Unterwegs in Mexiko – Globetrotter Kundin teilt ihr Erlebtes

Blog-Beitrag von Franziska Domann, am 03.03.2021

Mexiko

Sandra war bereits vor einigen Jahren in Mexiko und verliebte sich direkt in das Land, weswegen ihr immer klar war, dass sie wieder dorthin zurückkehren würde. Da Mexiko weiterhin bereisbar ist, war es für sie naheliegend, dort einen Tauchurlaub einzuplanen. Heute erzählt sie uns, wie sie das Reisen in der aktuellen Situation erlebte.

Wie hast du den Tourismus in Mexiko erlebt?

In den Touristenregionen war viel los – sicherlich nicht so viel wie «vor Corona». Jedoch hatte alles geöffnet – teilweise verkehren die Transportmittel (wie Fähren) weniger regelmässig, was dazu führt, dass die, die dann fahren, schon sehr voll besetzt sind.

Wie empfandst du den Umgang mit den Massnahmen gegen Covid-19?

Die Mexikaner sind Weltmeister im Fieber messen. Betritt man ein Restaurant oder Geschäft muss man seine Hände desinfizieren, eine Maske tragen und es wird Fieber gemessen. Trägt man die Masken nicht, wird man darauf hingewiesen, eine aufzusetzen. Die Kapazitäten in sämtlichen Unterkünften sind nach wie vor auf maximal 60% reduziert, was ich als sehr angenehm empfand.

Was musstest du vor allem bei der Einreise beachten?

Vor der Einreise muss ein Online Formular ausgefüllt werden. Sofort nach dem Ausfüllen erhält man einen QR Code. Dieser wird bei der Migration am Flughafen gescannt. Ansonsten mussten wir nichts besonderes beachten und wurden auch nicht weiter befragt.

Wie haben sich deine Unterkünfte und die Anbieter der gebuchten Aktivitäten der aktuellen Situation angepasst?

Alle Anbieter laufen derzeit auf maximal 60% Auslastung. Überall wird fleissig desinfiziert. Touristenattraktionen wie beispielsweise Las Coloradas haben die Besucherzahl und die Besuchsdauer drastisch eingeschränkt. Als Reisender sind das jedoch eher Vorteile, da man die Attraktionen mit weniger Menschen gleichzeitig teilen muss. Einzig bei den Ruinenstätten wurden kaum Vorkehrungen getroffen. Da sind nach wie vor sehr hohe Besucherzahlen und Menschengedränge angesagt.

Welche Vor- und Nachteile siehst du für Reisende in der aktuellen Situation?

Ganz klar – trotz absoluter Hochsaison deutlich weniger Touristen, was das Reisen sehr angenehm macht.
Nachteil ganz klar: auch hier ist man an die Maske gebunden und kann einigen Menschenansammlungen (während Fährüberfahrten, Busfahrten, Ruinenbesuchen) leider nicht entkommen.

Auf Reisen bewegen uns meistens die Begegnungen mit Einheimischen. Waren solche Begegnungen für euch trotzdem möglich und wenn ja, was war euer Schlüsselerlebnis?

Ja! Begegnungen mit Einheimischen sind durchaus möglich. Zumal die Mexikaner ein sehr offenes, gwundriges Volk sind. Wir haben einige Storys gehört und vor allem der harte Lockdown hat einige kleine Restaurants und Läden schon ziemlich stark erwischt. Die Mexikaner waren uns Reisenden gegenüber aber sehr freundlich und haben uns nicht als potentielle Virusträger eingestuft. Die meisten waren dankbar für unseren Besuch.

Welchen Tipp würdest du Reisenden nach Mexiko mit auf den Weg geben?

Durch die Krise sind vor allem in kleineren Dörfern Einheimische zu schaden gekommen. Deswegen empfehle ich, nicht die grossen Hotelketten sondern vielmehr Casas, kleine Haciendas etc. zu berücksichtigen. Auf jeden Fall lokal konsumieren und lieber einmal mehr als weniger bei einem kleinen Märitstand etwas kaufen.

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Sandra bezeichnet sich selber als leidenschaftliche Weltenbummlerin. Durch vorherige Reisen in diesem Land ist sie zu einem grossen Mexiko Fan geworden. Insbesondere die Vielfalt in den Tauchgängen verblüfft sie immer wieder aufs Neue, weswegen es für sie naheliegend war, auch jetzt wieder eine Tauchreise zu planen. An Mexiko fasziniert sie vor allem die Herzlichkeit der Menschen, die ihr immer wieder unvergessliche Begegnungen bescheren.

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