Gesundheit auf Reisen


Gesundheit auf Reisen - mit Globetrotter Travel Service

Eine gute Übersicht über gesundheitliche Risiken beim Reisen und über die Vorbeugung von Krankheiten erhalten Sie bei Ihrem Tropenarzt und bei spezialisierten Institutionen wie Safetravel. Die Rubrik «Aktualitäten» informiert über aktuelle Gefahren und wird wöchentlich überarbeitet.

Gerne geben auch wir Ihnen auf dieser Seite eine Übersicht über die häufigsten Krankheiten, auf die Sie beim Reisen unbedingt acht geben sollten. 

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Welche Gefahren lauern?

Malaria

Übertragung durch Mücken. Kommt vor allem in Afrika, in Mittel- und Südamerika sowie in tropischen und subtropischen Gebieten Asiens vor. Ebenfalls kein Risiko gibt's in den Städten, mit Ausnahme Indien. Vorsicht: Oft sind Angaben über Malariaprophylaxe in Reisehandbüchern veraltet. Eine Impfung existiert nicht, Prophylaxe ist möglich.

Denguefieber

Übertragung durch Mücken. Die grippeähnliche Krankheit kommt in tropischen und subtropischen Ländern Asiens, Lateinamerikas, Afrikas und im pazifischen Raum vor. Nach einem Mückenstich dauert es ein bis zwei Wochen, bis das Fieber auftritt. Dauert etwa 10 Tage, hinterlässt meist keine Folgeschäden. Eine Impfung oder Behandlung existiert nicht.

Gelbfieber

Übertragung durch Mücken. Seltene Viruskrankheit mit oft tödlichen Verlauf. Kommt im nördlichen Südamerika und in Afrika vor, nicht in Asien. Gewisse Länder verlangen eine Gelbfieber-Impfung für Reisende. Impfung schützt 10 Jahre lang, ist in der Regel gut verträglich, kann innert 14 Tagen zu leichtem Fieber führen. Impfen dürfen nur ausgewählte Ärzte und reisemedizinische Zentren.

Cholera und Typhus

Cholera tritt bei Reisenden äusserst selten auf. Auf eine Choleraimpfung kann verzichtet werden. Es existiert eine harmlose Schluckimpfung gegen Typhus.

Hepatitis A

Hepatitis A, also Gelbsucht, wird durch verschmutzte Speisen und Getränke übertragen. Weltweit verbreitet, besonders häufig in Lateinamerika, Karibik, Afrika, Asien und Osteuropa. Die Impfung gegen Hepatitis A bietet über Jahre Schutz.

Hepatitis B

Sexuell oder durch Blutkontakt übertragbare, gefährliche Art der Gelbsucht. Eine Kombi-Impfung (Hepatitis A und B) existiert.

Aids und Geschlechtskrankeiten

In den meisten Ländern Afrikas, Süd- und Südostasiens und Lateinamerikas verbreitet. Deshalb gilt auch auf Reisen: Beim Geschlechtsverkehr ausserhalb einer festen Partnerschaft unbedingt Kondome verwenden. Impfungen existieren nicht.

Zu Beginn der Reise

Es lohnt sich, für die ersten paar Tage unterwegs kein «volles Programm», sondern lieber genug Zeit für Erholungsphasen einzuplanen. Die Umstellungen bei einer Reise sind mannigfaltig:

  • Abrupte Klimaänderung (besonders Tropen)

    • Zeitverschiebung bei langen Flügen ost- oder westwärts (Jetlag-Auswirkungen)

    • Stress und Hektik vor/während der Abreise

    • Kulturschock (psychische Umstellung auf einen anderen Kulturkreis)

    • Ungewohntes Essen und Trinken

    • Tagesablauf nach anderem Rhythmus

    • Extreme Temperaturschwankungen durch zu kalt eingestellte Klimaanlagen, die oft zu Erkältungen führen.

    Essen und Trinken

    Besonders am Anfang einer Reise, bevor sich der Organismus umgestellt hat, können ungewohnte Speisen oder spezielle Gewürze leicht zu Magen- oder Darmbeschwerden führen. Vorsicht ist geboten bei Salaten, Eiscreme, rohem Fleisch, Austern, Muscheln, rohen Krabben, Eiern und Mayonnaise. Nur völlig durchgegarte Speisen bieten Sicherheit. Entsprechend gilt bei Gemüse und Früchten: Schäl es, koch es oder lass die Finger davon!

    Grundsätzlich keine offenen Getränke und kein Leitungswasser trinken (auch vermeintlich klare Bergflüsse sind meistens bakteriell verseucht).

    Achtung: Eiswürfel im Getränk bestehen auch aus Wasser! Bei grosser Hitze mehrere Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen.

    Das Mitführen eines Wasserfilters und von Wasserdesinfektionsmitteln empfiehlt sich bei Expeditionsreisen, Trekkings usw.

    Empfohlene Impfungen

    Empfohlen ist: Impfungen mindestens sechs Wochen vor Abreise vorzunehmen. Bei längerem Auslandaufenthalt wird empfohlen, sich bis sechs Monate im Voraus um die Impfungen zu kümmern. Informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrem Tropenarzt oder einem Impfzentrum über die Vorbeugemassnahmen.

    Asien

    Japanische Enzephalitis bei längeren Aufenthalten in gewissen Regionen Südostasiens. Malaria in tropischen und subtropischen Gebieten.

    Australien, Neuseeland und Südsee

    Keine speziellen Impfungen nötig, ausser Malariaprophylaxe und Hepatitis-A-Impung für Vanuatu, Salomonen und Papua-Neuguinea.

    Lateinamerika und Karibik

    Malaria in Mexikos Süden, Mittelamerika, Haiti, Urwaldgebiete, Pazifische Küste, nördliches Südamerika, Amazonasgebiet. Gelbfieber-Impfung in Urwaldgebieten im nördlichen Südamerika (für gewisse Länder obligatorisch).

    Afrika

    Malaria in den meisten Ländern, auch Kenia, Tansania, Westafrika, Krüger National Park.Gelbfieber-Impfung für viele Länder vorgeschrieben, für Ostafrikasafaris empfohlen. Meningokokken-Meningitis-Impfung für Reisen ins Sahelgebiet empfohlen.

    Ganze Welt

    • Hepatitis-A-Impfung: Für Reisen in Gebiete mit mangelnder Hygiene empfohlen

    • Aktive Hepatitis-A-Impfung (2 Impfungen): Für Reisen abseits üblicher Touristenrouten

    • Hepatitis-B-Impfung: Für Abenteuerreisen und Langzeitaufenthalte

    • Kombi-Impfung (Hepatitis A und B): Für Abenteuerreisen und Langzeitaufenthalte

    • Typhus-Impfung: Je nach Destination und Reisestl sinnvoll

    • Tollwut-Impfung: Für Abenteuerreisen und Langzeitaufenthalte

    • Starrkrampf und Diphtherie (3-er Kombi Impfung (DTP) )

    • Kinderimpfungen: Für Entwicklungsländer unbedingt die Masernimpfung

    • Masern-, Mumps-, Röteln-, Windpocken-Impfung, falls nicht als Kinderkrankheit durchgemacht

    • Malaria: je nach Region passendes Prophylaxe-Mittel einnehmen und/oder ein Notfallmedikament zur Selbstbehandlung mitnehmen