Everglades Nationalpark

USA

Die Everglades sind kein Sumpf, sondern ein sehr langsam fliessender Fluss, der bis zu 60 m breit sein kann. Oft ist er nur wenige Zentimeter tief und von Gras überwachsen. Der Nationalpark im Süden macht 20% davon aus. Dichte Mangrovenwälder, Schwemmland und weite Graslandschaften prägen das Bild. 

Lange wurde die Region als wertloses Sumpfgebiet abgestempelt. Erst Mitte des 20. Jh. wurde die Bedeutung des Ökosystems erkannt und unter Schutz gestellt. 

Von November bis Mai ist das Gebiet ausgetrocknet und die beste Zeit für einen Besuch. Um einen Teil der fast 100 Meilen Wasserstrassen zu erkunden, bietet sich eine Airboat Tour durch die Mangroven an. Es können viele Vogelarten (u.a. Flamingos, Pelikane und Kormorane), Reptilien (Alligatoren und Schildkröten) sowie mit viel Glück sogar ein Florida Puma beobachtet werden. 

Der Anhingan Trail ist Rückzugsort vieler Tiere und eignet sich daher gut für Tier-Beobachtungen. 

Beste Besuchszeit

November bis Mai

Empfohlene Aufenthaltsdauer

2 volle Tage

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