Familienreise zu Corona-Zeiten in Namibia

Blog-Beitrag von Franziska Domann, am 20.05.2021

Namibia

Namibia! Das bedeutet faszinierende Landschaften, endlos lange Wüsten und eine atemberaubende Tierwelt. All das macht das Reisen in Namibia zu einem einmaligen Erlebnis. Heute erfahren wir von einer Schweizer Familie mehr über die aktuelle Lage vor Ort.

Reisen bedeutet immer eine Auseinandersetzung mit dem Ungewissen. Vor allem in Zeiten wie diesen. Doch wir hatten Fernweh und entschlossen uns kurzfristig dazu, Anfangs Mai eine Familienreise nach Namibia anzutreten. Sobald die Corona-Tests negativ ausgefallen waren und wir im Flieger sassen, wussten wir, dass die unberührten Wüstenlandschaften, wenig besuchte Sehenswürdigkeiten und herzliche Menschen auf uns warteten.

Spontane Reise nach Namibia

Namibia eignet sich für eine unbeschwerte Reise zu Corona-Zeiten ganz besonders, da die Bevölkerungsdichte sehr tief ist. Wohnen in der Schweiz 200 Menschen pro Quadratkilometer, sind es in Namibia gerade mal drei. Zudem kann das Land mit einem 4x4 Mietwagen auf eigene Faust entdeckt werden. Was neben der Unabhängigkeit den Vorteil mit sich bringt, dass man selber wählen kann, wie viel Menschenkontakt man effektiv sucht.

Übernachtet man in einer Lodge oder ist mit einem Guide unterwegs, schafft man die Grundlage für Arbeitsplätze. Viele Lodge-Mitarbeitende und Guides haben seit zwölf Monaten keinen Lohn mehr ausgezahlt bekommen und staatliche Unterstützung ist dort leider ein Fremdwort.

Begegnung mit einheimischen Farmern

Auf Reisen bewegen uns meistens die Begegnungen mit Einheimischen. Wir waren froh, dass solche Zusammekünfte trotz der aktuellen Situation möglich waren. Einmal unterhielten wir uns beispielsweise mit einer Farmerin, die uns dann sogar zum Zebra-Essen einlud. Dies nahmen wir dankend an, auch wenn das Zebra-Fleisch am Ende doch nicht so zart war, wie es sich zuerst angehört hatte. Das war nur einer der Schlüsselmomente mit Einheimischen, für die wir das Reisen so schätzen.

Die neue Routine vor dem Rückflug

Vor unserem Rückflug mussten wir uns natürlich noch einem Corona-Test unterziehen. Dieser lief hygienisch einwandfrei und professionell ab. Das negative PCR-Ergebnis lag bereits nach sechs Stunden vor. Bestimmt taucht unter anderem die Frage auf, was passiert wäre, wenn wir in Namibia positiv getestet worden wären. Für diesen Fall kann man in einer zertifizierten Lodge in Quarantäne gehen. Sicher eine ausserplanmässige Situation, die man sich nicht wünscht. Aber machen die ungewissen Situationen nicht gerade das Reisen so reizvoll? Im Moment ist die negative Überraschung unangenehm, aber sobald die Situation überstanden ist, bietet sie spannenden Erzählstoff.

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