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Florian Spring - Die Narben des Krokodils


Preisträger World Photo 2017

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    Erste Bilder aus Papua Neuguinea

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Projekt in Arbeit: Die Narben des Krokodils

Kanidgae in Papua Neuguinea, diesen Ort sucht man vergebens auf der Karte. Es ist ein Dorf an einem Nebenarm des über 1000 Kilometer langem Sepik, der Fluss der sich durch das halbe Land zieht.

An diesem Ort wird eine Jahrhundert alte Zeremonie zelebriert, die noch kaum jemand dokumentieren durfte. Das «Vanish» oder auch «skin cutting» ist eine der immer noch gelebten Traditionen. In einer dreiwöchigen Zeremonie wird jungen Männern die Haut eingeschnitten. Für sie stellt es eine Säuberung des Blutes dar. Durch die Schnitte soll das schwache Blut der Mutter ausfliessen. In diesen drei Wochen sind die Männer isoliert in dem Haus «Tamburan», das Haus der Männer. Sie erfahren Geschichten über ihr Volk, ihren Glauben und am meisten über die Verbindung zu den Krokodilen.

 


Zur Person

Das Interesse am Menschen im Allgemeinen und der Kulturen anderer Länder im Speziellen will Florian Spring (geboren 1990 in Bern) mittels der Fotografie ausleben und seine Erkenntnisse und Eindrücke weitergeben. Als freischaffender Fotograf bereist er Amerika, Asien, Afrika und Europa. Der gelernte Schreiner finanziert sich die Reisen, indem er vor Ort gegen Kost und Logis arbeitet und dadurch einen intensiven, ehrlichen Zugang zu den Menschen und Kulturen in den bereisten Ländern schafft. Zielstrebig und mit grossem Einsatz ermöglicht er so seinen Mitmenschen Einblicke in und Erkenntnisse über eine Welt, in der viele Welten koexistieren, oft ohne voneinander zu wissen.

Webseite Florian Spring Weitere Preisträger
Porträt Florian Spring World Photo
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