Der Pinguin meines Lebens – Tom Michell

Büchertipps Zentral- und Südamerika

Bekannt ist die am Atlantik gelegene Halbinsel besonders wegen der Wale, die sich  in der zweiten Jahreshälfte an ihrem Ufer und vor ihren Küsten tummeln. Aber auch Seelöwen, See-Elefanten, Magellan- Pinguine,  Nandus (Südamerikanischer Straussenvogel), Guanacos (Verwandter der Lamas),  Maras und  Gürteltiere fühlen sich an der windigen Küste und in der trocken heissen Steppenlandschaft wohl.
Der junge Lehrer Tom Michell geht mit 21 nach Südamerika, bereist Urugay und heuert dann in Argentinien als Lehrer in einem Internat an. Was er sucht, ist das ganz grosse Abenteuer. Womit er nicht rechnet, ist ein Pinguin, der sein Leben verändern soll.

Eine wahre und herzergreifende Freundschaftsgeschichte zwischen Mensch und Pinguin, wie es sie noch nie gab.

Als Tom Michell einen Pinguin mit ölverschmiertem Gefieder am Strand von Uruguay findet und beschliesst, ihn mitzunehmen um das Öl zu entfernen, ahnt er noch nicht, dass der watschelnde Zeitgenosse nicht nur sein Leben vollkommen auf den Kopf stellen wird. Michell beschliesst, den Pinguin mit nach Argentinien zu nehmen und tauft ihn Juan Salvador: „Ich betete, dass der Pinguin überleben würde. Ich hatte ihm in diesem Augenblick einen Namen gegeben, und mit diesem Namen begann eine enge Verbundenheit, die ein Leben lang halten sollte.“

Der Pinguin zieht auf Tom Michells Terasse ein. Für den jungen Lehrer wird er ein treuer Freund, für seine Schüler zum Pinguin des Vertrauens. Pinguine sind nämlich nicht nur wahnsinnig niedlich, sondern auch hervorragende Zuhörer …

Ein herzergreifendes, traurig-schönes Memoir und ein Geschenk für alle, die im Zoo auch immer zuerst zu den Pinguinen gehen, und für alle Fans von Lassie, Flipper und Bob.

256 Seiten, Fischer Taschenbuch, ISBN 978-3-596-03602-8