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Augen auf bei Souvenirs

Reise-Ratgeber hilft Arten schützen

Jedes Jahr nehmen Touristen Hunderttausende Souvenirs mit nach Hause, die aus geschützten Tieren und Pflanzen gefertigt sind. Dutzende von Souvenirs wurden im Jahr 2006 an der Schweizer Grenze beschlagnahmt. In vielen Fällen wissen die Leute aber nicht, welche Souvenirs verboten sind, respektive eine spezielle Bewilligung brauchen. Mit dem handlichen Ratgeber «Augen auf bei Souvenirs!» unterstützen der WWF und das Bundesamt für Veterinärwesen Touristen beim Kauf der richtigen Andenken.
Von den Hunderten Millionen Exemplare geschützter Arten, die jedes Jahr weltweit gehandelt werden, ist etwa ein Viertel illegal. Dieser illegale Handel ist nach dem Drogen- und dem Waffenhandel eines der lukrativsten internationalen Geschäfte.
Einige Beispiele:

  • In den letzten hundert Jahren ist die Zahl der Tiger in der Wildnis um 95% eingebrochen.

  • Bis 12'000 Afrikanische Elefanten werden jährlich wegen des Elfenbeines gewildert.

  • Papageien: Ihr buntes Gefieder und ihre Fähigkeit, Stimmen zu imitieren haben ihnen eine fragwürdige Beliebtheit gebracht: Vom Neuseeländischen Eulenpapagei gibt es gerade noch 60 Tiere. Doch Seltenheit erhöht den Wert und heizt damit den Handel weiter an.

  • Düstere Aussichten haben auch viele Schlangen und Echsen, deren Häute zu Schuhen, Taschen und Gürtel verarbeitet werden.


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›› www.wwf.ch/souvenir

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