den Aufgeben nie eine Option ist und der das Dasein als schöne Herausforderung versteht, lebt diese Vision kompromisslos vor.

Mit über 3400 Meter über Meer schwebt man auf dem Irazu, dem höchsten Vulkan Costa Ricas, wirklich über den Wolken. Mit dem Mietauto gelangt man ohne Probleme dorthin.

Costa Rica - Im Rollstuhl über den Wolken

Costa Rica

«Wir wollten vor allem Natur, Tiere und die Vulkane sehen und gleichzeitig herausfinden, was in Costa Rica mit dem Rollstuhl möglich ist.» Gesagt, getan. Gemeinsam mit meiner Partnerin bereiste ich im Februar 2017 für drei Wochen das zentralamerikanische Land. Da wir gerne unabhängig unterwegs sind, entdeckten wir das Arenal-Gebiet und Teile der Karibikküste per Mietwagen. Mit diesem ging es unter anderem hoch hinaus – bis auf den über 2700 Meter hohen Vulkan Poas. Mit dem Rollstuhl erreicht man barrierefrei den Kratersee und hat Sicht auf das türkisfarbene Wasser.

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Ganz im Westen von Frankreich besteige ich die Fähre nach Irland. Nach einer 16-stündigen Seereise erreiche ich die grüne Insel.

Irland - Im Rollstuhl auf den Spuren von Arthur Guinness

Irland

So richtig für Irland zu interessieren begann ich mich nach dem Film "Waking Ned Devine". Wer irische Musik, traumhafte Landschaften, schwarzen Humor und zufriedene Menschen mag, ist auf der grünen Insel bestens aufgehoben. Wenn man im Pub bei der allgegenwärtigen Livemusik ein Pint Guinness trinkt, ist die herzliche Offenheit der Iren direkt zu spüren. Auch als Rollstuhlreisender fühlt man eine ehrliche Hilfsbereitschaft und bei Hindernissen finden die Iren immer eine Lösung.

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In Kanadas Westen mit dem Rollstuhl auf Bärensuche

Kanadas Westen

Mit 19 Jahren war Kanada meine erste grosse Reise. 27 Jahre später hat dieses riesige Land nichts von seiner Faszination verloren! Da ich nun im Rollstuhl sitze, sind ganz andere Voraussetzungen gefragt. Vancouver ist eine der rollstuhlfreundlichsten Städte der Welt und so der ideale Ausgangspunkt. Mit dem Camper gehts nach Vancouver Island, wo wir ab Tofino mit dem umgebauten Boot auf Bärensuche gehen. Wunderschöne Campingplätze, die Freundlichkeit der Kanadier und die atemberaubende Natur liessen uns fast nicht mehr los!

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Die Unterkünfte in Kenia sind auch für Rollstuhlfahrer bestens eingerichtet. Wie hier am Nakurusee im gleichnamigen Nationalpark.

Kenias Tierwelt im Rollstuhl entdecken

Kenia

Auf der Suche nach neuen Herausforderungen, stiess ich auf Kenia. Wie bei sicher vielen Menschen, kommt mir bei Kenia als erster Gedanke Safari in den Sinn. Rollstuhl und Safari wollte in meiner Vorstellung aber ganz und gar nicht zusammen passen.
Trotzdem liess mich der Gedanke nicht mehr los und wir planten die Reise. Und ich wurde eines Besseren belehrt. Was ich in den zwei Wochen an Überraschungen erleben durfte, übertraf alle meine Erwartungen!

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Der Grand Palace, auch Königspalast, ist sicher DAS Wahrzeichen von Bangkok! Der Besuch ist ein Muss und ist auch mit dem Rollstuhl möglich. Zwar kommt man nicht überall auf dem Areal hin, lohnenswert ist es aber allemal.

Thailand im Rollstuhl entdecken

Thailand

Für viele Menschen passt Rollstuhl und Thailand sicher nicht zusammen. Was ich aber als Rollstuhlfahrer in Thailand erleben durfte, gehört zu meinen schönsten Erfahrungen! Im Land des Lächelns kann man auch auf vier Rädern wunderschöne Momente erleben.

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Die Boote sind barrierefrei mit befahrbarer Dusche und WC eingerichtet und können ohne Führerschein gefahren werden. Vor Ort erhält man nach gründlicher Schulung einen Charterschein, welcher zum selbständigen Fahren eines Hausboots befähigt.

Hausboot, Natur und Rollstuhl – die perfekte Kombination!

Europa

Hausbootferien standen schon lange auf meiner Wunschliste. Die passende Lösung fand ich dann in Deutschland. Ab Brandenburg an der Havel kann man eine abenteuerliche Reise in Angriff nehmen. Ab Bern fuhr ich mit dem ICE ohne Umsteigen nach Berlin. Der optimale Start für meine bestehende Feuertaufe als Kapitän!

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Auto in Container

Do you need a hand, mate? - Als Rollstuhlfahrer in Down Under

Australien

Als Rollstuhlfahrer mit dem eigenen Fahrzeug um den Uluru fahren. Mit dem rollstuhlgerechten Katamaran Delfine, Dugongs, Schildkröten etc. beobachten. Am Morgen durch den unverkennbaren Ruf des Kookaburra (Lachender Hans) im Zelt geweckt zu werden. Hochseefischen und am Abend den frischen Fang bei einem kühlen XXXX-Bier geniessen. Krokodile im Kakadu National Park vom Boot aus in freier Natur erleben. Dies sind nur ein paar wenige Erlebnisse, die eine Reise nach Australien auch für Rollstuhlfahrer zum unvergesslichen Abenteuer machen. Meine Freundin und ich machten unzählige schöne Bekanntschaften mit den sehr hilfsbereiten und offenen Australiern. In sieben Monaten mit dem Zelt von Perth nach Melbourne zu reisen war sehr abwechslungsreich. Eine Reise, die ewig in unseren Herzen bleibt.

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Bern Aarbergergasse

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Roland Bigler

Reiseberater

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Reiseerfahrung

Bereiste Länder:

Australien, Brasilien, Deutschland, Fidschi Inseln, Frankreich, Grossbritannien, Israel, Italien, Kanada, Kuba, Monaco, Neuseeland, Österreich, Portugal, Rumänien, Spanien, Thailand, Tschad, Ungarn, USA, Zypern

Spezialgebiete: